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Halbfinal-Gipfel in Halle perfekt: Haas fordert Federer

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Halbfinal-Gipfel in Halle perfekt: Haas fordert Federer

14.06.2013, 20:04 Uhr | dpa

Halbfinal-Gipfel in Halle perfekt: Haas fordert Federer. Tommy Haas setzte sich gegen Gael Monfils durch.

Tommy Haas setzte sich gegen Gael Monfils durch. (Quelle: dpa)

Halle/Westfalen (dpa) - Das Traumduell in Halle ist perfekt! In einer Revanche für das Vorjahres-Finale treffen am Samstag Titelverteidiger Tommy Haas und Topfavorit Roger Federer im Halbfinale des Rasen-Tennisturniers aufeinander.

Während der Schweizer Superstar beim 6:0, 6:0 gegen den Hamburger Mischa Zverev überhaupt keine Mühe hatte, musste Haas für das neuerliche Duell gegen seinen Freund Federer mächtig ackern. Erst nach 1:53 Stunden hatte die deutsche Nummer eins den Franzosen Gael Monfils im Viertelfinale mit 6:7 (4:7), 6:3, 6:3 niedergerungen.

"Es war ein hartes Stück Arbeit. Ich habe ein paar Chancen im ersten Satz nicht nutzen können, aber versucht, immer weiter an mich zu glauben", meinte Haas nach seinem Erfolg. Das Duell mit Federer kann er nun kaum erwarten. "Auf solche Matches freut man sich immer ganz besonders. Roger ist einer der größten Spieler aller Zeiten. Das ist etwas ganz Besonderes", sagte die einstige Nummer zwei der Welt. Die Freundschaft wird zumindest auf dem grünen Rasen während des Spiels ruhen. "Beide wollen ins Finale. Er wird mir sicher nichts schenken und ich ihm auch nicht", sagte Haas.

Federer blickt der Auseinandersetzung mit seinem alten Kumpel ebenfalls mit großer Freude entgegen. "Ich bewundere ihn für seinen Kampfgeist", sagte der 17-malige Grand-Slam-Turnier-Gewinner. "Dass er es nach seinem Comeback fast wieder in die Top Ten geschafft hat, ist unglaublich." Die Bilanz spricht ganz klar für die Nummer drei der Welt. Von 13 Duellen hat Federer zehn gewonnen, das letzte im Endspiel von Halle vor einem Jahr aber eben verloren. "Ich freue mich natürlich, dass ich die Chance bekomme, es morgen besser zu machen", sagte Federer.

Haas war die Sehnsucht nach einem neuerlichen Duell mit seinem Freund Federer von Beginn an anzumerken. Während Spaßvogel Monfils die Zuschauer immer wieder mit kleinen Scherzen unterhielt, wirkte die deutsche Nummer eins angespannt und hochkonzentriert. Dennoch musste er den ersten Satz im Tiebreak abgeben.

Haas lauerte aber weiter auf seine Chance, die sich im siebten Spiel des zweiten Satzes endlich bot. Mit dem dritten Breakball nahm er dem Franzosen den Aufschlag ab, wenig später sicherte er sich den zweiten Satz mit 6:3. Im entscheidenden Durchgang schenkten sich Haas und Monfils weiter nichts. Doch Haas schaffte das Break zum 4:2 und verwandelte später seinen dritten Matchball.

Federer hatte gegen Zverev zuvor leichtes Spiel. Nach 20 Minuten sicherte er sich den ersten Durchgang, der zweite Satz dauerte sogar noch eine Minute weniger. Daran, Zverev ein Spiel zu schenken, dachte der Publikumsliebling aber nicht. "Das gehört sich nicht gegenüber dem Tennissport und den Zuschauern", sagte Federer nach dem erst zweiten 6:0, 6:0-Sieg seiner Karriere.

Da sein letzter Triumph in Halle bereits fünf Jahre zurückliegt, ist Federer dieses Mal ganz besonders motiviert. "Ich habe hier schon lange nicht mehr gewonnen. Von daher hat der Titel für mich in diesem Jahr eine sehr hohe Priorität", sagte Federer, 2013 noch ohne jeden Turniererfolg.

Zverev nahm die sportliche Demütigung gelassen. "Ich verliere lieber gegen Roger im Viertelfinale 0:6, 0:6, als in der zweiten Runde gegen Basic 6:7 im dritten Satz", meinte der 25-Jährige. "Immerhin hat man danach etwas zu erzählen." Haas rechnet sich größere Chancen aus: "Ich hoffe, ich mache es morgen etwas besser als Mischa."

Das Aus kam dagegen für Philipp Kohlschreiber und Florian Mayer. Kohlschreiber, 2011 in Halle siegreich, verlor gegen den Russen Michail Juschni klar mit 3:6, 2:6. "Es sind heute einfach viele Sachen nicht so gelaufen, wie ich sie mir gewünscht hätte", sagte der Augsburger. Mayer musste sich dem an Nummer zwei gesetzten Franzosen Richard Gasquet mit 3:6, 6:7 (4:7) geschlagen geben und war danach ebenfalls tief enttäuscht. "Ich habe heute einfach meine Chancen nicht genutzt und bei den wichtigen Punkten nicht konsequent genug gespielt", sagte der 29-Jährige. Gasquet trifft nun auf Juschni.

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