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Trotz Endspielniederlage: Kerber vor Fed Cup wieder da

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Trotz Endspielniederlage: Kerber vor Fed Cup wieder da

08.04.2013, 14:06 Uhr | dpa

Trotz Endspielniederlage: Kerber vor Fed Cup wieder da. Für Angelique Kerber hat es im Finale von Monterrey erneut nicht zum Sieg gegen Anastasia Pawljutschenkowa gereicht.

Für Angelique Kerber hat es im Finale von Monterrey erneut nicht zum Sieg gegen Anastasia Pawljutschenkowa gereicht. (Quelle: dpa)

Monterrey (dpa) - Ihren dritten Turniersieg hat Angelique Kerber zwar verpasst, doch Deutschlands beste Tennisspielerin scheint nach einem schwierigen Jahresauftakt auf bestem Weg zurück zu alter Stärke.

"Ich habe jeden Moment genossen und hatte sehr viel Spaß in dieser Woche", twitterte Kerber trotz der unglücklichen 6:4, 2:6, 4:6-Niederlage gegen die Russin Anastasia Pawljutschenkowa im Endspiel des WTA-Turniers von Monterrey tags zuvor. Danach ließ sich die Kielerin mit Sombrero, Blumenstrauß und Trophäe für die unterlegene Finalistin ablichten.

Nach ihrer fünfwöchigen Tennis-Tour über die amerikanischen Hartplätze sehnt sich die Weltranglisten-Sechste nun aber nach einer Auszeit. "Ich freue mich auf ein paar Tage Pause und den Start in die Sandplatz-Saison", sagte Kerber, deren Start ins neue Jahr mit Verletzungspech und unerwarteten Niederlagen holprig verlief.

Bei den Australian Open im Januar waren bei der 25-Jährigen erstmals Rückenprobleme aufgetreten, diagnostiziert wurde eine Überlastung der Wirbelsäule und der Bandscheiben. Für die Fed-Cup-Partie in Frankreich Anfang Februar musste die Linkshänderin absagen, anschließend verlor sie beim Turnier in Doha gegen Mona Barthel aus Neumünster in der zweiten Runde mit 1:6, 2:6.

Prompt stellten sich viele Beobachter die Frage, ob Kerber zu früh angefangen und sich zu wenig Zeit zur Regeneration gegeben habe. Die Schleswig-Holsteinerin zog sich öffentlich etwas zurück, gab keine Interviews. Nun aber ist sie offensichtlich rechtzeitig vor dem schweren Fed-Cup-Aufstiegsduell gegen Serbien am 20./21. April in Stuttgart wieder in der Verfassung, das deutsche Team als Nummer eins anzuführen und diese Rolle auch ihrem Ehrgeiz angemessen auszufüllen.

Zwar zwickt der Rücken noch ein wenig, bei 100 Prozent würde sie ihre Fitness noch nicht ansiedeln. Aber auch die Resultate der vergangenen Wochen dürften Bundestrainerin Barbara Rittner und dem gesamten DTB Mut machen für die Partie auf Sand gegen Serbien. In Dubai stand Kerber im Achtelfinale, in Indian Wells im Halbfinale, in Miami scheiterte sie zwar in Runde drei, doch als Reaktion folgte nun der Endspieleinzug bei dem kleineren Turnier in Monterrey.

"Sie hat sich das alte Selbstvertrauen zurückgeholt und auch das Abschneiden in Miami gut abgehakt", sagte Rittner der Nachrichtenagentur dpa. Am Mittwoch wird die Fed-Cup-Chefin ihre Auswahl nominieren, am Sonntag trifft sich das Team des Deutschen Tennis Bundes in Stuttgart. "Ich bin froh, dass sie eine Woche pausieren kann und dann mit frischem Selbstvertrauen hoffentlich gut gegen Serbien spielen kann", sagte Rittner über ihre Nummer eins.

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