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"Eine tickende Zeitbombe": Schulter bereitet Haas nach wie vor Probleme

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"Eine tickende Zeitbombe"  

Schulter bereitet Haas nach wie vor Probleme

10.03.2014, 13:10 Uhr | sid

"Eine tickende Zeitbombe": Schulter bereitet Haas nach wie vor Probleme. "Vielleicht brauche ich mehr Spritzen": Haas hat immer wieder Schmerzen in der Schulter. (Quelle: imago/Michael Weber)

"Vielleicht brauche ich mehr Spritzen": Haas hat immer wieder Schmerzen in der Schulter. (Quelle: Michael Weber/imago)

Davis-Cup-Spieler Tommy Haas sieht seinen Gesundheitszustand trotz guter Leistungen beim ATP-Turnier in Indian Wells kritisch. Seine malade Schulter sei "eine tickende Zeitbombe", sagte Haas bei "ran.de". Der 35-Jährige hatte nach einem Freilos zum Auftakt in der zweiten Runde den Franzosen Jeremy Chardy ausgeschaltet und trifft nun auf Kei Nishikori (Japan).

Anfang März hatte Haas beim Turnier in Sao Paulo im Halbfinale wegen Schulterproblemen aufgeben müssen. "Mit Medikamenten und dem Adrenalin während eines Matches geht es", sagte die Nummer zwölf der Weltrangliste: "Vielleicht brauche ich mehr Spritzen." Er mache zudem keinen Kernspin mehr, weil er "gar keine schlechten Nachrichten hören will."

Davis-Cup-Eklat: Haas versteht Aufregung nicht

Trotz der Probleme mit der Schulter will Haas im Davis-Cup-Viertelfinale spielen. "Ich bin dabei", sagte er. Die deutschen Tennis-Herren treffen vom 4. bis 6. April in Nancy auf Gastgeber Frankreich.

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Die öffentlichen Debatten nach dem Eklat beim Sieg in der Erstrunden-Partie gegen Spanien Anfang Februar kann Haas nicht nachvollziehen. "Ich weiß letztendlich nicht, warum es so viel Ärger gab. Ich glaube, jeder normale Tennisfan kann die Situation nachvollziehen. Mein Gott, vielleicht hätte man es ein bisschen anders machen können", sagte die deutsche Nummer eins.

Beim Sieg gegen Spanien hatten sich am Abschlusstag Haas, Philipp Kohlschreiber und Florian Mayer mit ärztlichen Attesten abgemeldet und die Zuschauer in Frankfurt/Main massiv verärgert. "Ich denke nach wie vor: Deutschland hat gegen Spanien gewonnen. Das sollte im Vordergrund stehen", sagte Haas. Eine Aussprache innerhalb des Teams hält Haas nicht für notwendig. "So einen Quatsch brauchen wir nicht", sagte der Routinier.

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