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Gerry Weber Open in Halle: Dustin Brown putzt Rafael Nadal weg

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ATP-Turnier in Halle  

Tennis-Sensation: Dustin Brown fegt Rafael Nadal vom Platz

13.06.2014, 10:21 Uhr | sid

Gerry Weber Open in Halle: Dustin Brown putzt Rafael Nadal weg. Dustin Brown. (Quelle: dpa)

Dustin Brown ist aktuell die Nummer 85 der Weltrangliste. (Quelle: dpa)

Rafael Nadal wusste nicht so recht, wie ihm geschah. Links und rechts schlugen die gelben Filzkugeln neben ihm ein. Der frischgekürte Sandplatzkönig von Paris fand kein Gegenmittel und ging bei seinem Saisondebüt auf dem ostwestfälischen Rasen in Halle beinahe chancenlos unter. Auf der anderen Seite jubelte Dustin Brown, im Vergleich mit Nadal eine kleine Nummer der Tenniswelt, dafür Publikumsliebling und nun im Viertelfinale der Gerry Weber Open.

4:6, 1:6 verlor Nadal vier Tage nach seinem historischen neunten Triumph von Roland Garros und verpasste es, seinem ewigen Rivalen Roger Federer in die Runde der besten Acht zu folgen. Der Rekordsieger aus der Schweiz gewann seinen Auftakt trotz anfänglicher Probleme gegen den Portugiesen Joao Sousa 6:7 (8:10), 6:4, 6:2.

Nadal mit Vorahnung

Nadal hatte es bereits vor dem Match geahnt: "Hier in Halle", sagte der 14-malige Grand-Slam-Champion, sei für ihn die Chance so groß wie bei keinem anderen Turnier, "in der ersten Runde auszuscheiden". Gerade gegen jemanden wie den Deutsch-Jamaikaner Brown, der unkonventionell wie kein zweiter Profi auf der Tennis-Tour agiert.

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Brown schießt aus allen Lagen, "Alles oder Nichts" ist seine Devise auf dem Court. Auf Sand und allen Hartplätzen geht er gegen Nadal und den Rest der Weltklasse gnadenlos unter, doch auf Rasen ist der Gewaltaufschläger mit den langen Rastazöpfen immer für eine Überraschung gut.

Brown nun gegen Kohlschreiber

"Mein Ziel war es, ihn so wenig normales Tennis wie möglich spielen zu lassen", sagte Brown: "Am Anfang haben sicher alle hier gedacht: Was macht der da?" Wenn er 0:6, 0:6 verloren hätte, "wäre das auch okay gewesen. Denn hey: Es ist ja Rafa".

Im vergangenen Jahr hatte der 29-Jährige mit dem Drittrundeneinzug in Wimbledon sein bislang bestes Ergebnis bei einem der vier Grand Slams erzielt, nun trifft er am Freitag auf Philipp Kohlschreiber.

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