Startseite
Sie sind hier: Home > Sport > Mehr Sport > Tennis >

Wimbledon: Sabine Lisicki und Angelique Kerber im Viertelfinale ohne Chance

...
t-online.de ist ein Angebot der Ströer Content Group

Aus im Viertelfinale  

Sabine Lisicki und Angelique Kerber ohne Chance

02.07.2014, 19:56 Uhr | sid, dpa, t-online.de

Wimbledon: Sabine Lisicki und Angelique Kerber im Viertelfinale ohne Chance . Nichts zu holen gab es für Sabine Lisicki gegen Simona Halep. (Quelle: dpa)

Nichts zu holen gab es für Sabine Lisicki gegen Simona Halep. (Quelle: dpa)

Die Hoffnungen auf ein deutsches Tennis-Sommermärchen in Wimbledon sind im Viertelfinale beendet worden: Beinahe zeitgleich scheiterten Sabine Lisicki und Angelique Kerber in der Runde der besten Acht. Lisicki bekam beim 4:6, 0:6 von der Weltranglistendritten Simona Halep ihre Grenzen aufgezeigt. Kerber zahlte beim 3:6, 4:6 gegen Eugenie Bouchard den Tribut für ihr kräftezehrendes Achtelfinale gegen Maria Scharapowa.

Damit platzte der Traum vom ersten deutschen Halbfinale bei einem Grand-Slam-Turnier seit 21 Jahren. Zuletzt hatten sich Steffi Graf und Anke Huber 1993 in der Runde der letzten Vier bei den French Open in Paris gegenübergestanden. Bouchard und Halep treffen am Donnerstag aufeinander. Das zweite Halbfinale bestreiten die Tschechinnen Petra Kvitova und Lucie Safarova.

Halep gewinnt elf Spiele in Serie

Lisicki verließ den Centre Court mit gesenktem Kopf, das Lächeln, das sie anderthalb Wochen im All England Club begleitet hatte, war aus ihrem Gesicht verschwunden. 4:1 hatte die Vorjahresfinalistin in ihrem fünften Wimbledon-Viertelfinale geführt, danach jedoch eine Lehrstunde erhalten. Elf Spiele in Serie gab die 24-Jährige ab, war dabei chancenlos.

Dabei war von ihren Schulterproblemen, die sie tags zuvor gegen Jaroslawa Schwedowa kurzzeitig geplagt hatten, nichts mehr zu spüren gewesen. Nur noch ein weißer Tapeverband erinnerte an die Behandlungspause und die 20 Doppelfehler aus dem Achtelfinale.

Diesmal ließ Lisicki ihr bester Schlag nicht im Stich - dennoch verlor sie gegen eine deutlich bessere Gegnerin. Halep jubelte ausgelassen über ihren ersten Einzug unter die besten Vier des bedeutendsten Tennisturniers der Welt. "Ich hatte einen schlechten Start, dann habe ich aber mein bestes Tennis gespielt", sagte sie nach der 57-minütigen Demonstration ihrer Stärke.

Die 22-Jährige hatte bereits in Melbourne das Halbfinale sowie in Paris das Endspiel erreicht und gilt nun als Top-Favoritin auf ihren ersten Major-Triumph.

Kerber schnell im Rückstand

Etwa 120 Meter Luftlinie weiter auf Court 1 wehrte sich Kerber gegen die erst 20 Jahre alte Bouchard nach Kräften. Die Weltranglistensiebte hatte noch etwas gutzumachen, nachdem sie im Achtelfinale in Paris von Bouchard mit 1:6, 2:6 gedemütigt worden war.

Spielunterbrechung 
Sabine Lisicki bekommt tierischen Besuch

Ein frecher Nager stürmt bei den US Open den Platz - zur Freude aller Zuschauer. zum Video

Diesmal hielt Kerber länger dagegen, allerdings steckte ihr der zweieinhalbstündige Marathon gegen Scharapowa offensichtlich noch in den Knochen. Von Beginn an war die 26 Jahre alte Linkshänderin, die erstmals seit Wimbledon 2012 wieder das Achtelfinale eines Grand Slams überstanden hatte, im Hintertreffen. Nur beim 1:0 im zweiten Durchgang lag Kerber in Führung. Dem Druck, den Bouchard entwickelte, hielt sie nicht stand.

Titelverteidiger ist raus

Bei den Herren ist Titelverteidiger Andy Murray ausgeschieden. Der 27 Jahre alte Schotte unterlag dem Bulgaren Grigor Dimitrow überraschend deutlich 1:6, 6:7 (4:7), 2:6 und verpasste damit seinen sechsten Halbfinaleinzug. Murray hatte im vergangenen Jahr die britische Durststrecke in Wimbledon nach 77 Jahren ohne Titel im Herreneinzel beendet.

In diesem Jahr war der Olympiasieger von London 2012 bislang ohne Satzverlust und mit so wenig Spielverlusten wie nie zuvor ins Viertelfinale marschiert. Der 23 Jahre alte Dimitrow, der bereits das Vorbereitungsturnier im Londoner Queen's Club gewonnen hatte, trifft in seinem ersten Grand-Slam-Halbfinale am Freitag entweder auf den topgesetzten Serben Novak Djokovic. Der Schützling von Boris Becker setzte sich gegen den Kroaten Marin Cilic nach 3:18 Stunden 6:1, 3:6, 6:7 (4:7), 6:2, 6:2 durch.

Federer überholt Becker

Roger Federer steht ebenfalls im Halbfinale. Der 32-Jährige setzte sich gegen seinen Landsmann Stan Wawrinka nach verlorenem ersten Satz 3:6, 7:6 (7:5), 6:4, 6:4 durch und zog damit in die Vorschlussrunde ein. In seinem 35. Halbfinale bei einem Grand-Slam-Turnier trifft Federer am Freitag entweder auf Milos Raonic. Der Kanadier bezwang Nadal-Bezwinger Nick Kyrgios 7:6 (7:4), 2:6, 4:6, 6:7 (4:7).

Dank seines Erfolgs über Wawrinka und seines damit erreichten 72. Sieges überholte Federer in der Turnier-Rangliste Boris Becker. Der deutsche dreimalige Wimbledon-Champion verbuchte in seiner Karriere insgesamt 71 Siege in Wimbledon.

Liebe Leser, bitte melden Sie sich an, um diesen Artikel kommentieren zu können. Mehr Informationen.
Neue Kommentare laden
Leserbrief schreiben

Für Kritik oder Anregungen füllen Sie bitte die nachfolgenden Felder aus. Damit wir antworten können, geben Sie bitte Ihre Adresse an.

Name
E-Mail
Betreff
Nachricht

Wählen Sie aus dem Pull-Down-Menü Ihren gewünschten Ansprechpartner aus. Vielen Dank für Ihre Mitteilung.

Artikel versenden

Empfänger

Absender

Name
Name
E-Mail
E-Mail
Anzeige
Video des Tages
Brutale Methode 
Was dieser Arzt gleich macht ist einfach unglaublich

Diese Behandlung ist garantiert nichts für zartbesaitete Menschen. Video

Anzeige

Shopping
tchibo.deOTTObonprix.deESPRITC&ACECILzalando.dedouglas.deKlingel.de
Sport von A bis Z

Anzeige
shopping-portal