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Deutsche Tennis-Damen in Wimbledon-Form

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Deutsche Tennis-Damen in Wimbledon-Form

26.06.2013, 14:15 Uhr | dpa

Deutsche Tennis-Damen in Wimbledon-Form. Fed-Cup-Teamchefin Barbara Rittner ist von der Leistung der deutschen Damen erfreut.

Fed-Cup-Teamchefin Barbara Rittner ist von der Leistung der deutschen Damen erfreut. (Quelle: dpa)

London (dpa) - Bundestrainer Carsten Arriens sah etwas mitgenommen aus. Der zweite Tag in Wimbledon ging dem Ende entgegen, als sich der Davis-Cup-Kapitän in den frühen Abendstunden auf Außenplatz 7 die Partie zwischen Daniel Brands und dem Spanier Daniel Gimeno-Traver ansah.

Der Tennisprofi aus Deggendorf mühte sich mit einem 7:6 (7:5), 6:7 (4:7), 6:7 (5:7), 6:1, 6:4 in Runde zwei und sorgte nach den Siegen von Tommy Haas und Qualifikant Jan-Lennard Struff immerhin für einen versöhnlichen Tagesabschluss.

"Ein bisschen gemischt" nannte Arriens die Bilanz seiner zwölf Herren. "Es ist positiv, dass so viele im Hauptfeld standen, aber es sind halt nicht so viele durchgekommen." Die Namen der aktuellen, früheren oder potenziellen Davis-Cup-Spieler Philipp Kohlschreiber, Philipp Petzschner, Florian Mayer, Benjamin Becker oder Tobias Kamke sind bereits aus dem Turniertableau verschwunden.

Natürlich waren die Voraussetzungen suboptimal. Becker gegen Andy Murray, Mayer gegen Novak Djokovic - schwerer geht es nicht. Kohlschreiber war in seiner Partie gegen den Kroaten Ivan Dodig krank, das sah man, Petzschner hatte noch zuletzt in Halle verletzt sein Einzel abgesagt. Dennoch bleibt vom dritten Grand-Slam-Turnier des Jahres 2013 ein Eindruck der Enttäuschung zurück.

Dass Kohlschreiber im fünften Satz beim Stand von 1:2 aus seiner Sicht aufgab und zu seinem Gegner am Netz sagte "ich bin müde" löste nicht nur beim BBC-Kommentator Boris Becker Kopfschütteln aus. "Ich bin schockiert", sagte der ehemalige Wimbledonsieger im TV-Studio.

Bestens gelaunt erschien dagegen Barbara Rittner zum Doppel von Anna-Lena Grönefeld und Kveta Peschke. "Dass so viele durchgekommen sind, ist erfreulich. Die Art und Weise war sehr eindrucksvoll", sagte die Fed-Cup-Chefin.

Angelique Kerber, Mona Barthel, Sabine Lisicki und Annika Beck lösten ihre Aufgaben mehr oder weniger souverän. Die an Nummer sieben gesetzte Kerber gewann erstmals nach zuvor zwei Niederlagen gegen die Amerikanerin Bethanie Mattek-Sands. Die Halbfinalistin des Vorjahres trifft nun in der Estin Kaia Kanepi zwar auch wieder auf eine unbequeme, aber schlagbare Gegnerin.

"Ihr traue ich hier einiges zu, sie kann weit kommen", sagte Rittner über ihre Nummer eins - im Viertelfinale könnte es zum Duell mit Serena Williams auf dem berühmtesten Center Court der Welt kommen. Auch Lisicki imponierte bei ihrem überraschend klaren 6:1, 6:2 über die Italienerin Francesca Schiavone die Bundestrainerin mit ihrer "guten Mischung aus Power und schlauem Spiel".

Dass Barthel gegen die Rumänin Monica Niculescu drei Matchbälle abwehrte und Beck bei ihrem erst zweiten Match überhaupt auf dem Heiligen Rasen gegen die Russin Nina Brattschikowa keine Nerven zeigte, rundete das Bild der erfreulichen Frauen-Auftritte ab. "Ich habe noch vor dem Turnier gedacht, das kann auch ganz anders ausgehen", sagte Rittner. Wenige Minuten zuvor hatte Arriens den Satz gesagt: "Es hätte ein richtig gutes Turnier werden können."

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