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Tennis: DTB-Herren sorgen in Doha für Furore

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Großes Tennis in Doha  

Deutsche Herren überraschen

02.01.2014, 08:15 Uhr | sid, dpa

Tennis: DTB-Herren sorgen in Doha für Furore. Großes Tennis in Doha: Die deutschen Tennis-Herren um Dustin Brown (li.) und Florian Mayer (Mi.) spielen stark auf. (Quelle: dpa)

Großes Tennis in Doha: Die deutschen Tennis-Herren um Dustin Brown (li.) und Florian Mayer (Mi.) spielen stark auf. (Quelle: dpa)

Ein deutsches Tennis-Quartett sorgt für Furore. Beim ATP-Turnier in Doha haben gleich vier DTB-Herren völlig überraschend das Viertelfinale erreicht. Florian Mayer, Dustin Brown, Peter Gojowczyk und Daniel Brands setzten sich gegen ihre favorisierten Gegner durch.

Mayer und Brands haben dabei zwei Topstars der Szene düpiert. Mayer bezwang den britischen Wimbledonsieger Andy Murray, Brands schaltete den spanischen Weltranglistendritten David Ferrer aus und schaffte ebenfalls den Einzug in die Runde der letzten Acht.

Ein deutscher Halbfinalist sicher

Eine Überraschung gelang auch Qualifikant Gojowczyk. Die Nummer 162 der Weltrangliste bezwang die deutsche Nummer zwei, Philipp Kohlschreiber. Der 24 Jahre alte Gojowczyk steht damit erstmals in seiner Karriere im Viertelfinale eines ATP-Turniers.

Dort trifft er auf Landsmann Brown. Der Deutsch-Jamaikaner, der sich ebenfalls durch die Qualifikation gekämpft hatte, wehrte gegen den kroatischen Aufschlagriesen Ivo Karlovic vier Matchbälle ab und setzte sich in drei Sätzen durch. Brown kehrt durch den Erfolg zum ersten Mal seit fast drei Jahren unter die Top 100 zurück.

Mayer mit Aufholjagd

Mayer hatte gegen Murray im zweiten Satz bereits 0:3 in Rückstand gelegen, ehe er zur Aufholjagd ansetzte. "Ich weiß gar nicht, wie ich zurückgekommen bin. Ich habe fantastisch gespielt, ich war aggressiv und habe einfach alles versucht. Ich hatte ja nichts mehr zu verlieren", sagte der 30-Jährige.

Im Viertelfinale trifft der 30-Jährige auf Victor Hanescu aus Rumänien, gegen den er zuletzt im vergangenen Jahr in Bukarest gewonnen hatte. "Ich bin sehr glücklich, hier eine Runde weiter zu sein", sagte Mayer, der den Schotten im vierten Duell erstmals bezwang.

Kamke verpasst die Sensation

Brands gelang unterdessen sein fünfter Sieg gegen einen Top-Ten-Spieler. Der 26-Jährige konnte sich im ersten Duell mit Ferrer vor allem auf seinen Aufschlag und die Vorhand verlassen. Im zweiten Durchgang holte Brands, der im vergangenen Sommer in Gstaad bereits Roger Federer geschlagen hatte, ein Break auf und verwandelte nach 75 Minuten seinen ersten Matchball. Im Viertelfinale trifft Brands auf Gael Monfils.

An einer Sensation schnupperte Tobias Kamke gegen Rafael Nadal. Er zwang den Branchenführer aus Spanien in den entscheidenden Satz, unterlag jedoch nach 2:25 Stunden und einer beherzten Vorstellung in drei Sätzen. Letztlich scheiterte Kamke an sich selbst, bei all seinen drei Aufschlagverlusten servierte der 27-Jährige einen Doppelfehler im entscheidenden Moment.


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