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China Open: Angelique Kerber scheidet gegen Agnieszka Radwanska aus

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Aufholjagd nicht belohnt  

Angelique Kerber verpasst Halbfinale in Peking

04.10.2013, 16:49 Uhr | sid, dpa, t-online.de

China Open: Angelique Kerber scheidet gegen Agnieszka Radwanska aus. Angelique Kerber ist im Viertelfinale der China Open ausgeschieden. (Quelle: imago/China Foto Press)

Angelique Kerber ist im Viertelfinale der China Open ausgeschieden. (Quelle: China Foto Press/imago)

Angelique Kerber hat das Halbfinale des hochkarätig besetzten Hartplatzturniers in Peking verpasst. Die 25-Jährige verlor in der Runde der letzten Acht trotz einer furiosen Aufholjagd mit 6:7 (7:9), 4:6 gegen Agnieszka Radwanska. Damit muss Deutschlands beste Tennisspielerin um ihre Teilnahme am WTA-Masters in Istanbul bangen.

Nach 1:43 Stunden verwandelte die Polin ihren ersten Matchball. Im Tiebreak des hart umkämpften ersten Durchgangs vergab Kerber fünf Satzbälle.

Radwanska trifft nun bei den mit 5,2 Millionen Dollar dotierten China Open auf US-Open-Siegerin Serena Williams.

Comeback im ersten Satz nicht belohnt

Die Weltranglisten-Neunte war schlecht in das Match gegen ihre Freundin Radwanska gestartet und lag schnell mit 1:5 zurück. Doch die 25-jährige Kerber stellte erneut ihre Kämpferqualitäten unter Beweis und wehrte gleich sechs Satzbälle ihrer Gegnerin ab.

Ausgerechnet beim Stand von 7:6 im Tiebreak unterliefen Kerber jedoch gleich zwei Doppelfehler nacheinander. Die nächste Chance nutzte Radwanska und gewann nach 68 Minuten den ersten Durchgang. In der Folge bäumte sich Kerber gegen die Niederlage auf, doch dann musste die Linkshänderin das vorentscheidende Break zum 3:4 hinnehmen.

Heißes Fernduell mit Jelena Jankovic

Kerber muss nun um ihre Qualifikation für das WTA-Finale der besten acht Spielerinnen in Istanbul bangen. Ihre ärgste Konkurrentin Jelena Jankovic aus Serbien erreichte in Peking das Halbfinale und überflügelte die Deutsche in der relevanten Rangliste.

Das Fernduell geht weiter: Beide Spielerinnen starten noch beim Turnier in Moskau in der übernächsten Woche. Um am Bosporus dabei zu sein, könnte außerdem möglicherweise auch noch Platz neun reichen, denn die bereits qualifizierte Russin Maria Scharapowa hat wegen einer Schulterverletzung seit Mitte August kein Turnier mehr bestritten und könnte ihre Teilnahme womöglich absagen.

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