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Andy Murray bricht Wimbledon-Fluch: Folgt nun der Ritterschlag?

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"77 Jahre, 15 Premierminister, 3 Monarchen" - nun gewinnt ein Brite

09.07.2013, 07:22 Uhr | sid, dpa

Andy Murray bricht Wimbledon-Fluch: Folgt nun der Ritterschlag?. Er kann es noch nicht fassen: Andy Murray nach dem verwandelten Matchball.  (Quelle: AP/dpa)

Er kann es noch nicht fassen: Andy Murray nach dem verwandelten Matchball. (Quelle: AP/dpa)

Nachdem Andy Murray den Wimbledon-Fluch der Gastgeber nach 77 Jahren gebrochen hatte, fegte ein kollektiver Sturm der Begeisterung durch die englische Presselandschaft. Der "Champion", der "History Boy", der "Gipfelstürmer" - und bald tatsächlich ein Ritter Ihrer Majestät? "Erhebe dich, Sir Andy", titelte die "Daily Mail" schon.

Und bekam nun prominente Unterstützung: Murray soll nach dem Willen von Premierminister David Cameron in den Ritterstand erhoben werden. Er dürfte sich dann "Sir Andrew" nennen. "Ich kann mir niemanden vorstellen, der es mehr verdient hätte", sagte Cameron in der BBC. Der Ritterschlag gilt als höchste Auszeichnung in der britischen Zivilgesellschaft. Zuletzt wurde unter anderem Radsport-Held Bradley Wiggins auf diese Weise geadelt.

Die Entscheidung kann Cameron jedoch nicht allein treffen. Sie wird von einem Komitee getroffen und muss zunächst vom Premier und dann von der Queen abgesegnet werden. Diese hat zumindest schon ihre herzlichsten Glückwünsche an ihren Untertan aus Schottland übermittelt, der das Turnier als erster Brite seit Fred Perry 1936 gewonnen hatte.

Nicht wieder so lange warten

Von nun an werden alle nachfolgenden Generationen an Murray gemessen. Doch der 26-Jährige aus Dunblane hofft, dass die Nation nicht wieder 77 Jahre auf den nächsten Wimbledon-Champion warten muss. Die "Sun" atmete erleichtert auf: "Endlich, nach 77 Jahren, 15 Premierministern, 3 Monarchen: Ein Brite gewinnt Wimbledon."

"Dieses Turnier ist so unglaublich schwer zu gewinnen, daher könnte es durchaus sein, dass es wieder eine ganze Weile dauert", sagte Murray: "Mit all dem Geld, das in diesem Land in den Sport investiert wird, sollten es allerdings nicht wieder 70 Jahre oder mehr werden."

"Henmal Hill" bleibt "Henman Hill"

Die Nation genoss unterdessen den Siegestaumel: 15.000 Menschen auf dem Centre Court, Tausende auf dem "Henman Hill", der nicht in "Murray Mountain" umbenannt wird, und Millionen vor den Fernsehern waren in glückseliger Harmonie vereint. Die BBC verzeichnete beim Finale zwischen Murray und dem serbischen Weltranglistenersten Novak Djokovic Einschaltquoten in der Spitze von 17,3 Millionen Zuschauern mit 72,8 Prozent Marktanteil - der höchste Wert in diesem Jahr und mehr als ein Indiz für die Sehnsucht des Landes nach einem neuen Champion.

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