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Tennis: Erdbeben schockt Kerber und Federer

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Erdbeben schockt Kerber und Kollegen

12.03.2013, 11:44 Uhr | dpa

Tennis: Erdbeben schockt Kerber und Federer. Angespannter Blick: Angelique Kerber hatte nur neben dem Platz bange Momente. (Quelle: dpa)

Angespannter Blick: Angelique Kerber hatte nur neben dem Platz bange Momente. (Quelle: dpa)

Die bangsten Augenblicke hatten Angelique Kerber und Mona Barthel vor ihren Siegen in Kalifornien zu überstehen. Die beiden deutschen Tennis-Asse standen vor ihren Spielen beim Turnier in Indian Wells unter einem Baum, als plötzlich der Boden wackelte. "Wir dachten, dass es sich anfühlt, als würde eine U-Bahn fahren. Aber eine U-Bahn in der Wüste, das gibt's doch gar nicht", sagte Kerber.

Die Seismographen zeigten ein Erdbeben der Stärke 4,7 an. "Es war ein ganz komisches Gefühl. Der ganze Boden hat gebebt und im ersten Moment waren wir schon ein bisschen geschockt", sagte Deutschlands Nummer eins weiter.

"Es war ein seltsames Gefühl"

Auch Roger Federer reagierte am Rande der Veranstaltung auf die Naturgewalten. "Heute war das erste Mal, dass ich eines spürte. Für die ersten paar Sekunden war ich nicht sicher, was geschieht. Ich rannte nach draußen. Ich war in meinem Haus und wusste nicht, wie lange es dauern würde. Ob es noch schlimmer kommen würde, oder das Schlimmste schon vorbei war. Gott sei Dank war die Familie irgendwo draußen. Es war ein sehr seltsames Gefühl", teilte der Schweizer mit. Er hatte zuvor gegen den Kroaten Ivan Dodig mit 6:3 und 6:1 gewonnen.

Und auch die beiden deutschen Tennis-Damen steckten den Schrecken erfolgreich weg. Vor allem Barthel überraschte mit ihrer Gala-Vorstellung gegen Ana Ivanovic. Sie besiegte die Serbin in der dritten Runde mit 6:1, 3:6, 6:0 - und führte die einstige Nummer eins vor allem im dritten Satz phasenweise sogar vor. Die Norddeutsche steht damit erstmals bei einem großen Turnier im Achtelfinale.

Beeindruckend unbeeindruckt

Die 22-Jährige zeigte sich nach ihrem starken Auftritt beeindruckend unbeeindruckt, sprach davon, dass es ihr gelungen war, Ivanovic's starkes Vorhandspiel einzuschränken. "Ich habe versucht, mich auf mein Aufschlag-Spiel zu konzentrieren. Das hat im ersten und dritten Satz sehr gut funktioniert", sagte Barthel, die nun auf die Australierin Samantha Stosur trifft.

Kerber zog derweil mit einem 6:1, 7:6 (7:4)-Erfolg gegen die Belgierin Yanina Wickmayer in die Runde der letzten 16 ein, in der eine vermeintlich leichte Aufgabe wartet. Ihre Nächste Gegnerin ist die spanische Qualifikantin Garbine Muguruza.

Für Florian Mayer ist das Master-Turnier in Indian Wells dagegen beendet. Der Davis-Cup-Spieler unterlag in der dritten Runde dem Tschechen Tomas Berdych nach 68 Minuten mit 4:6, 1:6.

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