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French Open: Kerber würde auf sich selbst wetten

22.05.2013, 10:50 Uhr | sid

French Open: Angelique Kerber würde auf sich selbst wetten. Angelique Kerber ist die aktuell beste deutsche Tennisspielerin und in der Weltrangliste auf Rang sieben. (Quelle: imago/Team2)

Angelique Kerber ist die aktuell beste deutsche Tennisspielerin und in der Weltrangliste auf Rang sieben. (Quelle: Team2/imago)

Deutschlands Nummer eins im Damen-Tennis, Angelique Kerber, würde bei den am Sonntag beginnenden French Open auch auf sich selbst als Siegerin wetten. "Wenn ich 1000 Euro übrig hätte, würde ich je 250 Euro auf Maria Scharapowa, Serena Williams, Sara Errani und Kerber setzen", sagte die Kielerin der Sport Bild.

Das Selbstbewusstsein der Weltranglistensiebten basiert auch auf ihrer "neuen Liebe" zum Sandplatztennis. "Auf Sand muss man viel mehr laufen, die Ballwechsel sind länger. Früher mochte ich das Laufen aber nicht so. Jetzt bin ich viel fitter als vor drei, vier Jahren. Ich bewege mich besser, mein Spiel passt gut zum Sandbelag. Das Hinrutschen zu den schwierigen Bällen bringt mir richtig Spaß", sagte Kerber.

Kerber sieht "noch Luft nach oben"

Grundsätzlich sei sie oben dran. "Was mir fehlt, ist die Erfahrung in engen Situationen gegen die absoluten Top-Spielerinnen", erklärte Kerber. "In solchen Momenten muss ich noch mehr Selbstvertrauen haben, entspannter sein und mutiger spielen."

Ihr Spiel habe noch viel Potenzial. "Bei der Fitness und Schnelligkeit habe ich immer noch Luft nach oben", sagte Kerber. "Ab und zu könnte ich noch aggressiver spielen. Und den Aufschlag, vor allem den zweiten, kann ich noch verbessern."

Nummer zwei der Männer sagt ab

Derweil muss Tennis-Olympiasieger Andy Murray wegen Bandscheibenproblemen auf den Start bei den French Open verzichten. Das gab der Weltranglistenzweite aus Großbritannien nach einer eingehenden Untersuchung bekannt. "Das war eine wirklich schwere Entscheidung. Ich liebe es, in Paris zu spielen. Aber ich habe mir ärztlichen Rat geholt, ich bin nicht fit für einen Wettkampf", teilte Murray auf seiner Homepage mit.

Der Schotte klagte in der vergangenen Woche in Rom über neuerliche Rückenbeschwerden. "Ich habe schon seit längerer Zeit Schwierigkeiten mit der Bandscheibe. Ich will jetzt sichergehen, dass es weggeht", sagte der 26-Jährige.

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