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French Open 2013: Rafael Nadal geht in Tennis-Geschichte ein

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Der König des Sandes schreibt Geschichte

10.06.2013, 12:29 Uhr | sid, dpa

French Open 2013: Rafael Nadal geht in Tennis-Geschichte ein. Rafael Nadal triumphiert zum achten Mal bei den French Open in Paris. (Quelle: AP/dpa)

Rafael Nadal triumphiert zum achten Mal bei den French Open in Paris. (Quelle: AP/dpa)

Das gab es noch nie. Rafael Nadal hat zum achten Mal die French Open der Tennisprofis gewonnen. Der spanische Titelverteidiger siegte 6:3, 6:2, 6:3 gegen seinen Landsmann David Ferrer und gewann als erster Spieler zum achten Mal dasselbe Grand-Slam-Turnier - und dies nur vier Monate, nachdem er nach monatelangen Kniebeschwerden sein Comeback gegeben hatte.

"Das ist ein besonderer Tag für mich. Ich danke allen, die mich in dieser schweren Zeit unterstützt haben. Das waren harte Tage für mich. Ich habe noch nicht einmal davon geträumt, hier achtmal zu gewinnen", sagte ein sichtlich bewegter Nadal. Der geschlagene Ferrer gratulierte seinem Davis-Cup-Kollegen: "Rafa ist einfach der Beste. Aber ich werde mein Bestes geben, um irgendwann wieder ein Finale zu spielen und eines Tages einen Grand Slam zu gewinnen."

Bilanz der Finalisten spricht eine deutliche Sprache

Insgesamt holte der 27-Jährige nach 2:16 Stunden Spielzeit zum zwölften Mal einen Titel bei einem Grand-Slam-Turnier. Dafür erhielt der König des Sandes 1,5 Millionen Euro Preisgeld. Der Weltranglisten-Fünfte Ferrer bekam nach der Niederlage in seinem ersten großen Endspiel die Hälfte.

Nadal war als klarer Favorit in das Finale gegangen. Die Fakten sprachen angesichts einer 19:4-Bilanz gegen Ferrer klar für ihn. Die vergangenen acht Partien - alles Spiele auf Sand - hatte er für sich entschieden und Ferrer vor einem Jahr im Halbfinale von Paris regelrecht abgefertigt. In den Viertelfinals von Madrid und Rom hatte Nadal jüngst jedoch einige Mühe gegen den nur 1,75 Meter großen, dafür aber überaus fitten und flinken Ferrer.

Nadal dominiert die Partie

Der 31-Jährige aus Valencia war ohne Satzverlust in das Endspiel eingezogen und stand dabei sechs Stunden weniger auf dem Platz als Nadal. Der Weltranglisten-Vierte musste viereinhalb Stunden gegen den Weltranglisten-Ersten Novak Djokovic ackern.

Davon war im vierten spanischen Finale von Roland Garros nichts zu spüren. Als der Tennis-Arbeiter aus Mallorca Betriebstemperatur erreicht hatte, diktierte er vor allem mit seiner Vorhand die Partie. Selbst geriet der Linkshänder nicht so oft in die Defensive.

Nadal zieht nach Satzgewinn davon

Nach stundenlangem Regen, der erst am Vormittag aufgehört hatte, begann es im zweiten Satz wieder ein wenig stärker zu tröpfeln. Zu diesem Zeitpunkt lag Nadal bereits deutlich vorn. Ferrer konnte nur phasenweise dagegenhalten, auch wenn er zumindest nach außen nicht die von ihm selbst befürchtete Nervosität zeigte.

Nach Nadals zweitem Break zum 4:3 und einem Doppelfehler von Ferrer nutzte er seinen ersten Satzball zur Führung und zog danach sofort auf 3:0 davon. Sein Landsmann hatte die Chance, auf 3:2 zu verkürzen, riskierte im bis dahin besten Ballwechsel der nur phasenweise hochklassigen Partie aber nicht genug. Vor allem mit dem zweiten Aufschlag konnte er kaum punkten.

Platzstürmer sorgt für Unruhe

Beim Stand von 5:1 für Nadal gab es einen Zwischenfall: Ein Zuschauer drang mit einer bengalischen Fackel auf den Court Philippe Chatrier vor. Sicherheitskräfte führten ihn ab, Nadal bedankte sich dafür per Handschlag. Zuvor hatten zwei andere Zuschauer mit einem Plakat gegen die Home-Ehe in Frankreich protestiert.

Beide Tennisprofis verloren kurzzeitig ihren Rhythmus. Der Weltranglisten-Vierte gab gegen die Nummer fünf in Satz drei eine 2:0-Führung wieder ab, während viele der 15.000 Fans Schirme aufgespannt hatten. Ferrer kam noch einmal heran, nach dem Break zum 3:5 war sein Widerstand jedoch gebrochen.

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