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Wimbledon 2014: Novak Djokovic ringt Roger Federer im Finale nieder

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Dramatischer Fünfsatz-Krimi  

Djokovic ringt Federer im Wimbledon-Finale nieder

07.07.2014, 07:02 Uhr | sid

Wimbledon 2014: Novak Djokovic ringt Roger Federer im Finale nieder. Küsschen für den Pokal: Nowak Djokovic triumphiert in Wimbledon. (Quelle: Reuters)

Küsschen für den Pokal: Nowak Djokovic triumphiert in Wimbledon. (Quelle: Reuters)

Nowak Djokovic krönt sich zum zweiten Mal zum König von Wimbledon. In einem dramatischen Fünfsatz-Krimi kämpfte der 27-jährige Serbe seinen Kontrahenten und 7-maligen Titelträger Roger Federer mit 6:7 (7:9), 6:4, 7:6 (7:4), 5:7, 6:4 nieder.

Danach kletterte er zu seinem Team auf die Tribüne, wo er auch seinem Trainer Boris Becker um den Hals fiel. Djokovic triumphierte damit erstmals an Beckers Seite bei einem Grand Slam. Seit Jahresbeginn arbeitet er mit dem dreimaligen Wimbledonsieger zusammen. Mit sieben Grand-Slam-Erfolgen hat Djokovic nun einen Titel mehr gewonnen, als die deutsche Tennis-Ikone Becker.

Becker spricht von Genugtuung

"Es ist sicherlich eine große Genugtuung, hier als Spieler und Trainer gewonnen zu haben», sagte Becker nach dem Match. "Es war eine Achterbahnfahrt der Gefühle, schlimmer als wenn man selbst spielt" Für den unterlegenen Federer hatte der 46-Jährige auch noch ein Kompliment übrig: "Es war spektakuläres Tennis. Ich habe selten ein so hochklassiges Finale gesehen."

Nach 3:56 Stunden verwandelte Djokovic seinen zweiten Matchball. Der Serbe, der seine letzten drei Majorfinals verloren hatte, eroberte mit dem Erfolg auch die Spitze der Weltrangliste zurück. Das war das erklärte Ziel gewesen, als Djokovic Ende des vergangenen Jahres überraschend Becker als seinen neuen Coach präsentiert hatte.

Federer verpasst historischen Triumph

Der 32 Jahre alte Federer verpasste dagegen den historischen achten Titel beim bedeutendsten Tennisturnier der Welt denkbar knapp. Federer muss sich die Bestmarke in den Geschichtsbüchern des All England Club weiter mit dem Amerikaner Pete Sampras und dem Briten William Renshaw teilen. Erst zum zweiten Mal nach 2008 - damals gegen den Spanier Rafael Nadal - verlor Federer ein Wimbledon-Endspiel.

Prinz William und seine Ehefrau Kate waren gekommen, um die Superstars des Tennis auf der Höhe ihrer Schaffenskraft zu erleben. Djokovic und Federer enttäuschten die Royals nicht. Vom ersten Ballwechsel an boten die langjährigen Rivalen in ihrem 35. Duell den 15.000 Zuschauern Ausnahme-Tennis. Nicht durchgehend von einem anderen Stern, dafür stets dramatisch und hochspannend.

Becker sichtlich angespannt

Der dreimalige Wimbledonchampion Boris Becker, der bereits nach Djokovics Halbfinal-Krimi gegen Grigor Dimitrow zugegeben hatte, während des Matches in der Spielerbox ein "nervliches Wrack" gewesen zu sein, verfolgte sichtlich angespannt das Geschehen. Dabei hätte ihn Djokovic frühzeitig erlösen können: Beim Stand von 5:3 im vierten Durchgang schlug er zum Matchgewinn auf, beim Stand von 5:4 hatte er seinen ersten Matchball.

Bereits in den Sätzen zuvor war Djokovic der aggressivere Spieler gewesen, im ersten Durchgang vergab er allerdings im Tiebreak zwei Satzbälle. Federer nutzte die Möglichkeit im Stile des großen Champions, der er ohne Zweifel noch immer ist.

Verbissener Kampf bis zum Ende

Djokovic steigerte sich nun ein weiteres Mal, er steigerte sich auch im Vergleich zu den Runden zuvor, in denen der 27-Jährige nur selten überzeugt hatte. Doch Federer kämpfte verbissen um seinen 18. Grand-Slam-Titel. Zum letzten Mal hatte der Maestro 2012 in Wimbledon eines der vier Majors für sich entschieden. Diese, vielleicht eine seiner letzten Chancen, wollte er sich nicht entgehen lassen. Erst nach fast vier Stunden fiel die Entscheidung, als Djokovic seinen zweiten Matchball verwandelte.

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Stosur und Zimonjic gewinnen Mixed-Titel

Samantha Stosur und Nenad Zimonjic haben unterdessen den Titel im Mixed-Wettbewerb gesichert. Die australisch-serbische Kombination setzte sich 6:4, 6:2 gegen den Weißrussen Max Mirnji und Chan Hao-Ching aus Taiwan durch. Stosur und Zimonjic waren bei der Rasen-Veranstaltung in London an Position 15 gesetzt.

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