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Davis Cup: DTB-Auswahl unterliegt Frankreich

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Davis Cup gegen Frankreich  

DTB-Team verpasst die Sensation

06.04.2014, 18:12 Uhr | sid

Davis Cup: DTB-Auswahl unterliegt Frankreich. DTB-Spieler Tobias Kamke (re.) gratuliert Jo-Wilfried Tsonga zu einem ungefährdeten Drei-Satz-Sieg. (Quelle: dpa)

DTB-Spieler Tobias Kamke (re.) gratuliert Jo-Wilfried Tsonga zu einem ungefährdeten Drei-Satz-Sieg. (Quelle: dpa)

Der harte Boden der Tennis-Realität - in Nancy trug er die Farbe Grün. Dort unten auf dem Hartplatz im Palais des Sports Jean Weille, inmitten von 5000 begeisterten Franzosen zerplatzte der deutsche Traum vom ersten Davis-Cup-Halbfinale seit fünf Jahren. Nach einer 2:0-Führung verlor das Team von Bundestrainer Carsten Arriens noch mit 2:3. Am Schlusstag verpassten Tobias Kamke und Peter Gojowczyk die Sensation deutlich. Noch am Freitag hatte das unerfahrene Duo mit zwei Überraschungserfolgen dafür gesorgt, dass die Arriens-Auswahl am kleinen Tennis-Wunder von Nancy schnuppern durfte.

Zwei Tage später unterlag Kamke dem ehemaligen Australian-Open-Finalisten Jo-Wilfried Tsonga 3:6, 2:6, 4:6. Debütant Gojowczyk fehlte im entscheidenden Einzel gegen Gael Monfils die Kraft, der 24-Jährige verlor 1:6, 6:7 (0:7), 2:6.

Am Samstag hatten sich Andre Begemann und Kamke im Doppel in vier Sätzen geschlagen geben müssen. Frankreich trifft nun im Halbfinale auf Titelverteidiger Tschechien. Die Schweiz setzte sich angeführt von Roger Federer gegen Kasachstan durch und trifft im zweiten Halbfinale auf Italien, das das Duell gegen die Briten um Olympiasieger Andy Murray für sich entscheiden konnte.

DTB-Team poliert angekratztes Image auf

Mit welcher Inbrunst das französische Publikum seine Spieler während der entscheidenden Spiele nach vorne peitschte, zeigte die Anerkennung, die den zuvor nahezu unbekannten Deutschen nach deren Vorstellungen entgegenschlug. Der Sprechchor "Allez les bleus" drang so fordernd durch die Halle, als wollte das Publikum Tsonga und Monfils daran erinnern, diese Deutschen bloß nicht ein weiteres Mal zu unterschätzen.

Teamchef Arriens war stolz auf seine Mannschaft, die trotz der Niederlage das angekratzte Image der deutschen Tennis-Herren aufpolierte. Der Teamgeist, beim Eklat der Erstrundenpartie gegen Spanien in Frankfurt etwas seltsam interpretiert, ließ die Neulinge in Nancy über sich hinauswachsen. Eine leistungsstärkere Auswahl als am Freitag - und zum Teil auch im Doppel am Samstag - hat es in Deutschland lange nicht mehr gegeben.

Dabei dümpeln alle vier Nationalspieler derzeit weit hinter der Weltspitze hinterher. Stellt sich nun noch die Frage, wie es mit dem Team weitergeht, wenn Tommy Haas, Florian Mayer und Philipp Kohlschreiber im kommenden Jahr wieder gesund sind. Kamke formulierte seine Ansichten diplomatisch, was ihm im Gegensatz zu Kohlschreiber mühelos gelang: "Der Teamchef soll das beste Team ins Rennen schicken. Wenn er mich dabei haben will, dann bin ich der Erste, der auf der Matte steht." Nun liegt es an Carsten Arriens, wie er mit dem gelungenen Neuanfang in Nancy umgehen will.

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