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US Open 2014: Caroline Wozniacki zurück im sportlichen Scheinwerferlicht

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US Open 2014  

Wozniacki zurück im sportlichen Scheinwerferlicht

01.09.2014, 16:21 Uhr | dpa

US Open 2014: Caroline Wozniacki zurück im sportlichen Scheinwerferlicht. Caroline Wozniacki ist wieder da! Foto: John G.

Caroline Wozniacki ist wieder da! Foto: John G. Mabanglo. (Quelle: dpa)

New York (dpa) - Als Caroline Wozniacki nach ihrem Coup gegen Maria Scharapowa glückselig-strahlend dem New Yorker Publikum eine Kusshand zuwarf, spielte die Stadionregie in der größten Tennis-Arena der Welt den Neil-Diamond-Klassiker "Sweet Caroline" ein.

Zwar nicht gerade der kreativste Griff in die elektronische Musikkiste, in diesem Augenblick aber ein durchaus passender. Privat hat die 24 Jahre alte Dänin mit der Trennung von Golfstar Rory McIlroy und der kurzfristig geplatzten Hochzeit schwere Zeiten hinter sich, sportlich erlebt sie endlich wieder süße Momente des Erfolges und bezauberte mit ihrer Leistung und ihrem Auftreten die Fans im Arthur-Ashe-Stadium.

Erstmals seit mehr als zwei Jahren erreichte die ehemalige Nummer eins das Viertelfinale eines Grand-Slam-Turniers und scheint bei den US Open nun die einzig ernsthafte Konkurrentin für Titelverteidigerin Serena Williams zu sein. Ob Simona Halep, Petra Kvitova, Angelique Kerber oder Agnieszka Radwanska - eine Top-Ten-Spielerin nach der anderen hat sich aus der US-Metropole verabschiedet.

Wozniacki hingegen meldete sich spätestens mit dem 6:4, 2:6, 6:2 gegen French-Open-Siegerin Scharapowa eindrucksvoll im sportlichen Scheinwerferlicht zurück. "Die Saison hatte einige Höhen und Tiefen. Es fühlt sich gut an, dass ich wieder so spiele, wie ich spielen möchte. Auch mental war das ein wichtiger Sieg für mich", sagte die Weltranglisten-Elfte, deren Glanzzeit fast vier Jahre zurückliegt.

Im Oktober 2010 erklomm die hübsche Dänin den Tennis-Thron und holte ihn sich im Februar 2011 nach einer einwöchigen Besteigung durch Kim Clijsters wieder zurück. Die Jahre 2010 und 2011 beendete Wozniacki auf Platz eins der Branchenwertung. Insgesamt führte sie das Ranking 67 Wochen lang an - ohne je eines der vier Majors gewonnen zu haben.

Zwar hielt sich die Tochter eines Ex-Fußballprofis und einer früheren polnischen Volleyball-Nationalspielerin konstant in der erweiterten Weltspitze, erlebte aber immer wieder auch sportliche Rückschläge auf den ganz großen Bühnen. Ihr bislang letztes Viertelfinale bei einem Grand-Slam-Turnier bestritt sie bei den Australian Open 2012.

"Ich habe nie an mir gezweifelt. Ich weiß, dass ich an einem guten Tag jede schlagen kann", sagte Wozniacki vor dem Viertelfinale gegen die an Nummer 13 gesetzte Italienerin Sara Errani. An der rechten Hand glitzerte ein riesiger Diamantring, die blonden Engelslocken hingen über der Schulter, als sie am Sonntag bestens gelaunt über (fast) alles plauderte. Nur die Frage, ob sie sich seit dem Ende ihrer Beziehung wieder mehr auf ihren Sport konzentrieren könne und deshalb erfolgreicher sei, wollte sie nicht beantworten.

"Um ehrlich zu sein, glaube ich nicht, dass dies eine relevante Frage ist. Ich bin hier, um Tennis zu spielen, und ich spiele gut. Was außerhalb des Platzes passiert, hat hier nichts zu suchen", sagte sie charmant lächelnd, aber sehr bestimmt. Nach dem abrupten Ende ihrer Beziehung mit dem nordirischen Golfprofi McIlroy im Mai war Wozniacki in ein Loch gefallen. Bei den French Open schied sie in der ersten Runde aus, doch mit Boxen und Golfen arbeitete die 1,77 Meter große Wahl-Monegassin erfolgreich an mentaler und körperlicher Stärke.

Im Juli gewann sie in Istanbul erstmals seit Oktober 2013 ein WTA-Turnier. Es folgten Viertelfinale in Montréal und Halbfinale in Cincinnati. Und völlig egal, ob die US-Open-Finalistin von 2009 ihr Sommermärchen krönt, New York wird sie so schnell nicht verlassen. Bei der Fashion Week will sich Wozniacki die Shows von Michael Kors und Serena Williams anschauen und im Central Park ein bisschen laufen gehen. Die größte sportliche Herausforderung steht nämlich noch bevor: Am 2. November startet Wozniacki beim New-York-Marathon.

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