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Davis Cup: Arriens schickt Haas in Rente

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Kritik an Kohlschreiber  

Arriens schickt Haas in die Davis-Cup-Rente

26.03.2014, 16:17 Uhr | sid, dpa

Davis Cup: Arriens schickt Haas in Rente. Für Oldie Haas ist kein Platz mehr: "Wie lange er noch spielen kann, ist sehr fraglich." (Quelle: imago/Pressefoto Baumann      )

Für Oldie Haas ist kein Platz mehr: "Wie lange er noch spielen kann, ist sehr fraglich." (Quelle: imago/Pressefoto Baumann )

Tommy Haas hat keine Zukunft mehr im deutschen Davis-Cup-Team. Das deutete Teamchef Carsten Arriens im Gespräch mit "ran.de" an. "Tommy Haas wird wohl nicht mehr für das deutsche Davis-Cup-Team antreten", sagte Arriens. "Er wird jetzt 36 Jahre alt, und wie lange er noch spielen kann, ist sehr fraglich."

Ob Arriens zusammen mit Haas auch Philipp Kohlschreiber und Florian Mayer in die Davis-Cup-Rente schicken wird, ist noch fraglich. "Bei Kohli und Flo Mayer, die auch beide schon 30 Jahre alt sind, wird man abwarten müssen, wie fit sie sich in Zukunft körperlich fühlen", sagte Arries. Vielleicht sei das Team der Zukunft "eine Mischung aus einem oder zwei erfahrenen Spielern und den anderen Jungs. Das wird man alles noch sehen."

Kohlschreiber und Haas werden zudem nicht zum sogenannten Versöhnungstag nach Frankfurt reisen. Das bestätigte Arriens und kritisierte Kohlschreiber ungewöhnlich scharf: "Ich kann die Entscheidung von Philipp nicht nachvollziehen und finde sie enttäuschend. Es wäre auch für ihn eine gute Gelegenheit gewesen, sich zu präsentieren."

Nobodys "voller Ehrgeiz und Motivation"

Für das Viertelfinale vom 4. bis 6. April in Nancy gegen Frankreich nominierte Arriens die vier Davis-Cup-Nobodies Tobias Kamke, Jan-Lennard Struff, Andre Begemann und Peter Gojowczyk. Dies will er jedoch nicht als Reaktion auf die teilweise skandalösen Ereignisse bei der Erstrundenpartie gegen Spanien in Frankfurt verstanden wissen, als weder Haas noch Kohlschreiber oder Mayer zum dritten Einzel antreten wollten. Die vier jetzt Nominierten seien "jüngere Spieler, mit Potenzial nach oben und voller Ehrgeiz und Motivation, im Davis Cup für Deutschland zu spielen".

Für diese vier Spieler sei die Partie in Nancy "eine enorm große Plattform und eine riesige Chance, sich zu präsentieren. Es wird darum gehen, sich Respekt zu erspielen. Und ich hoffe, dass sie sich alle so präsentieren, dass am Ende viele sagen werden: Die haben das in Frankreich ja viel besser gemacht, als ich das erwartet hätte."

Brands bekommt Auszeit

Seine Nominierung, so Arriens, vermittele sicherlich "eine Idee, in welche Richtung es in Zukunft gehen könnte". Vor allem den beiden jüngeren Spielern Struff (23) und Gojowczyk (24) wolle er die Chance geben, erste Erfahrungen im Davis-Cup-Team zu sammeln. "Natürlich wäre auch ein Benjamin Becker eine Option gewesen. Aber er ist eben auch schon 32 Jahre alt", sagte Arriens. Seinen Verzicht auf Daniel Brands begründete Arriens mit dessen aktueller Formschwäche: "Er braucht jetzt erst einmal eine Auszeit. Das heißt nicht, dass ich nicht für die Zukunft mit Daniel plane. Der Davis Cup bedeutet ihm nämlich wirklich sehr viel."

Zuvor hatte bereits der frühere Weltranglistenvierte Nicolas Kiefer nach den jüngsten Ereignissen einen sofortigen und dauerhaften Umbruch gefordert. "Carsten Arriens muss nun konsequent bleiben und auf eine neue Generation setzen", sagte der 36-Jährige. "Das kann nur gut und richtig für die Zukunft des deutschen Tennis sein."

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