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Sabine Lisicki: Wimbledon 2013 ist schon jetzt ihr größter Sieg

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Sabine Lisicki weint vor Glück: "Größter Sieg meiner Karriere"

02.07.2013, 11:42 Uhr | dpa, sid

Sabine Lisicki: Wimbledon 2013 ist schon jetzt ihr größter Sieg. Sabine Lisicki fällt jubelnd auf die Knie: Die Sensation ist perfekt! (Quelle: AP/dpa)

Sabine Lisicki fällt jubelnd auf die Knie: Die Sensation ist perfekt! (Quelle: AP/dpa)

Plötzlich brach es aus ihr heraus und die Freudentränen kullerten. Sabine Lisicki wollte strahlen und weinte zugleich hemmungslos. "Das ist unglaublich, einfach unglaublich", stammelte sie nach dem 6:2, 1:6, 6:4 gegen Serena Williams, der Sensation im Achtelfinale von Wimbledon. "Das war definitiv der größte Sieg meiner Karriere", sagte sie. Und ganz Deutschland ist begeistert.

Am Abend waren die Freudentränen getrocknet: "Jetzt ist wieder alles okay. Wer mich kennt, weiß, dass ich eine emotionale Person bin", sagte Lisicki und zeigte wieder ihr Markenzeichen, ihr strahlendes Lächeln. Und das wollen die Tennis-Fans hierzulande noch öfter sehen.

Tennis-Legende Steffi Graf: "toller Sieg"

Fed-Cup-Kollegin Andrea Petkovic traut Lisicki nun alles zu. Bei Twitter gratulierte sie: "Unglaublich, Olle!!! Glüüüückwuuuunsch! Hol dir das Ding." Auch NBA-Star Dirk Nowitzki schloss sich an: "Wahnsinn. Glückwunsch." Bundestrainerin Barbara Rittner war ergriffen und fand es "beeindruckend schön, dabei gewesen zu sein".

Sogar Deutschlands Tennis-Legenden sind begeistert. Steffi Graf, die vor 25 Jahren ihren ersten Triumph im All England Lawn Tennis Club feierte, schickte Glückwünsche aus der Ferne: "Gratulation an Sabine für den tollen Sieg!", schrieb die siebenmalige Wimbledon-Siegerin via Facebook. Boris Becker glaubt sogar an einen Turniersieg: "Sabine bringt von den Schlägen her alles mit", sagte er der "Bild": "Sie muss jetzt fokussiert bleiben. Ich hoffe, sie ist noch fit genug." Auch international überschlugen sich die Lobeshymnen. BBC-Experte John McEnroe sprach von "der größten Sensation im bisherigen Turnierverlauf".

Deutsche stoppt die Unbezwingbare

Dabei ist es doch das Wimbledon der Überraschungen. Roger Federer, Rafael Nadal, Maria Scharapowa - es gab so viele unerwartete Niederlagen, dass das Wort von der Sensation beinahe inflationär herumgeistert. Lisickis Sieg über Serena Williams war allerdings genau das.

34 Spiele hatte die 31 Jahre alte Amerikanerin nicht mehr verloren, dabei sechs Turniere gewonnen und auch in Wimbledon nie den Anschein erweckt, als könne sie überhaupt gefährdet werden. Fünfmal hatte sie zuvor im Südwesten Londons triumphiert, doch irgendwie hätte Williams etwas ahnen müssen, als sie auf das Duell mit Lisicki zusteuerte.

Lisicki mit unheimlicher Serie

Dreimal war die Deutsche schon ins Viertelfinale beim wichtigsten Tennisturnier der Saison eingezogen, dreimal schlug sie dabei die amtierende French-Open-Siegerin. In dieser Saison gewann Williams in Paris und fiel ebenfalls Lisicki zum Opfer. "Das wusste ich natürlich, es war ein gutes Omen und hat mir Energie gegeben", sagte die 23-Jährige.

Williams wollte nicht von einer Sensation sprechen. "Die Niederlage ist für mich kein Schock, weil Sabine auf Rasen einfach gut ist", sagte sie: "Sie ist immer da, wenn es gegen große Spieler auf den großen Plätzen geht." Williams wirkte gefasst, auch wenn sie die Niederlage als "riesige Enttäuschung" bezeichnete. "Sabine hatte nichts zu verlieren und hat unglaublich frei und aggressiv gespielt."

Irres Comeback nach 0:3

Dabei war Lisickis Lauf im dritten Durchgang eigentlich schon beendet gewesen. 0:3 lag sie zurück, die Anzahl derer, die noch auf die 23-Jährige setzten, lag schon nicht mehr im messbaren Bereich. Doch Lisicki gab nicht auf, so wie sie es zuvor angekündigt hatte, eben weil Serena "auch nur ein Mensch" sei. Bei 3:4 wehrte sie drei Breakbälle ab, nahm Williams den Aufschlag zum 5:4 ab und verwandelte nach 2:04 ihren zweiten Matchball.

Im Viertelfinale wartet Kerber-Bezwingerin

Im Viertelfinale wartet nun die ungesetzte Kaia Kanepi aus Estland, die Angelique Kerber rausgeschmissen hatte. "Gegen sie habe ich noch nie gespielt. Meine Trainer werden Videos sichten und mich auf das Match vorbereiten", sagte Lisicki.

Die Frage nach den Titelchancen im offenen Feld, in dem nun alle Top-Favoriten ausgeschieden sind, ließ sie allerdings unbeantwortet: "Ich schaue nur auf das Spiel gegen Kanepi und hoffe, dass es wieder auf einem großen Platz stattfinden wird und die Atmosphäre so ähnlich wie heute ist."

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