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French Open 2013: Deutsche Tennisstars haben viele Sorgen

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French Open 2013: Deutsche Tennisstars haben viele Sorgen

24.05.2013, 12:57 Uhr | dpa

French Open 2013: Deutsche Tennisstars haben viele Sorgen. Tommy Haas ist derzeit erkältet.

Tommy Haas ist derzeit erkältet. (Quelle: dpa)

Düsseldorf (dpa) - Die deutsche Tennis-Elite gleicht kurz vor Beginn der French Open einem großen Lazarett. Angelique Kerber pausierte zuletzt wegen einer Bauchmuskelverletzung, Julia Görges wurde in Brüssel von Schmerzen im Handgelenk gestoppt, und Tommy Haas musste in Düsseldorf wegen einer Erkältung passen.

Die Aussichten für die deutschen Tennisprofis sind vor dem am Sonntag beginnenden zweiten Grand-Slam-Turnier der Saison so düster wie die Pariser Wetterprognosen. In der französischen Hauptstadt herrschten auch am Freitag nasskalte sechs bis sieben Grad, der Himmel über der Anlage in Roland Garros war wolkenverhangen.

Die Szenerie im Bois de Boulogne passte damit zur Stimmungslage bei Tommy Haas. Mit versteinerter Miene hatte die deutsche Nummer eins sein Viertelfinale im Düsseldorfer Rochusclub gegen den Finnen Jarkko Nieminen abgesagt, weil sein Körper wieder einmal streikte. "Wenn ich nicht eine bestimmte Prozentzahl meiner Leistung abrufen kann, dann hat es keinen Sinn", sagte der 35-Jährige, der sich offenbar bei seiner kleiner Tochter Valentina und Frau Sara angesteckt hatte. Hinzu kam das ungemütliche Wetter in Düsseldorf.

Trotzdem wollte sich Haas am Freitag auf den Weg nach Paris machen, um sich dort im Hotel weiter auszukurieren und zu hoffen, dass sein Erstrundenspiel erst am Montag oder Dienstag angesetzt wird. "Ich gehe davon aus, dass er sich bis dahin wieder besser fühlt", sagte Davis-Cup-Teamchef Carsten Arriens. Mit Blick auf die French Open sei der Rückzug in Düsseldorf die richtige Entscheidung gewesen. "Was zählt, ist Paris."

In Florian Mayer hat der Davis-Cup-Teamchef ein weiteres Sorgenkind, wegen eines Muskelfaserrisses musste der Bayreuther bereits seine Teilnahme in Düsseldorf absagen. "Hier wäre es definitiv nicht gegangen. Die Blessur war doch etwas gravierender als Flo anfangs gedacht hatte", erzählte Arriens.

Auch Angelique Kerber wurde zuletzt erneut von einer Verletzung ausgebremst, nach dem die Kielerin schon nach den Australian Open hatte pausieren müssen. Damals streikte der Rücken, dieses Mal zwickte in der Vorbereitung auf das Sandplatz-Highlight der Bauchmuskel. Dennoch reiste die deutsche Nummer eins am Mittwoch guten Mutes nach Paris, wo sie aus dem Viertelfinale im vergangenen Jahr zahlreiche Punkte zu verteidigen hat. "Ich mache mir dennoch keinen Druck", sagte Kerber.

Für ihre Fed-Cup-Kollegin Julia Görges wird die Erholungsphase vor dem Turnierbeginn am Sonntag dagegen zu einem Wettlauf mit der Zeit. Im Achtelfinale von Brüssel verletzte sich die 24-Jährige am Handgelenk, so dass sie nach dem ersten Satz aufgeben musste. "Mein Physio wird alles versuchen, um es möglich zu machen", twitterte Görges. In ihrem Bangen ist sie immerhin in guter Gesellschaft.

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