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Davis Cup: Deutsches Doppel verliert gegen Brasilien

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Klassenerhalt vertagt  

Deutsches Doppel verliert glatt

14.09.2013, 15:36 Uhr | sid

Davis Cup: Deutsches Doppel verliert gegen Brasilien. Entscheidung verpasst: Das deutsche Doppel (vorne Martin Emmrich) hatte keine Chance. (Quelle: dpa)

Entscheidung verpasst: Das deutsche Doppel (vorne Martin Emmrich) hatte keine Chance. (Quelle: dpa)

Noch ist die Entscheidung nicht gefallen: Das deutsche Davis-Cup-Team hat in der Relegation gegen Brasilien das Doppel verloren und liegt nur noch mit 2:1 in Führung. Die Debütanten Martin Emmrich und Daniel Brands waren in Neu-Ulm gegen das Weltklasse-Duo Bruno Soares/Marcelo Melo chancenlos und unterlagen 3:6, 4:6, 4:6. "Für eine Premiere war das gar nicht so schlecht", sagte Emmrich: "Ich habe schon den Druck gespürt und war manchmal übermotiviert. Es war ein super tolles Erlebnis, und ich hoffe, noch einmal eine Chance zu bekommen. Am liebsten natürlich in der Weltgruppe."

Am Sonntag haben Philipp Kohlschreiber gegen Thomaz Bellucci und Florian Mayer gegen Rogerio Dutra Silva die Chance, den entscheidenden Punkt zu holen und damit den ersten Abstieg seit neun Jahren zu verhindern. Die beiden deutschen Routiniers hatten ihre Auftakteinzel jeweils problemlos gewonnen.

Duo bezahlt Lehrgeld

Das neuformierte Doppel mit Emmrich und Brands zahlte dagegen Lehrgeld gegen die Spezialisten Soares und Melo. Die Brasilianer gehören zu den Ausnahme-Erscheinungen auf der Tour und erreichten zuletzt - jeweils mit anderen Partnern - die Grand-Slam-Finals in New York (Soares) und Wimbledon (Melo). Gemeinsam hatten sie bei der Erstrunden-Niederlage gegen die USA die Bryan-Brüder geschlagen, das überragende Gespann der Doppel-Tour.

Emmrich zeigt Potenzial, Brands mit Problemen

Gegen solch geballte Erfahrung und Qualität hatten Emmrich und Brands kaum eine Chance, obwohl vor allem Emmrich seine Vorzüge vor den spärlich besetzten Zuschauerrängen unter Beweis stellte. Der Sohn des DDR-Rekordmeisters Thomas Emmrich flitzte am Netz entlang und beeindruckte mit Reaktionen, starken Returns und Übersicht.

Vater Thomas, der die Partie in Österreich am Rande der Senioren-WM verfolgte, sah sich bestätigt. "Martins Potenzial ist sehr gut, jedoch muss er noch weitere Erfahrungen sammeln und sich am Weltklassetennis im Doppel orientieren. Dann wird er fester Bestandteil des Teams in der Zukunft sein", sagte er.

Brands, mit 26 Jahren jüngster Spieler im deutschen Team, brauchte dagegen mehr Anlaufzeit bei seinem Debüt. Dem 1,96 Meter großen Einzelspieler, der bislang die beste Saison seiner Karriere spielt und derzeit auf Platz 60 in der Weltrangliste steht, war die Nervosität anzumerken. Kaum ein Return flog übers Netz, besonders mit der Rückhand offenbarte Brands Defizite. "Am Anfang war ich ziemlich angespannt und hatte Probleme mit dem Aufschlag und Return", gab Brands zu.

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