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French Open 2013: Tommy Haas verpasst die Sensation

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Djokovic dann doch eine Nummer zu groß für Tommy Haas

05.06.2013, 20:59 Uhr | t-online.de, dpa, sid

French Open 2013: Tommy Haas verpasst die Sensation. Tommy Hass verliert in drei Sätzen gegen Novak Djokovic. (Quelle: dpa)

Tommy Hass verliert in drei Sätzen gegen Novak Djokovic. (Quelle: dpa)

Tennisprofi Tommy Haas hat die Sensation bei den French Open verpasst. Der 35-Jährige unterlag im Viertelfinale dem Weltranglisten-Ersten Novak Djokovic 3:6, 6:7 und 5:7.

"Heute hat es nicht gereicht, die Herausforderung war vielleicht zu groß. Ich habe nicht das abrufen können, was ich sollte", gestand Haas ein. Dennoch zog er ein positives Fazit: "Es war ein unglaubliches Turnier."

Djokovic in den entscheidenden Momenten zur Stelle

Haas wirkte angesichts der ersten Halbfinal-Chance bei seinen zwölften French Open angespannt. Vor den Fans auf dem gut gefüllten Court Suzanne Lenglen, unter ihnen seine Frau Sara Foster und Töchterchen Valentina, schimpfte er viel. "Es kotzt mich an", meckerte Haas - und meinte womöglich seine fehlende Lockerheit.

Der Wahl-Amerikaner wollte und riskierte zu viel. Die Konsequenz war das Break zum 3:4. Wenig später folgten zwei Satzbälle: Beim zweiten jagte Djokovic eine krachende, unerreichbare Vorhand die Linie entlang. "Er war geduldig, als er es sein musste und aggressiv, als er sein musste", erklärte die deutsche Nummer eins.

Kein Glück im Tiebreak

Zwei Monate nach seiner glatten Niederlage gegen Haas im Achtelfinale von Miami präsentierte sich der Favorit von Beginn an auf einem höheren Level als bei seinem Erfolg über Philipp Kohlschreiber zwei Tage zuvor. Die Fehler machte bei wunderbarem Tennis-Wetter mit blau-weißem Himmel und 22 Grad zumeist der Senior und älteste French-Open-Viertelfinalist seit 42 Jahren.

Haas spielte nicht schlecht, der Chef auf dem Platz war meistens der konstantere Djokovic. Die Chance auf den Satzausgleich kam trotzdem, doch im Tiebreak landete ein Haas-Volley zum möglichen 5:2 hinter der Grundlinie.

Lob vom Sieger

"Ich hatte hier und da ein paar Chancen, die ich nicht genutzt habe. Das ist entscheidend gegen die Nummer eins", sagte der 14. der Weltrangliste.

Mit dem Rücken zur Wand holte er im dritten Satz zweimal ein Break auf und wehrte beim 3:5 einen Matchball ab. Doch die zweite Chance nutzte Djokovic nach 2:13 Stunden zum fünften Sieg im achten Vergleich. "Tommy ist immer ein sehr gefährlicher Gegner mit viel Qualität, sehr erfahren und sehr aggressiv", lobte der Sieger.

Wawrinka gewinnt wieder einmal keinen Satz gegen Nadal

Im Halbfinale trifft Djokovic nun auf Titelverteidiger Rafael Nadal. Der siebenmalige Champion Nadal setzte sich gegen den an Position neun gesetzten Schweizer Stanislas Wawrinka ohne Probleme 6:2, 6:3, 6:1 durch. Im zehnten Duell mit Wawrinka blieb Nadal damit erneut ohne Satzverlust.

"Gegen Nadal muss ich mich weiter steigern, er ist in großartiger Form. Mein Sieg über ihn in Monte Carlo hat mir jedoch viel Selbstvertrauen gegeben", sagte Djokovic. Das andere Semifinale bestreiten der französische Lokalmatador Jo-Wilfried Tsonga und der Spanier David Ferrer.

Scharapowa mit Startschwierigkeiten

Bei den Damen ist Titelverteidigerin Maria Scharapowa ebenfalls in das Halbfinale eingezogen. Die Weltranglisten-Zweite aus Russland gewann 0:6, 6:4, 6:3 gegen die Serbin Jelena Jankovic. Scharapowa trifft nun auf die weißrussische Australian-Open-Siegerin Victoria Asarenka, die sich 7:6 (7:3), 6:2 gegen die Russin Maria Kirilenko durchsetzte. Das zweite Halbfinale bestreiten die Weltranglisten-Erste Serena Williams aus den USA und Vorjahresfinalistin Sara Errani aus Italien.

Scharapowa legte auf dem Centre Court einen katastrophalen Start hin. Nach dem 20. unerzwungenen Fehler war der erste Satz weg. Die 26-Jährige hatte zuvor noch nie in Paris einen ersten Durchgang 0:6 abgegeben. Danach half Jankovic aber mit. Die 28-Jährige ermöglichte Scharapowa bei besten Tennis-Bedingungen mit Sonnenschein und 22 Grad Wärme mit einem Doppelfehler den ersten Spielgewinn.

Asarenka erstmals im Halbfinale von Paris

Scharapowa steigerte sich nun und holte sich eine 5:1-Führung, verfiel danach jedoch in den alten Trott und ließ Jankovic in den Satz zurück. Im zweiten Anlauf brachte die Favoritin ihren Aufschlag schließlich zum Satzausgleich durch und schaffte mit dem 4:3 im dritten Durchgang das erste Break. Das Niveau der Partie war nun deutlich besser, Scharapowa brachte den Vorsprung ins Ziel. "Ich hatte bei diesem Turnier viele Aufs und Abs, jetzt wird es noch schwerer", sagte Scharapowa. Gegen Asarenka hat sie eine 5:7-Bilanz.

Die einstigen Doppelpartnerinnen Asarenka und Kirilenko lieferten derweil im 76 Minuten dauernden ersten Satz bis in den Tiebreak eine ausgeglichene Partie. Dort unterliefen der Weltranglisten-Zwölften Kirilenko mehr Fehler, danach konnte sie das Match nicht mehr wenden. "Ich bin sehr glücklich, dass ich es im dritten Anlauf endlich ins Halbfinale geschafft habe", sagte Asarenka. Sie hat damit bei allen vier Grand-Slam-Turnieren die Runde der letzten Vier erreicht.

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