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Nadal auf dem Weg zu Federers Grand-Slam-Rekord?

11.09.2013, 16:00 Uhr | dpa

Nadal auf dem Weg zu Federers Grand-Slam-Rekord?. Rafael Nadal und die US-Open-Trophäe.

Rafael Nadal und die US-Open-Trophäe. (Quelle: dpa)

New York (dpa) - Mit seinem Sieg bei den US Open ist Rafael Nadal ein Stück näher an Roger Federers Rekord von 17 Grand-Slam-Titeln herangerückt. Doch der 27-jährige Tennis-Star aus Spanien gibt sich vorsichtig. Denn: Das linke Knie macht ihm weiter Sorgen.

Frage: Sie haben nun 13 Grand-Slam-Turniere gewonnen. Ein Titel fehlt noch, um zu Pete Sampras aufzuschließen und vier, um Roger Federer einzuholen. Liegen die beiden in Reichweite?

Antwort: Sind sie erreichbar? Ja und nein. Man weiß es nicht, man weiß es nie. Vor acht Monaten sah es so aus, als ob ich keine Chance mehr hätte, etwas zu gewinnen - und jetzt: mir vorstellen, dass ich noch vier weitere Grand Slams gewinne? Man muss einfach seine Stabilität beibehalten, gucken, wie sich die Dinge in den nächsten Jahren entwickeln. Wenn ich fit bin, vertraue ich darauf, weiterhin die Chance zu haben, für das zu kämpfen, wofür ich gekämpft habe.

Frage: Aber Sie sind 27 Jahre alt, und die anderen holten ihre letzten Grand-Slam-Erfolge mit 31. Denken Sie wirklich nicht daran?

Antwort: Das ist nichts, worüber ich mir Gedanken mache. Letztlich habe ich viel mehr erreicht, als ich mir hätte träumen lassen, und das kann mir keiner nehmen. Ich muss dranbleiben, um mir weiterhin die Möglichkeiten zu geben, Wettkämpfe zu erleben, wie ich sie (bei den US Open) erlebt habe. Aber es gibt keine Garantien. Man sollte auch nicht so weit vorausdenken, das alles ergibt sich Schritt für Schritt. Das ist zumindest die Art, wie ich es bisher geschafft habe.

Frage: 2012 war wegen der langwierigen Kniebeschwerden das härteste Jahr Ihrer Karriere. Was haben Sie gedacht, als sie die Turniere am Fernseher verfolgt haben?

Antwort: Als Erstes vermisst du den Wettkampf, und wenn du wieder dabei bist, möchtest du auch gewinnen. Du vermisst es, dich gut zu fühlen. Dich gut und schnell und wettkampfstark zu fühlen. Das war es, was ich wirklich vermisst habe, wieder Partien zu spielen in Stadien wie in New York.

Frage: Das linke Knie scheint keine Probleme mehr zu machen...

Antwort: Man hat immer Zweifel. Es gibt viele Tage, an denen mich das Knie plagt, aber zum Glück beeinträchtigt es mich nicht. Es lässt mich spielen, das ist das Wichtigste. Wir Sportler leben mit Problemen und Schmerzen. Die Schmerzen lassen sich kontrollieren, aber wenn sie sich nicht mehr kontrollieren lassen, kann man nicht mehr zum Wettkampf antreten.

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