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French Open 2013: Alexander Zverev und Antonia Lottner verlieren

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Deutsche Talente im Finale chancenlos

08.06.2013, 14:38 Uhr | dpa

French Open 2013: Alexander Zverev und Antonia Lottner verlieren. Titel verpasst: Antonia Lottner (li) und Alexander Zverev verloren in Paris die Junioren-Finale. (Quelle: imago/Hasenkopf)

Titel verpasst: Antonia Lottner (li) und Alexander Zverev verloren in Paris die Junioren-Finale. (Quelle: Hasenkopf/imago)

Die deutschen Tennis-Talente Alexander Zverev und Antonia Lottner haben die Junioren-Titel bei den French Open verpasst. Der 16 Jahre alte Zverev unterlag in Paris dem ein Jahr älteren Chilenen Christian Garin mit 4:6, 1:6. Anschließend verlor die 16-jährige Lottner 1:6, 3:6 gegen die gleichaltrige Schweizerin Belinda Bencic.

Als bislang letzter deutscher Junior hatte Daniel Elsner vor 16 Jahren in Roland Garros den Nachwuchstitel geholt, 1959 und 1960 war der spätere Davis-Cup-Spieler Ingo Buding erfolgreich. Bei den Juniorinnen hatte vor einem Jahr die in den Profibereich gewechselte Annika Beck triumphiert, vor zehn Jahren war Anna-Lena Grönefeld erfolgreich. Davor war 1957 noch Ilse Buding siegreich.

Das Konzept verloren

Lottner war gegen die an Nummer zwei gesetzte Bencic zunächst chancenlos. Die 1,85 Meter große Düsseldorferin brachte im ersten Satz nicht einmal ihren Aufschlag durch, ging anschließend jedoch 3:0 in Führung. Danach fing sich Bencic wieder, während Lottner bei entscheidenden Punkten zu häufig Fehler unterliefen und etwas Glück fehlte.

"Ich habe mein Konzept nach dem 3:1 komplett verloren und genau das gespielt, was sie mag", räumte Lottner ein.

"Ich habe ziemlich gut abgeschnitten"

Der an Nummer vier eingestufte Zverev verlor gegen den ungesetzten Garin früh seinen Aufschlag. Der Bruder von Profi Mischa Zverev schaffte nach einem 2:5-Rückstand zwar das Re-Break zum 4:5 und wehrte dabei zuvor zwei Satzbälle ab, fabrizierte beim nächsten dann aber einen Doppelfehler.

"Ich war ziemlich müde. Ich hatte eine Menge schwerer Matches, er nicht", sagte Zverev. "Im Moment überwiegt die Enttäuschung, doch vor sieben Wochen wusste ich nicht mal, ob ich in die Quali komme. Ich habe hier ziemlich gut abgeschnitten", betonte der Hamburger. Auch im zweiten Satz lief Zverev schnell einem Rückstand hinterher, den er nicht mehr aufholen konnte.

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