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French Open: Daniel Brands schnuppert an der Sensation gegen Nadal

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Brands fordert Nadal alles ab

27.05.2013, 22:05 Uhr | dpa, sid

French Open: Daniel Brands schnuppert an der Sensation gegen Nadal. Daniel Brands hat mit starker Leistung an der Sensation geschnuppert. (Quelle: dpa)

Daniel Brands hat mit starker Leistung an der Sensation geschnuppert. (Quelle: dpa)

Trotz einer beherzten Vorstellung ist Daniel Brands bei den French Open an Titelverteidiger Rafael Nadal gescheitert. Der Tennisprofi verlor in der ersten Runde von Paris 6:4, 6:7 (4:7), 4:6, 3:6 gegen den siebenmaligen Gewinner des Turniers.

"Er hat unglaublich gespielt, ich habe nur noch versucht, mein Spiel zu finden. Er hat unglaubliche Schläge gezeigt. Ich bin sehr zufrieden, durch zu sein", lobte Nadal seinen Gegner nach dem fast dreistündigen Match.

Beinahe mit zwei Sätzen in Front

Brands verblüffte zwei Sätze lang mit bärenstarken Aufschlägen und harten Grundschlägen. Das Break zum 5:4 im ersten Durchgang schenkte der Spanier ihm mit einem Doppelfehler. Sogar eine 2:0-Satzführung schien möglich, als Brands im Tiebreak 3:0 vorn lag. "Das war eine sehr kitzlige Situation", gab Nadal zu.

Dann aber drehte der Favorit auf und nahm dem 59. der Weltrangliste sofort den Aufschlag im dritten Durchgang ab. Im vierten Satz gab Brands erneut sein Service ab und musste sich letztlich im fünften Anlauf einmal mehr direkt nach seinem Auftaktmatch von den French Open verabschieden. Dennoch zeigte er sich mit seiner Leistung zufrieden, "auf der anderen Seite ist es schade, wenn man trotzdem noch verliert. Ich habe ab dem dritten Satz vielleicht ein paar Prozent nachgelassen - und dann ist er da."

Kerber gewinnt das deutsche Duell

Deutschlands beste Tennisspielerin Angelique Kerber entschied unterdessen das Duell mit Fed-Cup-Kollegin Mona Barthel für sich. Die Weltranglistenachte setzte sich 7:6 (8:6), 6:2 durch und trifft nun auf die Slowakin Jana Cepelova. "Ich war nervös, dass es schief gehen könnte. Die Auslosung war das Schlimmste, was mir passieren konnte", sagte Kerber.

Im ersten Durchgang musste sie auch hart kämpfen. Kerber wehrte vier Satzbälle ab. Für die Weltranglisten-35. Barthel geht dagegen der Grand-Slam-Fluch weiter. Die 22-Jährige schied bereits zum fünften Mal in Serie zum Auftakt eines Majors aus.

Görges scheitert an Qualifikantin

Auch Julia Görges ist bereits in der ersten Runde gescheitert. Die Nummer 28 der Weltrangliste verlor mit 6:7 (8:10), 0:6 gegen die slowakische Qualifikantin Zuzana Kucova. In den vergangenen beiden Jahren hatte die Nummer zwei der deutschen Tennis-Damen in Paris jeweils die dritte Runde erreicht. Görges hatte in den vergangenen Tagen mit einer Verletzung am rechten Handgelenk zu kämpfen. Dennoch besaß aber vor allem im ersten Satz ihre Chancen, vergab aber vier Satzbälle.

Beim Stand von 5:6 wehrte Görges dann ihrerseits drei Satzbälle nacheinander ab, verlor aber schließlich Durchgang eins im Tiebreak. Der zweite Satz war dann eine einseitige Angelegenheit zugunsten der auf Platz 1152 der Weltrangliste geführten Kucova. Nach 1:52 Stunden war die Partie zugunsten der Außenseiterin beendet.

Kamke eine Runde weiter

Auch Philipp Petzschner ist gleich in der ersten Runde hängengeblieben. Der 29-Jährige unterlag glatt mit 1:6, 2:6, 3:6 gegen den Weltranglisten-Elften Marin Cilic aus Kroatien. Petzschner konnte im dritten Durchgang auch eine 2:0-Führung nicht nutzen. Auch Tatjana Maria ist ausgeschieden. Die früher unter ihrem Mädchennamen Malek spielende Maria verlor 3:6, 6:4, 0:6 gegen Qualifikantin Paula Ormaechea aus Argentinien.

Besser machte es Tobias Kamke. Er gewann sein Auftaktmatch gegen Italiener Paolo Lorenzi 6:3, 6:3, 3:6, 0:6, 6:3 und trifft in der zweiten Runde auf den an Nummer 30 gesetzten Franzosen Julien Benneteau.

Der erste Favorit ist draußen

Souverän zog Vorjahressiegerin Maria Scharapowa in die nächste Runde ein. Die Weltranglisten-Zweite aus Russland gewann 6:2, 6:1 gegen Hsieh Su-Wei aus Taiwan. Für ihren Erfolg benötigte Scharapowa nur 54 Minuten.

Als erster Favorit musste Tomas Berdych die Koffer packen. Der Davis-Cup-Sieger und Weltranglistensechste aus Tschechien unterlag dem früheren Top-10-Spieler und Publikumsliebling Gael Monfils nach 4:03 Stunden 6:7 (8:10), 4:6, 7:6 (7:3), 7:6 (7:4), 5:7. Monfils ist nach zahlreichen Verletzungen bis auf Platz 81 der Weltrangliste abgerutscht. Im Jahr 2008 stand der heute 26-Jährige in Roland Garros bereits im Halbfinale, scheiterte damals jedoch am Schweizer Roger Federer.

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