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Tommy Haas und Florian Mayer scheitern in Hamburg

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Deutsche Tage beendet: Haas & Mayer in Hamburg raus

20.07.2013, 14:33 Uhr | dpa

Tommy Haas und Florian Mayer scheitern in Hamburg. Tommy Haas beißt aus Ärger in seinen Schläger.

Tommy Haas beißt aus Ärger in seinen Schläger. (Quelle: dpa)

Hamburg (dpa) - Tommy Haas hat die angekündigte Revanche verpasst und ist beim Heim-Tennisturnier am Rothenbaum zur Enttäuschung seiner vielen Fans bereits im Viertelfinale gescheitert.

Eine Woche nach der Niederlage in Stuttgart musste sich der gebürtige Hamburger in der Hansestadt dem Italiener Fabio Fognini erneut mit 2:6, 4:6 geschlagen geben. Anstelle des 35 Jahre alten Vorjahresfinalisten trifft nun dessen neuer Angstgegner am Samstag in der Vorschlussrunde auf den Spanier Nicolas Almagro, der sich gegen Titelverteidiger Juan Monaco (Argentinien) 4:6, 6:0, 6:3 durchsetzte. Alle 7 500 Tickets sind schon verkauft, viele Fans hatten aber auf einen erneuten Haas-Feiertag gehofft.

Wie viele es davon überhaupt noch geben wird, ließ Haas offen. "Vor so einem tollen Publikum zu spielen, macht Höllenspaß. Wer weiß, wie oft ich das noch haben und ob ich hier nächstes Jahr wieder aufschlagen werde", sagte Haas nach der Niederlage. Und ergänzte: "Ich hoffe es natürlich, aber ein Jahr ist eine lange Zeit."

Auch für Florian Mayer aus Bayreuth war im Viertelfinale Endstation. Der 29-Jährige unterlag dem an Nummer 1 gesetzten Roger Federer mit 6:7 (4:7), 6:3, 5:7, spielte mit dem Superstar allerdings auf Augenhöhe. "Wenn man irgendwann Angst vor dem großen Namen und dem Gewinnen bekommt, verliert man eben. Ich habe zwar ein gutes Match gespielt, aber nun bin ich gefrustet", sagte Mayer. Federer hatte vor der Leistung des Deutschen Respekt: "Wir waren heute gleich stark. Aber im Tennis gibt es kein Unentschieden."

Am Samstag trifft Federer im Halbfinale auf den argentinischen Qualifikanten Federico Delbonis. Dass der Traum vom Finale gegen Tommy Haas vorbei ist, bedauert er. "Aber Tommy ist schon lange unterwegs. Er braucht auch mal eine Pause, der Arme", fügte er augenzwinkernd hinzu.

26 Stunden nach seinem überzeugenden Auftritt über Carlos Berlocq (Argentinien) stand Haas beim erneuten Aufeinandertreffen mit dem Stuttgart-Sieger von Anfang an auf verlorenem Posten. Trotz aller Anfeuerungsrufe aus dem Publikum gab er bei böigem Wind gleich sein zweites Aufschlagsspiel ab. Beim Stand von 2:4 begann der mit seinem Spiel selbst unzufriedene Deutsche mit dem für ihn typischen Fluchen - und kassierte nach einem Doppelfehler prompt das nächste Break. Nach 33 Minuten war der erste Satz dann weg. Beinahe symptomatisch: Haas konnte in dieser wichtigen Phase vier Breakbälle nicht nutzen, Fognini hingegen verwertete gleich seinen ersten Satzball zum 6:2.

Haas bäumte sich im zweiten Durchgang auf, doch der neun Jahre jüngere Italiener hatte bei sommerlichen Temperaturen oft die bessere Antwort parat. Erneut nahm der Weltranglisten-25. dem in der ATP-Liste um 14 Positionen besser platzierten Wahl-Amerikaner dessen zweites Aufschlagsspiel ab. Während Haas zu oft mit sich selbst zu tun hatte, reichlich Fehler produzierte und sogar einen Schläger zertrümmerte, zog Fognini sein Spiel meist konsequent durch.

Mit seinem ersten Break nach genau einer Stunde war Haas aber beim 3:3 plötzlich wieder im Spiel. Auf einmal traf er die Bälle besser und brachte Fognini erstmals in Bedrängnis. Der aber schlug eiskalt zurück. Er schaffte erneut ein Break zum 5:4 und brachte anschließend seinen Aufschlag sicher durch. "Ich habe leichte Fehler gemacht und damit sein frisch getanktes Selbstvertrauen noch aufgebaut", sagte Haas selbstkritisch. Zugleich lobte er aber auch seinen starken Widersacher: "Man muss respektieren, er spielt derzeit gutes Tennis."

"Wenn ich gegen Federer einmal eine Chance habe, dann hier auf Sand", hatte Mayer am Vortag gesagt. Die Formkrise der Nummer 5 der Welt machte ihm Hoffnung, beim fünften Aufeinandertreffen seinen ersten Sieg einzufahren. Und tatsächlich lieferte der Bayreuther eine starke Partie ab, brachte den Superstar mit seinem offensiven Stil immer wieder in Bedrängnis. Selbst von dem ersten Satzverlust ließ sich der 29-Jährige nicht beirren und kam mit drei Breaks im zweiten Durchgang zurück. Die Flüchtigkeitsfehler von Federer kamen ihm dabei zugute. Im dritten Satz setzte sich der Superstar aber durch.

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