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Davis Cup: Carsten Arriens bleibt vor Heimdebüt entspannt

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Davis Cup  

Carsten Arriens bleibt vor Heimdebüt entspannt

11.09.2013, 15:07 Uhr | dpa

Davis Cup: Carsten Arriens bleibt vor Heimdebüt entspannt. Carsten Arriens ist nicht Bange vor seinem ersten Heimspiel als Davis-Cup-Teamchef.

Carsten Arriens ist nicht Bange vor seinem ersten Heimspiel als Davis-Cup-Teamchef. (Quelle: dpa)

Neu-Ulm (dpa) - Das Lob lässt nicht lange auf sich warten. "Sieht gut aus, machste gut", ruft Carsten Arriens Philipp Kohlschreiber zu, der eifrig mit Vor- und Rückhand Topspinbälle zurückschlägt.

Auch für Daniel Brands auf der anderen Seite des Netzes findet der Tennis-Bundestrainer motivierende Worte, weil sich der Davis-Cup-Debütant der Aufgabe mit Hingabe widmet: "Daniel, spielst mal nur aus der Rückhand-Ecke Slice und verteilst die Bälle." Hoch konzentriert und mit großer Einsatzfreude bereiten sich die deutschen Profis auf das Relegationsduell gegen Brasilien von Freitag bis Sonntag in Neu-Ulm vor. Es ist das Heimdebüt für Carsten Arriens als Kapitän, bei dem ein Sieg Pflicht ist.

Das Szenario, dass Deutschland aus der Weltgruppe absteigen könnte, beschäftigt den Teamchef nicht. "Ich bin da ganz entspannt", sagt der 44-Jährige, der sich in den Tagen vor dem Showdown ebenso gelassen wie engagiert gibt. "Mein Anspruch ist, im Training alles Notwendige getan zu haben", sagt Arriens, der als einfühlsamer, kommunikativer und kompetenter Trainer gilt und seine Entspanntheit auf seine Erfahrungen als Coach von Spielern wie Tommy Haas oder als Cheftrainer des Bundesligisten Kurhaus Aachen zurückführt.

Der gebürtige Frankfurter ist von einem Sieg gegen Brasilien überzeugt. "Es ist insgesamt spielerisch eine so hohe Qualität da, dass wir einfach gewinnen müssen", sagt Arriens und meint namentlich seine beiden Einzelspieler Philipp Kohlschreiber und Florian Mayer. Die Qualität war auch bei seiner Premiere als Kapitän gegeben, doch unter unglücklichen Umständen verlor das deutsche Team im Februar die Erstrundenbegegnung in Argentinien mit 0:5.

In Buenos Aires musste Kohlschreiber wegen einer Oberschenkelverletzung aufgeben, Mayer zollte der Hitze Tribut. Dennoch reiste die Mannschaft, die sich nach einem von Streit und Missgunst geprägten Jahr als Einheit präsentierte, nicht niedergeschlagen nach Hause. "Verletzungen sind immer unglücklich. Ich habe aber auch viele gute Sachen erlebt", sagt Kohlschreiber.

Für das prima Klima, das nach Aussagen der Spieler auch in Neu-Ulm herrscht, ist Arriens verantwortlich. "Die Atmosphäre ist entspannt und locker. Es wird hart und ziemlich gut trainiert", erzählt Daniel Brands. Der ebenfalls erstmals nominierte Doppel-Spezialist Martin Emmrich berichtet von einem "super Teamgefühl. Wir verstehen uns alle super und lachen viel zusammen." Kohlschreiber sagt: "Wir genießen die gemeinsame Zeit."

Arriens stellt den Teamgedanken in den Vordergrund. Es ist ihm ein großes Anliegen, eine Wohlfühlatmosphäre zu schaffen, damit die Spieler mit Freude ihrer Aufgabe nachgehen. "Das erstrangige Ziel ist der Klassenverbleib. Aber dann möchte ich auch, dass am Sonntag jeder mit dem Gefühl geht: Es war eine gute Woche, wir haben gemeinsam gewonnen, im Team habe ich den einen oder anderen Impuls mitgenommen." Aber verlieren ist diesmal verboten.

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