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Anna-Lena Grönefeld holt Mixed-Titel bei den French Open

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Sieg gegen Görges  

Grönefeld holt sich Mixed-Titel bei French Open

05.06.2014, 15:07 Uhr | dpa, sid

Anna-Lena Grönefeld holt Mixed-Titel bei den French Open. Anna-Lena Grönefeld strahlt: Mit ihrem Partner Jean-Julien Rojer gewinnt sie das Mixed-Finale bei den French Open. (Quelle: AP/dpa)

Anna-Lena Grönefeld strahlt: Mit ihrem Partner Jean-Julien Rojer gewinnt sie das Mixed-Finale bei den French Open. (Quelle: AP/dpa)

Anna-Lena Grönefeld hat mit dem Niederländer Jean-Julien Rojer den Mixed-Wettbewerb bei den French Open gewonnen und damit den zweiten Grand-Slam-Titel ihrer Tennis-Karriere gefeiert. Grönefeld und Rojer siegten in Paris 4:6, 6:2, 10:7 gegen Julia Görges und den Serben Nenad Zimonjic.

Görges verpasste damit den ersten Triumph bei einem Grand-Slam-Turnier. Die beiden Sieger erhielten insgesamt 110.000 Euro Preisgeld, die Verlierer zusammen 55.500 Euro.

Schon 2009 in Wimbledon siegreich

84 Jahre nach dem bislang einzigen deutschen Mixed-Erfolg durch Cilly Aussem im Jahr 1930 durfte Grönefeld am Tag nach ihrem 29. Geburtstag die Siegertrophäe auf dem spärlich gefüllten Court Philippe Chatrier entgegennehmen. Grönefeld und ihr 32-jähriger Partner von den Niederländischen Antillen dominierten den zweiten Satz und den Match-Tiebreak. Rojer holte sich damit seine erste Trophäe bei einem Grand-Slam-Turnier, Zimonjic verpasste nach seinen Erfolgen 2006 und 2010 seinen dritten Titel im gemischten Doppel in Paris.

Das Siegerpärchen von Paris hatte sich erst kurz vor Toreschluss gefunden. "Niemand wollte mit mir spielen, da wurde es schon ein bisschen eng. Bis ich Jean-Julien gefunden habe. Das hat dann auch gleich beim ersten Mal und ohne gemeinsames Training funktioniert", erzählte Grönefeld. Dabei hatte Rojer eigentlich schon einer anderen Spielerin zugesagt, entschied sich dann aber doch für Grönefeld. "Ich habe eine neue Freundin gefunden - und eine andere verloren", scherzte der Niederländer über die Ausbootung.

Traurig war indes die angeschlagene Görges, die bereits seit ein paar Tagen an einer Grippe laborierte. "Ich bin enttäuscht, weil ich das schlechteste Tennis dieser Woche gespielt habe. Aber die Freude über den Final-Einzug war schon groß", sagte die 25-Jährige. Gemeinsam mit Grönefeld war sie im Doppel überraschend schon in der ersten Runde gescheitert. Artig gratulierte Görges ihrer Fed-Cup-Kollegin: "Sie haben es am Ende verdient, sie waren das bessere Team."

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