Startseite
Sie sind hier: Home > Sport > Mehr Sport > Tennis >

Tennis: Tommy Haas setzt seinen Siegeszug in Key Biscane fort

...
t-online.de ist ein Angebot der Ströer Content Group

Tommy Haas lässt Gilles Simon keine Chance

28.03.2013, 12:26 Uhr | dpa, sid

Tennis: Tommy Haas setzt seinen Siegeszug in Key Biscane fort. Richtig gut auf seine alten Tage: Tommy Haas in Miami. (Quelle: Reuters)

Richtig gut auf seine alten Tage: Tommy Haas in Miami. (Quelle: Reuters)

Die Erfolgsstory von Tennisprofi Tommy Haas beim ATP-Masters-Turnier in Miami geht weiter. Einen Tag nach seiner 6:2, 6:4-Lektion für den serbischen Branchenprimus Novak Djokovic ließ der gebürtige Hamburger auch dem Franzosen Gilles Simon keine Chance. In nur 64 Minuten düpierte er die Nummer elf der Setzliste mit 6:3, 6:1 und erreichte das Halbfinale.

"Es ist ja noch nicht vorbei. Ich hoffe, dass ich vielleicht sogar noch einen Schritt weiterkomme, das wäre ein Traum", sagte Haas. Ein Turniersieg wäre für ihn ein vorgezogenes Geburtstagsgeschenk. Am kommenden Mittwoch wird er 35 Jahre alt. Durch das Erreichen der Vorschlussrunde wird sich der älteste Spieler in den Top 100 in der Weltrangliste von Position 18 auf Platz 14 verbessern.

Stark beim ersten Aufschlag

Für Simon wurde das Abendmatch auf dem Center Court indes zum Alptraum. Der gewohnt kampf- und laufstarke Rechtshänder hatte zuletzt 2008 gegen Haas gewonnen, diesmal wurde er vorgeführt. "Ich wusste, dass Tommy stark beginnen wird, aber ich konnte trotzdem einfach nichts machen. Wenn er so weiterspielt, kann er das Turnier gewinnen", sagte Simon.

Unglaubliche Aktion 
Tennis-Trickschlag ist kaum zu toppen

Die schöne Polin kann es selbst kaum glauben. Video

Haas gewann 23 von 28 Punkten bei seinem ersten Aufschlag, nutzte im ersten Satz seinen einzigen Breakball zum vorentscheidenden 5:3 und spielte im zweiten Durchgang wie im Rausch. Entscheidend sei einmal mehr sein gutes Allround-Spiel gewesen, betonte Deutschlands Vorzeige-Tennisprofi. Zudem sei er nach dem Sieg gegen Djokovic mit viel Selbstvertrauen ins Match gegangen, resümierte Haas.

Auf den Spuren von Agassi

Nach seinem Super-Match gegen den serbischen Superstar hatte er noch eine Nachtschicht eingelegt, um die vielen Glückwunsch-SMS und E-Mails von Fans und Freunden zu beantworten. "Das war richtig harte Arbeit", sagte Haas. Auch auf den Social-Media-Seiten machte sich seine Gala gegen den Djoker sofort bemerkbar. Während der 80 Spielminuten stieg der Twitter-Account von Haas um 1300 Follower an.

Der Wahl-Amerikaner bringt in den Tagen von Miami nicht nur die Gegner zur Verzweiflung, sondern auch den Statistikern reichlich Arbeit. Immer wieder müssen diese tief in der Tennis-Geschichte wühlen. Zuletzt stand die ehemalige Nummer zwei der Weltrangliste 2006 in Paris-Bercy im Halbfinale eines ATP-Masters. In seinem jetzigen Alter war dies zuvor nur Andre Agassi gelungen, der 2005, wenige Tage vor seinem 35. Geburtstag, ebenfalls in Miami die Vorschlussrunde erreicht hatte und ein paar Monate später sogar beim Masters von Montreal noch im Finale gegen Rafael Nadal spielte.

Nun gegen Ferrer

Vor einem Jahr war Haas als Nummer 145 der Welt nach Key Biscayne gekommen und verließ die Palmeninsel unmittelbar vor dem South Beach von Miami mit einer Zweitrunden-Niederlage gegen den Tschechen Radek Stepanek und starken Knieschmerzen. Jetzt gehört Haas zu den Top vier der mit 4,2 Millionen Dollar dotierten Veranstaltung.

In der gegenwärtigen Form geht er keineswegs als Außenseiter ins Halbfinale gegen David Ferrer, auch wenn der Spanier beide bisherigen Duelle gewonnen hat und in diesem Jahr bei den Turnieren in Auckland sowie Buenos Aires triumphierte. "Er kommt an jeden Ball, ist immer in Bewegung", sagte Haas über den Weltranglisten-Fünften und betonte: "Es ist schon faszinierend, was er seit Jahren leistet."

"Ich bin immer noch hungrig auf Siege

Doch in der derzeitigen Verfassung ist Haas alles zuzutrauen. Der Wahl-Amerikaner wirkt austrainiert wie in seinen besten Jahren, ist relativ schmerzfrei und entzaubert Gegner für Gegner mit seinem variantenreichen Spiel.

Sportkolleg - Video 
So hart ist das Training von Andrea Petkovic & Co.

Das Sportkolleg war einen Tag mit den Profis unterwegs. Video

Aber das Entscheidende: Er hat auch nach vielen verletzungsbedingten Rückschlägen immer noch den Biss, der den Unterschied ausmacht, wenn die Luft dünn wird. "Ich habe zwar nicht mehr den Körper eines Zwanzigjährigen. Aber hungrig auf Siege bin ich immer noch wie ein Newcomer", betonte der Vater einer zweieinhalbjährigen Tochter.

Liebe Leserin, lieber Leser, aktuell können zu diesem Thema keine neuen Kommentare abgegeben werden. Ab 6 Uhr können Sie hier wieder wie gewohnt diskutieren. Wir danken für Ihr Verständnis.
Liebe Leser, bitte melden Sie sich an, um diesen Artikel kommentieren zu können. Mehr Informationen.
Neue Kommentare laden
Leserbrief schreiben

Für Kritik oder Anregungen füllen Sie bitte die nachfolgenden Felder aus. Damit wir antworten können, geben Sie bitte Ihre Adresse an.

Name
E-Mail
Betreff
Nachricht

Wählen Sie aus dem Pull-Down-Menü Ihren gewünschten Ansprechpartner aus. Vielen Dank für Ihre Mitteilung.

Artikel versenden

Empfänger

Absender

Name
Name
E-Mail
E-Mail
Anzeige
Video des Tages
Brutale Methode 
Therapie mit langer Nadel nichts für schwache Nerven

Diese Behandlung ist garantiert nichts für zartbesaitete Menschen. Video

Anzeige

Shopping
tchibo.deOTTObonprix.deESPRITC&ACECILzalando.dedouglas.deKlingel.de
Sport von A bis Z

Anzeige
shopping-portal