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Australian Open: "Lucky Loser" Stephane Robert schreibt Geschichte

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Achtelfinale statt Heimreise  

"Lucky Loser" Robert schreibt Geschichte

18.01.2014, 10:30 Uhr | t-online.de, sid, dpa

Australian Open: "Lucky Loser" Stephane Robert schreibt Geschichte. Der nächste Streich: Stephane Robert sorgt in Australien weiter für Aufsehen. (Quelle: dpa)

Der nächste Streich: Stephane Robert sorgt in Australien weiter für Aufsehen. (Quelle: dpa)

Eigentlich wäre Stephane Robert längst wieder zu Hause. Der Franzose hatte in der Qualifikation gegen Michael Berrer verloren - die Australian Open waren für ihn bereits beendet, bevor sie richtig begonnen hatten.

Bis am Dienstag plötzlich sein Handy klingelte. Am anderen Ende: Die Turnierleitung, die ihm sagte, dass er in zehn Minuten auf Court sieben sein müsse. Er spiele dort gegen den Slowenen Aljaz Bedene. Robert eilte zum Platz und gewann in drei Sätzen.

Glücklichster Verlierer des Turniers

Philipp Kohlschreiber hatte kurzfristig verletzt abgesagt, so dass der 33-Jährige in Melbourne doch noch ins Hauptfeld rutschte. Drei Siege später steht der glücklichste Verlierer des Turniers im Achtelfinale. Als erster "Lucky Loser" in der Geschichte der Australian Open.

"Ich hatte keine Ahnung", sagte der 119. der Weltrangliste rückblickend. Er habe während der Erstrunden-Begegnungen nicht die ganze Zeit in der Umkleide gestanden und geschaut, wie fit die anderen Spieler sind: "Ich wusste auch nicht, dass Philipp Probleme hatte." Er kenne Kohlschreiber nicht persönlich, aber: "Wenn wir uns beim nächsten Turnier sehen, werde ich mich bei ihm bedanken."


Zwei Nachrücker im direkten Duell

Kuriose Randnotiz: In der dritten Runde bezwang Robert den Slowaken Martin Klizan, der ebenfalls nachgerückt war, weil sich ein Spieler verletzt hatte. Es war das erste Drittrunden-Duell zwischen zwei "Lucky Losern" bei einem Grand-Slam-Turnier seit Wimbledon 1973.

Robert trifft nun im Achtelfinale auf Andy Murray. Wahrscheinlich wird dort Endstation sein. Aber schon jetzt ist sicher, dass er in der Weltrangliste in die Top 100 aufrücken wird. Und er nimmt garantiert 135.000 US-Dollar (umgerechnet rund 100.000 Euro) an Preisgeld mit. Zum Vergleich: Im gesamten Jahr 2013 hatte er 161.000 US-Dollar eingespielt.

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