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Wimbledon 2013 Finale: Andy Murray giert nach dem Titel

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Wimbledon 2013 Finale: Andy Murray giert nach dem Titel

07.07.2013, 12:17 Uhr | dpa

Wimbledon 2013 Finale: Andy Murray giert nach dem Titel. Andy Murray will als erster Brite seit 1936 endlich auf dem Tennis-Thron im Vereinigten Königreich Platz nehmen.

Andy Murray will als erster Brite seit 1936 endlich auf dem Tennis-Thron im Vereinigten Königreich Platz nehmen. (Quelle: dpa)

London (dpa) - Federer längst ausgeschieden, Nadal schon lange zu Hause - und doch erlebt Wimbledon am Sonntag ein Herren-Finale mit reichlich Pathos und Geschichtsbuch-Potenzial.

Andy Murray, 26 Jahre alter Olympiasieger und US-Open-Champion, will als erster Brite seit dem legendären Fred Perry 1936 endlich auf dem Tennis-Thron im Vereinigten Königreich Platz nehmen. Novak Djokovic, 26 Jahre alter sechsmaliger Grand-Slam-Turniersieger und Nummer eins der Welt, möchte seine Branchenführung im Herren-Tennis zementieren und sich zum zweiten Mal in die Wimbledon-Siegerliste einschreiben.

"Nach all den Merkwürdigkeiten und Verrücktheiten bei diesem Wimbledon wird das Herren-Finale doch so sein, wie es die meisten erwartet haben: die Nummer 1 Novak Djokovic gegen die Nummer 2 Andy Murray", schrieb die "New York Times" vor dem Duell am Sonntag.

Der serbische Unterhaltungsfachmann Djokovic ging im All England Lawn Tennis and Croquet Club zwölf Tage lang seiner Arbeit mit einer Mischung aus Dominanz und Coolness nach und zog fast geräuschlos und nahezu unbeachtet in das Halbfinale ein. Ohne Satzverlust war er geblieben, auch gegen den zuletzt starken Tommy Haas oder den immer gefährlichen früheren Wimbledon-Finalisten Tomas Berdych.

Dann aber war es der ehemalige US-Open-Sieger Juan Martin del Potro, der im längsten Halbfinale der Turniergeschichte und einem der spektakulärsten Matches dieses Jahres Djokovic fast zu Fall gebracht hätte. Fünf Sätze duellierten sich die beiden auf höchstem Niveau. Nach den aufregendsten Ballwechseln fanden sie noch Zeit, sich anerkennend zuzunicken. Als sie sich einmal am Netz begegneten, standen sie sich so nahe, dass der lange Argentinier grinsend am T-Shirt-Reißverschluss seines Gegenübers spielte. Am Ende gewann Djokovic nach 4:43 Stunden mit 7:5, 4:6, 7:6 (7:2), 6:7 (6:8), 6:3.

Alles Turnier-Historie, im Endspiel soll Geschichte geschrieben werden. Allerdings von Djokovics Gegner, wenn es nach den Menschen auf der Insel geht. Die Sehnsucht nach einem der Ihren als Titelträger wächst von Jahr zu Jahr. Fünfmal nacheinander stand der schlaksige Schotte im Halbfinale, im vergangenen Jahr schon einmal im Endspiel gegen Federer. Zum Titel reichte es bislang nie.

"Ich habe aus dem letzten Jahr gelernt. Ich glaube, dass ich mental stärker bin und hoffe, dass ich etwas ruhiger bin als vor einem Jahr", sagte Murray nach seinem Halbfinal-Erfolg in vier Sätzen gegen den Polen Jerzy Janowicz. Auch er hat die Zuschauer an der Church Road bestens unterhalten - auch wenn er es bei seinem Viertelfinal-Sieg gegen Fernando Verdasco nach 0:2-Satzrückstand mit der Spannung und dem Nervenkitzel etwas übertrieb.

Von 18 direkten Duellen hat Djokovic elf gegen Murray gewonnen, zuletzt im Finale der Australian Open. Das einzige Match auf Rasen entschied Murray 2012 im Halbfinale der Olympischen Spiele in Wimbledon für sich. Kurz darauf holte er Gold und später seinen ersten Grand-Slam-Titel bei den US Open. "Damals war die Erleichterung groß, endlich einen Slam gewonnen zu haben", sagte Murray. "Aber Wimbledon zu gewinnen, ist so ziemlich der Gipfel, den man in unserem Sport erreichen kann."

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