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Triumph im Wimbledon: Tschechin Kvitova gewinnt im Finale

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Sieg gegen Bouchard  

Tschechin Kvitova gewinnt in Wimbledon

06.07.2014, 11:19 Uhr | dpa

Triumph im Wimbledon: Tschechin Kvitova gewinnt im Finale. Mit einem souveränen Zwei-Satz-Sieg zum zweiten Titel in Wimbledon: Petra Kvitova. (Quelle: dpa)

Mit einem souveränen Zwei-Satz-Sieg zum zweiten Titel in Wimbledon: Petra Kvitova. (Quelle: dpa)

Eiskalt hat die Tschechin Petra Kvitova der jungen Kanadierin Eugenie Bouchard die Show gestohlen und ist zum zweiten Mal zur Tennis-Queen von Wimbledon avanciert. Die 24-Jährige setzte sich klar mit 6:3, 6:0 durch und holte sich mit einer beeindruckenden Vorstellung auf dem Rasen an der Church Road ihren zweiten Major-Titel nach 2011.

Die Weltranglisten-Sechste beendete so auch die Hoffnung der vier Jahre jüngeren Bouchard, als erste Kanadierin überhaupt einen Grand-Slam-Titel zu gewinnen.

Schnelle und präzise Aufschläge

Für ihren Erfolg kassierte Kvitova rund 2,2 Millionen Euro Preisgeld, Bouchard bekam die Hälfte. Die Tschechin wurde damit Nachfolgerin der inzwischen zurückgetretenen Französin Marion Bartoli, die im vergangenen Sommer Sabine Lisicki keine Chance ließ.

Kvitova spielte auf dem voll besetzten Centre Court im All England Lawn Tennis Club von Beginn an konzentriert und ließ ihrer Gegnerin letztendlich keine Chance. Ohne eine Miene zu verziehen, brillierte sie mit ihren schnellen und präzisen Aufschlägen und ihrem aggressiven Grundlinienspiel. Oft attackierte sie schon früh die Aufschläge der jungen Kanadierin und bereitete so Punktgewinne vor.

Finaler Akt bleibt Bouchard versagt

"Es gab keinen in Wimbledon dieses Jahr, der cooler aufgetreten ist als Eugenie Bouchard", schrieb der Nick Bollettieri in "The Independent". In jeder Situation habe die junge Nordamerikanerin ausgesehen, als ob sie auf dem Platz alles unter Kontrolle habe. In ihrem ersten Grand-Slam-Finale wirkte die 20-Jährige aber nicht so souverän wie in den vorangegangen Matches.

Ihr Power-Tennis, das auch Andrea Petkovic und Angelique Kerber im Turnier zu spüren bekamen, konnte sie nicht wie gewohnt aufziehen. Im Gegenteil: Immer wieder wurde sie von der am Oberschenkel dick bandagierten Kvitova in die Defensive gedrängt. Einem Turnier über zwei Wochen, in dem Bouchard mental so stark auftrat, blieb die Vollendung im finalen Akt versagt.

In weniger als einer Stunde zum Titel

"Wer auch immer seine Nerven besser im Griff hat, wird gewinnen", hatte die frühere Weltklassespielerin Martina Navratilova vor dem Endspiel gesagt. Und das war Kvitova. In der dritten Runde stand sie gegen die Amerikanerin Venus Williams nur zwei Punkte vor dem frühen Aus. Doch am Ende krönte sie sich imponierend zur Wimbledon-Siegerin. Nach nur 55 Minuten verwandelte sie ihren ersten Matchball - und ließ sich auf den Rasen fallen.

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