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French Open: Tommy Haas bezwingt Aufschlag-Riese John Isner

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Tommy Haas bezwingt Aufschlag-Riese Isner, Nadal siegt mühelos

02.06.2013, 07:46 Uhr | t-online.de, sid

French Open: Tommy Haas bezwingt Aufschlag-Riese John Isner. Tommy Haas hat bei den French Open die Runde der besten 16 erreicht. (Quelle: imago/Hasenkopf)

Tommy Haas hat bei den French Open die Runde der besten 16 erreicht. (Quelle: Hasenkopf/imago)

Nach 4:37 Stunden nahm das Tennis-Drama mit Tommy Haas in der Hauptrolle doch noch ein gutes Ende. Zwölf Matchbälle hatte der 35-Jährige in der dritten Runde der French Open in Paris im vierten Satz vergeben, er lag gegen den Aufschlag-Riesen John Isner im fünften Satz bereits ein Break in Rückstand. Alles sprach in der Stierkampfarena gegen Deutschlands Nummer eins, doch Haas bäumte sich auf und gewann 7:5, 7:6 (7:4), 4:6, 6:7 (10:12), 10:8.

Mit dem 13. Matchball - 13 ist Haas' erklärte Glückszahl - sicherte er sich den Sieg. Damit steht der Weltranglisten-14. zum dritten Mal in seiner Karriere im Achtelfinale des wichtigsten Sandplatzturniers der Saison. 2002 und 2009 war er dort an Andrei Pavel (Rumänien) bzw. Roger Federer (Schweiz) gescheitert. Nun trifft Haas am Montag auf den Russen Michail Juschni, muss sich allerdings vorher vom Tennis-Marathon gegen Isner erholen.

Haas wehrt Matchball ab

Dabei hätte es der gebürtige Hamburger sich und seinen Fans deutlich leichter machen und jede Menge Kraft und Nerven sparen können. Beim Stand von 6:5 im vierten Durchgang hatte Haas neun Matchbälle bei Aufschlag Isner. Von "Chancen" kann man bei den Geschossen jenseits der 220 km/h allerdings kaum sprechen, einer einzigen Möglichkeit trauerte Haas allerdings lange nach. Beim Stand von 8:7 im Tiebreak des vierten Satzes, als er seinen elften Matchball hatte, servierte er einen Doppelfehler.

Die Geschichte der weiteren Chancen ist schnell erzählt: Viermal schlug Isner ein Ass, dreimal einen Servicewinner. Zweimal war der Ball im Spiel, doch Haas zu zögerlich. Welche mentale Stärke der Wahl-Amerikaner im hohen Tennisalter mittlerweile besitzt, zeigt allerdings die Tatsache, dass er im entscheidenden Durchgang seinerseits einen Matchball von Isner bei 4:5 abwehrte.

Kohlschreiber mit weniger Mühe

Anschließend folgte bei einbrechender Dämmerung auch Philipp Kohlschreiber durch den schnellen 6:0, 7:6 (7:0), 6:1-Erfolg gegen den Rumänen Victor Hanescu Haas ins Achtelfinale. Kohlschreiber holte im zweiten Satz einen 2:5-Rückstand auf und trifft in seinem zweiten Paris-Achtelfinale nach 2009 auf den Weltranglisten-Ersten Novak Djokovic aus Serbien.

Kohlschreiber zeigte sich hochzufrieden mit seiner Leistung: "Ich habe toll gespielt", meinte der 19. der Weltrangliste, dessen Match eigentlich auf dem Platz von Haas stattfinden sollte und verlegt wurde. Kohlschreiber verfolgte die Partie, so lange es ging und litt mit.

Nadal siegt mühelos

Titelverteidiger Rafael Nadal konnte sein Drittrunden-Match gewinnen. Der Rekordsieger setzte sich souverän gegen den Italiener Fabio Fognini mit 7:6 (7:5), 6:4, 6:4 durch und blieb damit erstmals im laufenden Turnier ohne Satzverlust. Nadal trifft auf dem Weg zu seinem achten Titel in Roland Garros nun auf den an Position 13 gesetzten Japaner Kei Nishikori.

Scharapowa in der Runde der besten 16

Bei den Damen zog Titelverteidigerin Maria Scharapowa erwartungsgemäß ins Achtelfinale der French Open ein. Die Weltranglistenzweite aus Russland setzte sich nach 1:45 Stunden gegen die Chinesin Zheng Jie 6:1, 7:5 durch und trifft nun auf die US-Amerikanerin Sloane Stephens. Im zweiten Durchgang hatte Scharapowa große Probleme mit der Weltranglisten-43. und lag bereits 1:4 in Rückstand.

Ebenfalls in der Runde der besten 16 steht Australian-Open-Siegerin Wiktoria Asarenka. Die an Position drei gesetzte Weißrussin, die in der Runde zuvor Annika Beck geschlagen hatte, bezwang die Französin Alize Cornet 4:6, 6:3, 6:1 und trifft nun auf die Roland-Garros-Siegerin von 2010, Francesca Schiavone.

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