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Novak Djokovic bleibt bei Wimbledon 2013 ohne Satzverlust

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Del Potro benötigt "Zauberpillen" - Murray dreht das Spiel

04.07.2013, 09:23 Uhr | sid

Novak Djokovic bleibt bei Wimbledon 2013 ohne Satzverlust. Juan Martin Del Potro ist nach seinem Sieg über David Ferrer völlig fertig. (Quelle: dpa)

Juan Martin Del Potro ist nach seinem Sieg über David Ferrer völlig fertig. (Quelle: dpa)

Novak Djokovic ist in Wimbledon nicht aufzuhalten. Auch nach dem Viertelfinale gegen den Tschechen Tomas Berdych, der im All England Club 2010 das Finale erreicht hatte, ist der Weltranglistenerste aus Serbien noch immer ohne Satzverlust. 7:6 (7:5), 6:4, 6:3 gewann Djokovic nach 2:15 Stunden und trifft nun auf Juan Martin del Potro. Der "Turm von Tandil" setzte sich gegen den Spanier David Ferrer 6:2, 6:4, 7:6 (7:5).

Zudem schrieb Jerzy Janowicz Geschichte: Durch das 7:5, 6:4, 6:4 gegen seinen Landsmann Lukasz Kubot zog er als erster Pole ins Halbfinale eines Grand-Slam-Turniers ein. Dort trifft er auf den Briten Andy Murray, der gegen Fernando Verdasco (Spanien) 0:2-Sätze zurücklag, aber noch 4:6, 3:6, 6:1, 6:4, 7:5 gewann.

Für den Argentinier del Potro hatte das Spiel richtig schlecht begonnen: Nach fünf gespielten Punkten hatte er sich das ohnehin schon lädierte Knie verdreht und war kurz davor aufzugeben. "Dann kam der Doktor und hat mir ein paar Zauberpillen gegeben", sagte er und meinte die starken Schmerzmittel, die es ihm überhaupt ermöglichten, sein erstes Halbfinale beim bedeutendsten Turnier der Welt zu erreichen.

"Ich weiß nicht, wie ich das noch umgebogen habe"

Nach 2:16 Stunden verwandelte er den Matchball mit "meiner besten Vorhand im gesamten Turnier". Wie auch Djokovic hat del Potro noch immer keinen Satz verloren und knüpft damit nahtlos an seinen letzten Auftritt im All England Club an.

Djokovic bestätigte den Achtelfinal-Triumph über Tommy Haas mit einer weiteren Demonstration seiner Rasenklasse. Der 26-Jährige ist auf dem Weg zu seinem zweiten Wimbledontitel nach 2011 und lässt sich dabei auch von kurzen Momenten der Unkonzentriertheit nicht aufhalten. Nachdem Djokovic den ausgeglichenen ersten Satz dank eines Vorhandfehlers seines Gegenübers gewonnen hatte, ließ er sich gleich zweimal den Aufschlag abnehmen und lag 0:3 zurück. "Ich weiß gar nicht, wie ich das noch umgebogen habe", sagte Djokovic später.

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