Startseite
Sie sind hier: Home > Sport > Mehr Sport > Tennis >

Boris Becker vor Tennis-Comeback: Wie gut ist er als Trainer?

...
t-online.de ist ein Angebot der Ströer Content Group

Stimmen zum Comeback  

Was kann Boris Becker als Trainer?

19.12.2013, 13:19 Uhr | t-online.de, dpa, sid

Boris Becker vor Tennis-Comeback: Wie gut ist er als Trainer?. Hat er es noch drauf? Boris Becker kehrt als Trainer in den Tennis-Zirkus zurück. (Quelle: dpa)

Hat er es noch drauf? Boris Becker kehrt als Trainer in den Tennis-Zirkus zurück. (Quelle: dpa)

Boris Becker ist wieder da! 14 Jahre nach dem Ende seiner Karriere kehrt der dreimalige Wimbledon-Sieger als Cheftrainer von Novak Djokovic auf die Tour zurück und soll den Serben wieder zur Nummer eins der Welt machen.

Im Tennis-Zirkus ist die Nachricht eingeschlagen wie eine Bombe. Einige frühere Weggefährten trauen dem Helden von früher die neue Rolle durchaus zu, aber auch nach der körperlichen Fitness und der Kompetenz von Trainer-Novize Becker wird offen gefragt.

Nicht mehr fit für den Tennis-Platz

Becker hat jedenfalls kaum Erfahrung, die er in den Job einbringen kann. 1997 bis 1999 war er Teamchef der deutschen Davis-Cup-Mannschaft, doch nach diesen beiden Jahren hat er sich auch auf der passiven Seite aus dem Sport zurückgezogen.

Spektakuläre Verpflichtung 
Boris Becker wird Trainer von Novak Djokovic

Die deutsche Tennis-Legende coacht die aktuelle Nummer zwei der Weltrangliste. Video

Außerdem ist kaum davon auszugehen, dass Becker persönlich auf dem Platz stehen wird, um Djokovic anzuleiten. Dass der 46-Jährige nicht fit ist, kann man ihm im aufgequollenen Gesicht ansehen. Dazu plagt sich Bum-Bum-Boris schon länger mit Hüft- und Sprunggelenksproblemen rum. Für die tägliche Trainingsarbeit vertraut Djokovic aber ohnehin weiter auf sein Erfolgsteam um Marian Vajda, der ihn schon seit über sieben Jahren begleitet.

"Heiliger Bimbam. Wagemutiger Schachzug"

Vielmehr dürfte Becker als Headcoach für das große Ganze zuständig sein, als mentaler Antreiber dienen oder für die Analyse. Dass er weiter eine Kapazität in Sachen Tennis ist, beweist er regelmäßig für den englischen Sender BBC. In dieser Rolle scheinen ihn frühere Weggefährten zu sehen. "Große Matches werden immer im Kopf entschieden. Und in dieser Hinsicht war Becker unübertroffen", sagte etwa Rainer Schüttler. Nicolas Kiefer sagte: "Becker ist ja nicht für die Basics da, sondern für die wenigen Feinheiten, die noch zu verbessern sind. Bei den Big Points, den großen Turnieren und Momenten - da wird er ansetzen und helfen können."

Aber auch diese Funktion ist in der Branche nicht unumstritten, angesichts des anstrengenden Jahrespensums im Tennis-Zirkus. "Ich kann mir nicht vorstellen, dass er künftig 30 Wochen im Jahr unterwegs ist", merkte Michael Stich kritisch an und stellte in Frage, ob Becker für die ATP-Tour überhaupt zu gebrauchen ist. Auch der ehemalige Tennis-Profi Brad Gilbert scheint nicht überzeugt, denn er schrieb: "Heiliger Bimbam. Ziemlich wagemutiger Schachzug."

In den Fußstapfen anderer Tennis-Größen

Becker ist nicht der erste ehemalige Weltklasse-Tennisspieler, der nach seiner aktiven Zeit einen Trainerposten bei einem Top-Profi übernimmt. Der schottische Olympia- und Wimbledonsieger Andy Murray verdankt seine großen Titel nicht zuletzt Ivan Lendl. Der seit Jahrzehnten in den USA lebende gebürtige Tscheche war nach seiner Karriere vor allem als Hobby-Golfer aktiv. Erst unter seiner Regie holte Murray große Titel, darunter auch den Sieg bei den US Open.

Wie Lendl hatte sich auch Jimmy Connors lange Zeit vom Tennis zurückgezogen. Der Amerikaner arbeitete erfolgreich mit seinem inzwischen auch schon zurückgetretenen Landsmann Andy Roddick. Das Engagement durch die Russin Maria Scharapowa entpuppte sich dagegen schnell als Missverständnis. Roger Federer verließ sich einige Zeit lang auf den Rat von Tony Roche. Zurzeit trainiert er des öfteren mit dem Schweden Stefan Edberg. Der australische Wimbledonsieger Pat Cash trainierte unter anderen Landsmann Mark Philippoussis, French-Open-Champion Michael Chang aus den USA den Japaner Kei Nishikori.

Liebe Leser, bitte melden Sie sich an, um diesen Artikel kommentieren zu können. Mehr Informationen.
Neue Kommentare laden
Leserbrief schreiben

Für Kritik oder Anregungen füllen Sie bitte die nachfolgenden Felder aus. Damit wir antworten können, geben Sie bitte Ihre Adresse an.

Name
E-Mail
Betreff
Nachricht

Wählen Sie aus dem Pull-Down-Menü Ihren gewünschten Ansprechpartner aus. Vielen Dank für Ihre Mitteilung.

Artikel versenden

Empfänger

Absender

Name
Name
E-Mail
E-Mail
UMFRAGE
Hat Boris Becker die nötige Kompetenz, einen Weltklassespieler wie Novak Djokovic zu trainieren?
Anzeige
Video des Tages
"PussyTerror" 
Carolin Kebekus macht einen auf Melania Trump

Die zukünftige First Lady gibt Einblicke in ihre frühere Arbeit als Nacktmodel. Video

Anzeige

Shopping
Shopping
Nur heute und nur für die 1.000 schnellsten Besteller

tolino page eBook-Reader zum Schnäppchenpreis von nur 49.- € statt 69.- € bei Weltbild.de. Shopping

Shopping
iPhone 7 32 GB im Tarif MagentaMobil L mit Handy

Nur 99,95 €¹. Nur online: 24 Monate 10 % sparen! bei der Telekom Shopping

Vernetzung
Christmas Shopping: Jetzt 15,- € Gutschein sichern!

Nur bis zum 14.12.16. Erfahren Sie mehr zur Aktion auf MADELEINE.de.

tchibo.deOTTObonprix.deESPRITC&ACECILzalando.dedouglas.deKlingel.de
Sport von A bis Z

Anzeige
shopping-portal