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Tommy Haas droht das Karriereende - Probleme mit der Schulter

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Bangen um Karriereende  

Die lädierte Schulter bereitet Tommy Haas Probleme

11.06.2014, 12:48 Uhr | dpa

Tommy Haas droht das Karriereende - Probleme mit der Schulter. Tommy Haas trägt auch bei seinen Spielen immer Tapes, die die Schulter schonen sollen. (Quelle: imago/Hasenkopf)

Tommy Haas trägt auch bei seinen Spielen immer Tapes, die die Schulter schonen sollen. (Quelle: Hasenkopf/imago)

Noch klammert sich Tommy Haas an die Hoffnung auf einen weiteren Auftritt auf dem so geliebten Heiligen Rasen in Wimbledon. Trotz seiner lädierten Schulter will er alles versuchen, auch um seine jahrzehntelange Leidenschaft nicht endgültig aufgeben zu müssen. Doch scheint die 15. Teilnahme an Wimbledon für den 36-Jährigen mehr als fraglich. Eine weitere OP wäre das Aus für den Tennisprofi.

"Ich hoffe auf ein Wunder", sagte Haas, als er wegen seiner "tickenden Zeitbombe" seinen Rückzug vom Rasen-Turnier im westfälischen Halle verkünden musste. "Die Schulter gibt mir nicht die Chance, Tennis zu spielen. Ich habe hier in Halle alles probiert, aber es ist zwecklos", erklärte er. Selbst sein Arzt konnte die neuerlichen Probleme bislang nicht lösen. Deswegen sucht Haas nun anderweitig Hilfe, mal wieder.

Vielleicht klappt es mit Wunderheilern

"Es kommen immer wieder Wunderheiler um die Ecke. Das ein oder andere werde ich auch noch mal versuchen müssen", sagte Haas. Es ist für ihn offenbar ein Zwang, weiter an der Verletzung herum zu doktern. Verständlich, weil es doch Haas´ Achillessehne ist. Nirgendwo sonst ist der deutsche Tennis-Profi so verwundbar.

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Seit fast zwei Jahrzehnten tourt Haas von Anlage zu Anlage um die Welt. Immer wieder warfen ihn aber die Verletzungen zurück. Trotzdem kämpfte er sich jedes Mal wieder auf den Platz zurück und überraschte die Konkurrenz. Trotz seiner 36 Jahre besticht er durch seine Fitness. Es könnte so rund laufen, wenn die Schulter nicht wäre.

"Wenn ich jetzt noch einen finde die nächsten Tage oder die nächste Woche, der was machen kann, dann gibt es immer eine Hoffnung", erklärte die Nummer 21 der Welt. "Ob das dann funktioniert oder nicht, ob ich dann ready sein kann nochmal für Wimbledon, das wird sich dann entscheiden. Aber ich hoffe es. Aber mal gucken."

"Kann meinen Schläger gleich an den Nagel hängen"

Die Zeit drängt. In weniger als zwei Wochen müsste er für den Klassiker bereit sein. Und wenn nicht? Denkt Haas vielleicht ernsthafter denn je über sein Karriereende nach?

"Jetzt wieder so einen Rückschlag hinnehmen zu müssen, ist sicherlich mit das Schwierigste", gab Haas in Halle zu, "gerade auch zu dem Zeitpunkt, wo ich angelangt bin, in meinem Alter." Eins hat der Altmeister schon mehrfach betont: Bei einer erneuten Operation "kann ich meinen Schläger gleich an den Nagel hängen." Dann wäre endgültig Schluss für Haas.

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