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Petkovic: "Habe gebetet, dass er ins Aus geht"

04.06.2014, 20:47 Uhr | dpa

Petkovic: "Habe gebetet, dass er ins Aus geht". Andrea Petkovic konnte gegen Sara Errani ihren Matchplan durchziehen.

Andrea Petkovic konnte gegen Sara Errani ihren Matchplan durchziehen. Foto: Caroline Blumberg. (Quelle: dpa)

Paris (dpa) - Fragen an Andrea Petkovic nach dem Halbfinal-Einzug bei den French Open durch das 6:2, 6:2 über Sara Errani aus Italien in der Pressekonferenz.

Das erste Grand-Slam-Halbfinale Ihrer Karriere - wie hört sich das an?

Andrea Petkovic: Ich hätte nie gedacht, dass ich hier im Halbfinale bin. Das gibt mir Selbstvertrauen und macht mich glücklich. Ich komme aber nicht aus dem Nirgendwo ins Halbfinale. Es ist nicht super, super überraschend. Aber es ist immer noch ein sehr spezieller Moment für mich, weil ich vorher nicht im Halbfinale war. Ich hätte selbst nicht erwartet, dass ich heute so ein gutes Match spiele.

Sie haben nach dem Achtelfinale gesagt, um an einem Grand-Slam-Sieg zu schnuppern, müssen Sie im Halbfinale oder Finale sein. Was sagen Sie jetzt?

Petkovic: Ich muss öfters in den Halbfinals sein, um davon zu reden. Damit bin ich am besten gefahren, wenn ich nicht an Resultate denke und dann selbst überrascht bin, was am Ende rauskommt.

Schon am Donnerstag müssen Sie im Halbfinale gegen die Rumänin Simona Halep antreten. Können Sie den Erfolg überhaupt genießen?

Petkovic: Das ist immer ein bisschen schade im Tennis, man kann das nie so lange genießen. Es ist vielleicht gar nicht so schlecht, dass ich keine Zeit habe, darüber nachzudenken. Es wird natürlich megaschwer gegen Simona.

Warum lief es heute so gut gegen Sara Errani?

Petkovic: Ich habe taktisch einfach sehr, sehr gut gespielt. Ich war in der Lage, von Anfang bis Ende meinen Spielplan durchzuziehen. Das hat sich dann ausgezahlt. Heute war ich in der Lage, mich auf zwei, drei Sachen zu konzentrieren und dann immer wieder darauf zurückzukommen.

Wie schwer fiel Ihnen das lange Warten wegen des Regens?

Petkovic: Es war gar nicht so schlecht für mich. Ich war so angespannt. Ich hatte das Gefühl, als hätte jemand alle meine Nerven auf den Boden gespannt. Ich habe mich hingelegt und habe 'ne Stunde geschlafen, danach war es nicht mehr so extrem.

Sind Sie ins Grübeln gekommen, als es am Anfang 0:2 stand?

Petkovic: Ich hatte einen sehr guten Plan. Ich bin nicht panisch geworden, ich habe mir ein paar Sorgen gemacht und gesagt: Bleib dabei in diesem Satz, wenn es nicht klappt, kannst Du was ändern. Zum Glück habe ich dann besser gespielt, ein paar Bälle reingespielt, und dann ging es besser.

Sie haben vor einigen Wochen in Madrid gegen Sara Errani verloren. Was wollten Sie heute anders machen?

Petkovic: Ich habe den Aufschlag nicht so aggressiv attackiert wie heute. Ein Teil des Plans war auch, ans Netz zu gehen und sie auch visuell unter Druck zu setzen.

Was haben Sie sich vor dem entscheidenden Moment gedacht? Haben Sie ein bisschen Angst vor dem Siegen bekommen?

Petkovic: Ich war richtig im Tunnel, ich war fokussiert. Bei 6:2, 5:2 habe ich mich gefragt: Werde ich fest, Andrea? Nein, nicht heute, nicht jetzt. Ich hatte in den anderen Matches teilweise diese Zone, aber nicht von Anfang bis Ende.

Und was ging beim Matchball durch Ihren Kopf?

Petkovic: Als ich sah, dass er weit oben war, und er war so langsam, da habe ich zu Gott gebetet, dass er ins Aus geht. Es wäre ein superschwerer Volley gewesen. Ich war super erleichtert und super glücklich.

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