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Australian Open: Angelique Kerber und Florian Mayer trotzen der Hitze

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Im Achtelfinale von Melbourne  

Kerber trotzt der Mittagshitze und Riske

17.01.2014, 16:03 Uhr | sid, dpa

Australian Open: Angelique Kerber und Florian Mayer trotzen der Hitze. Gefühlausbruch: Angelique Kerber steht in Melbourne in der nächsten Runde. (Quelle: dpa)

Gefühlausbruch: Angelique Kerber steht in Melbourne in der nächsten Runde. (Quelle: dpa)

Angelique Kerber und Florian Mayer haben dem Backofen von Melbourne getrotzt und stehen im Achtelfinale der Australian Open. Die Weltranglistenneunte Kerber setzte sich nach 79 Minuten gegen Alison Riske (USA) 6:3, 6:4 durch und trifft nun auf Flavia Pennetta. Die an Position 28 gesetzte Italienerin gewann gegen Kerbers Fed-Cup-Kollegin Mona Barthel 6:1, 7:5.

Erstmals in der Runde der besten 16 in Melbourne steht Florian Mayer. Der 30 Jahre alte Tennis-Profi profitierte am vierten Tag der Hitzewelle von den Temperaturen um 40 Grad im Schatten. Mayer behielt gegen den angeschlagenen Jerzy Janowicz (Polen/20) kühlen Kopf und zog mit 7:5, 6:2, 6:2 ins Achtelfinale ein.

Dort steht ebenfalls auch Titelverteidiger Novak Djokovic. Der Weltranglistenzweite aus Serbien gewann gegen den Usbeken Denis Istomin 6:3, 6:3, 7:5 und bleibt damit ohne Satzverlust im Turnierverlauf. In der Runde der letzten 16 trifft Djokovic, der in Melbourne erstmals vom dreimaligen Wimbledonsieger Boris Becker betreut wird, auf Fabio Fognini (Italien/Nr. 15). Auf Mayer wartet nun der Spanier David Ferrer, die Nummer drei im Ranking.

Kampfansage von Mayer

"Er ist sicherlich der Favorit", sagte Mayer. Nach den Erfolgen gegen die gesetzten Michail Juschni (Russland) und Janowicz im Glutofen von Melbourne hat Mayer jedoch das Selbstvertrauen für eine Kampfansage an Ferrer gesammelt: "Ich kann ihn schlagen. Ich werde meine Chancen bekommen, ich muss weiter gut aufschlagen und aggressiv spielen."

Extraschicht am Geburtstag

Der Aufschlag wird auch für Kerber zum Schlüssel in ihrer Begegnung mit Pennetta werden. "Heute habe ich mich gut bewegt, hatte allerdings beim Service Probleme", analysierte Kerber. An ihrem 26. Geburtstag am Samstag will sie daher eine Extraschicht einlegen: "Ich werde nach der Einheit noch zehn Minuten länger aufschlagen."

Kerbers Bilanz gegen Pennetta ist ausgeglichen. 2011 und 2012 gewannen beide Spielerinnen jeweils ein Match. Kerber feierte ihre Siege allerdings bei den Grand-Slam-Turnieren in New York (2011) und Paris (2012). Tipps von Mona Barthel wird sich die Linkshänderin nicht holen: "Ich kenne Flavia ja sehr gut, und mein Trainer auch."

Barthel trotz Aus zufrieden

Barthel ist eh davon überzeugt, dass Kerber das Viertelfinale erreicht. "Sie wird das machen, sie spielt so konstant, da wird nichts schief gehen", sagte die 23-Jährige, die trotz des Ausscheidens zufrieden mit ihren Auftritten in Melbourne ist: "Die dritte Runde ist mein bisher bestes Grand-Slam-Ergebnis. Es geht in die richtige Richtung."

Aus Melbourne nimmt Barthel vor allem die Erkenntnis mit, "dass ich auch bei über 40 Grad noch Tennis spielen kann. Wie ich mit diesen Bedingungen umgegangen bin, stimmt mich froh und gibt mir Selbstvertrauen".

Auf Kerber und Mayer wartet indes die nächste klimatische Herausforderung. Der "Cool-Change" lässt die Temperaturen am Samstag um 20 Grad sinken. "Das wird extrem", erwartet Kerber.

Williams mit Rekordsieg

Extrem erfolgreich ist Serena Williams bei den Australian Open immer schon gewesen. Fünfmal gewann die 32-Jährige bereits beim ersten Major der Saison. Nun ist sie auch in der Bestenliste an der australischen Tennis-Legende Margaret Court vorbeigezogen.

Das 6:3, 6:3 über Daniela Hantuchova (Slowakei) war Williams' 61. Sieg in Melbourne - keine Spielerin der Tennis-Geschichte gewann bei den Australian Open derart viele Matches.

Li Na muss 2:37 Stunden kämpfen

Auf Kurs ist auch Vorjahresfinalistin Li Na. Die Chinesin rang die Tschechin Lucie Safarova mit 1:6, 7:6 (7:2), 6:3 nieder, musste dafür aber 2:37 Stunden lang in der Hitze kämpfen. Im zweiten Satz vergab Safarova sogar einen Matchball.d überstand in Melbourne erstmals die dritte Runde.

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