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Wimbledon: Nobody Nick Kyrgios wirft Rafael Nadal aus dem Turnier

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Sensation in Wimbledon  

Nobody wirft Nadal aus dem Turnier

01.07.2014, 21:19 Uhr | t-online.de, dpa

Wimbledon: Nobody Nick Kyrgios wirft Rafael Nadal aus dem Turnier. Nick Kyrgios jubelt über seinen Sieg gegen die Nummer eins. (Quelle: Reuters)

Nick Kyrgios jubelt über seinen Sieg gegen die Nummer eins. (Quelle: Reuters)

Das bedeutendsten Tennis-Turnier der Welt ist um eine Riesen-Überraschung reicher: Der Weltranglisten-Erste Rafael Nadal scheiterte im Achtelfinale von Wimbledon am Nobody Nick Kyrgios. In vier Sätzen mit 6:7 (5:7), 7:5, 6:7 (5:7), 3:6 unterlag der Spanier dem 19-Jährigen aus Australien.

Kyrgios wird in der Weltrangliste lediglich auf Platz 144 geführt und durfte nur aufgrund einer Wildcard an dem Traditionsturnier teilnehmen. Nadal hat 14 Grand-Slam-Titel gewonnen und in Wimbledon bereits zwei Mal triumphiert. Doch dem sensationell aufspielenden Kyrgios hatte der Favorit kaum etwas entgegenzusetzen.

Eine echte Rarität

Es war das erste Mal seit 1992, dass ein Spieler außerhalb der Top 100 bei einer Grand-Slam-Veranstaltung die Nummer eins der Welt besiegt. Vor 22 Jahren unterlag Jim Courier aus den USA in der dritten Runde dem Weltranglisten-193. Andrej Olchowsky.

Mit einem Ass verwandelte Kyrgios nach knapp drei Stunden den ersten Matchball, ließ ungläubig den Schläger fallen und führte ein kleines Tänzchen auf. Mit seinen Emotionen fesselte er das Publikum, auch die Menschen vor der Leinwand auf dem Henman Hill waren begeistert. "Es ist noch nicht wirklich in mein Bewusstsein eingesunken. Ich spielte wie im Rausch", sagte der Sieger ungläubig. "Ich bin jetzt noch total durcheinander."

Gelingt ein Durchmarsch à la Becker?

Kyrgios spielt bei seiner Premiere in Wimbledon nach seinem sensationellen Sieg nun gegen den Kanadier Milos Raonic um den Halbfinaleinzug. "Ich liebe Wimbledon über alles", erklärte er. Erstaunt nach der starken Darbietung zeigte sich auch BBC-Kommentator John McEnroe. "Absolut verblüffend", sagte er und hält sogar einen Turniersieg für möglich. "Der letzte junge Spieler, bei dem ich das glaubte, war Boris Becker."

In der zweiten Runde war der junge Australier schon so gut wie ausgeschieden. Gegen den an 13 gesetzten Franzosen Richard Gasquet wehrte er neun Matchbälle ab und gewann 10:8 im fünften Satz.

Nadal musste ein erneutes frühes Aus bei dem Rasen-Klassiker an der Church Road hinnehmen. Im vergangenen Jahr scheiterte er in Runde eins gegen Steve Darcis aus Belgien, 2012 war für ihn gegen den Tschechen Lukas Rosol nach Runde zwei Schluss.

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