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Wimbledon: Mona Barthel scheitert chancenlos in Runde zwei

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Schwarzer Tag für die Deutschen  

Barthel und Co. scheitern in Wimbledon

25.06.2014, 17:45 Uhr | dpa

Wimbledon: Mona Barthel scheitert chancenlos in Runde zwei. Für Mona Barthel ist in der zweiten Runde erneut Schluss in Wimbledon. (Quelle: dpa)

Für Mona Barthel ist in der zweiten Runde erneut Schluss in Wimbledon. (Quelle: dpa)

Wimbledon bleibt kein gutes Pflaster für Mona Barthel: Die 23-Jährige ist als erste von vier verbliebenen deutschen Tennis-Damen in der zweiten Runde des Grand-Slam-Turniers ausgeschieden. Barthel verlor in London mit 2:6, 0:6 gegen die frühere Wimbledon-Siegerin Petra Kvitova und war gegen die ein Jahr ältere Tschechin chancenlos.

Die Weltranglisten-59. war bei dem Grand-Slam-Turnier auf Rasen noch nie weiter als bis in die zweite Runde gekommen.

Kvitova ist bei dem dritten Grand-Slam-Turnier des Jahres an Position sechs gesetzt und gewann den Rasen-Klassiker vor drei Jahren. Sabine Lisicki, Angelique Kerber und Andrea Petkovic bestreiten ihre Zweitrunden-Partien am Donnerstag.

Auch Becker und Pütz raus

Bei den Herren ist Benjamin Becker in der zweiten Runde ebenfalls ausgeschieden. Der 33-Jährige unterlag dem Ukrainer Alexander Dolgopolow 7:6 (7:4), 6:7 (0:7), 3:6, 4:6 und muss damit weiter auf seinen ersten Drittrunden-Einzug bei dem Rasen-Klassiker warten. Dolgopolow steht in der Weltrangliste auf Position 19 und ist in Wimbledon an 21 gesetzt.

Auch Qualifikant Tim Pütz hat eine weitere Überraschung in Wimbledon verpasst. Der 26 Jahre alte Tennisprofi verlor 6:2, 4:6, 6:7 (6:8), 3:6 gegen den Weltranglisten-15. Fabio Fognini aus Italien. Pütz hatte mit drei Siegen in der Qualifikation zum ersten Mal in seiner Karriere das Hauptfeld eines Grand-Slam-Turniers erreicht und mit seinem Erstrunden-Sieg in London gegen den Russen Teimuras Gabaschwili seinen bislang größten Moment auf der Tennis-Tour gefeiert.

Murray souverän, Stachowski mit Überraschung

Titelverteidiger Andy Murray steht unterdessen bereits in der dritten Runde. Der Brite besiegte Außenseiter Blaz Rola aus Slowenien in einer einseitigen Partie 6:1, 6:1, 6:0. Für eine erneute Überraschung sorgte der Ukrainer Sergej Stachowski. Der Weltranglisten-90. warf den an Nummer 12 gesetzten Letten Ernests Gulbis mit 6:4, 6:3, 7:6 (7:5) aus dem Turnier.

Im vergangenen Jahr hatte Stachowski in der zweiten Runde Roger Federer besiegt. Weiter kam auch die letztjährige Halbfinalistin Agnieszka Radwanska mit einem ungefährdeten 6:4, 6:0 gegen die Australierin Casey Dellacqua.

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