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Wimbledon 2013: Bitteres Aus für Kohlschreiber - Haas weiter

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Bitteres Aus für Kohlschreiber - Haas und Kerber weiter

25.06.2013, 20:45 Uhr | dpa, sid

Wimbledon 2013: Bitteres Aus für Kohlschreiber - Haas weiter. Für Philipp Kohlschreiber ist das Turnier in Wimbledon bereits beendet. (Quelle: AP/dpa)

Für Philipp Kohlschreiber ist das Turnier in Wimbledon bereits beendet. (Quelle: AP/dpa)

Bitteres Aus für Philipp Kohlschreiber in der ersten Runde von Wimbledon: Mit 2:0-Sätzen hatte der Weltranglisten-18. bereits gegen den Kroaten Ivan Dodig in Führung gelegen. Doch dann schwanden bei ihm die Kräfte. Sein Gegner schaffte zunächst den Ausgleich, bei 1:2 im entscheidenden fünften Satz gab Kohlschreiber dann auf.

"Ich habe schon die letzten drei Tage im Bett verbracht und mir vor dem Einschlagen gesagt: Wie soll ich solch ein Match überstehen", sagte Kohlschreiber mit glasigen Augen, nachdem er das Match beim Stand von 6:4, 7:6 (8:6), 6:7 (3:7), 3:6, 1:2 beenden musste. "Am liebsten würde ich in die Ecke kotzen. So etwas ist saublöd. Aber Krankheiten und Verletzungen kommen immer zum schlechten Zeitpunkt."

Hass ohne Aufschlagverlust weiter

Deutschlands bester Tennisprofi Tommy Haas ist hingegen ohne Aufschlagverlust in die zweite Runde eingezogen. Der 35-Jährige gewann gegen den Russen Dimitri Tursunow 6:3, 7:5, 7:5. Mit seinem 100. Sieg bei einem Grand Slam feierte er ein Jubiläum.

"Das hatte ich gar nicht im Kopf. Ich wollte nur noch einmal ein Spiel in Wimbledon gewinnen", sagte Haas anschließend. Erstmals seit der Halbfinal-Teilnahme vor vier Jahren schaffte es die Nummer 13 der Welt damit wieder in die zweite Wimbledon-Runde. 2011 und 2012 hatte Haas in Runde eins verloren, 2010 nach einer Hüftoperation gefehlt.

Kerber weiter - Barthel beendet Negativserie

Auch die an Nummer sieben gesetzte Angelique Kerber hat die erste Runde schadlos überstanden. Sie siegte 6:3, 6:4 gegen Bethanie Mattek-Sands und feierte im dritten Vergleich mit der Amerikanerin den ersten Sieg.

Erfolgreich war auch Mona Barthel. Die Fed-Cup-Spielerin beendete ihre Negativserie bei Grand-Slam-Turnieren. Allerdings war ihr Erfolg ein hartes Stück Arbeit. Die Weltranglisten-33. musste gegen die Rumänin Monica Niculescu zunächst drei Matchbälle abwehren, bevor sie sich schließlich mit 6:3, 4:6, 7:5 durchgesetzt hatte. Barthel feierte damit den ersten Sieg bei einem der vier Majors nach fünf Niederlagen in Folge.

Ohne Chance war Vorjahres-Viertelfinalist Florian Mayer. Der 29-Jährige musste sich erwartungsgemäß dem Weltranglisten-Ersten Novak Djokovic 3:6, 5:7, 4:6 geschlagen geben.

Beck und Struff machen es besser als Petzschner

Die 19-jährige Annika Beck ist in Wimbledon als vierte deutsche Tennisspielerin in die zweite Runde eingezogen. Die 19-Jährige setzte sich beim dritten Grand-Slam-Turnier des Jahres gegen die Russin Nina Brattschikowa 6:3, 6:2 durch. Bei ihrem zweiten Start bei dem Rasenklassiker in London trifft Beck nun auf Klara Zakopalova aus Tschechien oder die Slowakin Daniela Hantuchova.

Auch Qualifikant Jan-Lennard Struff in der zweiten Runde. Der 23-Jährige besiegte den Slowenen Blaz Kavcic in drei Sätzen 6:4, 6:1, 6:3.

Das Turnier ist hingegen für Philipp Petzschner bereits beendet. Er unterlag in der ersten Runde dem in der Weltrangliste um 14 Plätze besser notierten Polen Michal Przysiezny 3:6, 6:7, 0:6.

Witthöft verliert Generationenduell

Eine Niederlage musste auch Fed-Cup-Spielerin Julia Görges hinnehmen. Die 24-Jährige verlor gegen die Kolumbianerin Mariana Duque-Marina 4:6, 7:6 (7:3), 5:7.

Für Carina Witthöft endete ihr Grand-Slam-Debüt mit einer bitteren Niederlage. Die 18 jährige verlor gegen die 42 Jahre alte Japanerin Kimiko Date-Krumm in nur 44 Minuten 0:6, 2:6. Witthöft steht in der Weltrangliste auf Platz 193 und hatte durch drei Siege in der Qualifikation zum ersten Mal das Hauptfeld bei einem der vier wichtigsten Turniere erreicht. Dort war sie allerdings gegen die mit Abstand älteste Spielerin im Feld von Beginn an chancenlos.

Als letzte Deusche an Tag zwei hat auch Sabine Lisicki die zweite Runde erreicht. Die Weltranglisten-24. feierte einen ungefährdeten 6:1, 6:2-Erfolg gegen die Italienerin Francesca Schiavone und komplettierte den starken Auftritt der deutschen Damen. Von acht Spielerinnen stehen fünf in Runde zwei.

Auch bei den Herren haben nach dem Sieg von Daniel Brands fünf deutsche Tennisprofis die zweite Runde erreicht. Der Weltranglisten-57. bezwang den Spanier Daniel Gimeno-Traver nach mehr als drei Stunden Spielzeit 7:6 (7:5), 6:7 (4:7), 6:7 (5:7), 6:1, 6:4 und trifft nun auf Tomas Berdych aus Tschechien.

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