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French Open 2014: Tommy Haas gibt wegen Schulterverletzung auf

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Kohlschreiber weiter  

French Open: Tommy Haas muss verletzungsbedingt aufgeben

28.05.2014, 06:43 Uhr | sid, dpa

French Open 2014: Tommy Haas gibt wegen Schulterverletzung auf. Tommy Haas hat erneut Probleme mit der Schulter. (Quelle: imago/Insidefoto)

Tommy Haas hat erneut Probleme mit der Schulter. (Quelle: Insidefoto/imago)

Tommy Haas hat sein Erstrundenmatch bei den French Open wegen Schmerzen in seiner lädierten Schulter aufgegeben. Der Weltranglisten-18. konnte beim Stand von 5:2 und 30:40 gegen Jürgen Zopp (Estland) nicht mehr weiterspielen. Dagegen konnte Philipp Kohlschreiber sein Auftaktmatch für sich entscheiden. Drei Tage nach seinem Turniersieg in Düsseldorf gewann Kohlschreiber in Paris 7:5, 6:4, 6:1 gegen den Spanier Pere Riba. Als neunter und letzter deutscher Tennisprofi ist Jan-Lennard Struff in die zweite Runde eingezogen. Der Weltranglisten-62. hatte beim 6:1, 6:4, 6:4 in 1:41 Stunden gegen Wildcard-Inhaber Albano Olivetti (Frankreich) kaum Mühe.

Daniel Brands hat den erstmaligen Einzug in die zweite Runde verpasst, er verlor nach einer 2:0-Satzführung noch 6:4, 6:4, 2:6, 3:6, 4:6 gegen Qualifikant Andreas Haider-Maurer aus Österreich. Auch Dustin Brown, dem beim 6:7 (5:7), 4:6, 7:6 (7:1), 5:7 gegen Marinko Matosevic (Australien) 18 Asse nicht reichten, ereilte das Erstrunden aus. Als erster der gestarteten acht deutschen Herren war Tobias Kamke weitergekommen, Benjamin Becker und Andreas Beck schieden aus.

Bereits bei Australian Open verletzungsbedingtes Aus

Nach einer Vorhand ließ der 36-jährige Haas mit schmerzverzerrtem Gesicht den Schläger fallen, nahm die Kappe ab und lief zu seiner Bank. Ein herbeigerufener Physiotherapeut konnte auch nicht mehr helfen. Damit gab Haas bereits zum vierten Mal in dieser Saison ein Match vorzeitig auf. Auch beim ersten Grand Slam des Jahres, den Australian Open, hatte die deutsche Nummer eins sein Auftaktmatch wegen der ständigen Schmerzen in der rechten Schulter nicht zu Ende spielen können.

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"Ich habe was gespürt in der Schulter und auch was gehört", sagte Haas nach seinem Ausscheiden in Paris. Bereits dreimal ist er bislang an der Schulter operiert worden. Am Mittwoch will er sich von einem Arzt am Chiemsee untersuchen lassen. "Wenn ich erneut operiert werden muss, kann ich den Schläger gleich an den Nagel hängen", hatte der Wahl-Amerikaner jüngst gesagt.

Riba erweist sich als zäher Gegner

Kohlschreiber verschaffte sich im ausgeglichenen ersten Satz mit dem Break zum 6:5 den entscheidenden Vorteil, wenig später nutzte der Weltranglisten-24. aus Augsburg seinen zweiten Satzball und ließ sofort ein weiteres Break zum 1:0 im zweiten Durchgang folgen. Gegen die Nummer 84 der Welt musste Kohlschreiber auch danach weiter zunächst viel Arbeit verrichten und für seine Punkte kämpfen. Riba zeigte solides Sandplatz-Tennis, in kritischen Momenten konnte Kohlschreiber aber stets einen Tick zulegen.

Der zweimalige Paris-Achtelfinalist nahm Riba im dritten Durchgang den Aufschlag zum 2:1 ab. Damit war der Widerstand des 26-Jährigen gebrochen, nach 1:47 Stunden war die Partie unter dem grauen Pariser Himmel auf Platz 3 beendet. Nächster Gegner ist entweder Kohlschreibers Düsseldorfer Halbfinal-Kontrahent Denis Istomin aus Usbekistan oder der Ukrainer Sergej Stachowsky. Auf Struff wartet Publikumsliebling Gael Monfils (Frankreich/Nr. 23) im nächsten Match.

Pfizenmaier macht "Hattrick" perfekt

Bei den Damen erreichte Dinah Pfizenmaier im dritten Jahr nacheinander die zweite Runde, sie setzte sich 4:6, 6:3, 6:3 gegen die Spanierin Estrella Cabeza Candela durch. Im entscheidenden Satz holte die 22-Jährige einen 1:3-Rückstand auf. In der nächsten Runde trifft Pfizenmaier auf die an Nummer zehn gesetzte Italienerin Sara Errani.

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Von den acht gestarteten deutschen Damen stehen sechs in der zweiten Runde. Weiter kamen auch Angelique Kerber, Sabine Lisicki, Andrea Petkovic, Julia Görges und Mona Barthel. Ausgeschieden sind Annika Beck und Anna-Lena-Friedsam.

Überraschende Niederlage für Li Na

Einen Tag nach dem Erstrunden-K.o. von Melbourne-Gewinner Stan Wawrinka (Schweiz) scheiterte bei den French Open auch die an Position zwei gesetzte Chinesin Li Na in ihrem Auftaktmatch. Die 32-Jährige verlor völlig überraschend gegen Lokalmatadorin Kristina Mladenovic, Nummer 103 des Rankings, mit 5:7, 6:3, 6:1.

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