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Carolin Wozniacki zieht ins Finale der US Open 2014 ein

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Peng gibt verletzt auf  

Wozniacki zieht ins Finale der US Open ein

06.09.2014, 08:37 Uhr | dpa

Carolin Wozniacki zieht ins Finale der US Open 2014 ein. Carolin Wozniacki steht zum zweiten Mal im Endspiel der US Open. (Quelle: AP/dpa)

Carolin Wozniacki steht zum zweiten Mal im Endspiel der US Open. (Quelle: AP/dpa)

Fünf Jahre nach ihrem bislang einzigen Grand-Slam-Finale hat die frühere Weltranglisten-Erste Caroline Wozniacki wieder das Endspiel der US Open erreicht. Die 24 Jahre alte Dänin profitierte bei einer 7:6, 4:3-Führung von der Aufgabe der ungesetzten Chinesin Peng Shuai. "Es tut mir leid für sie. Sie hat sehr gut gespielt. Ich hätte natürlich gerne zu Ende gespielt", sagte Wozniacki, nachdem ihre Gegnerin unter Tränen in einem Rollstuhl vom Platz gefahren wurde. Schon zuvor hatte sie sich immer wieder das Knie gehalten und eine Auszeit in Anspruch genommen.

Peng kehrte zwar noch einmal ins Arthur-Ashe-Stadium zurück, konnte aber nicht mehr weitermachen und musste ihr erstes Halbfinale bei einem der vier bedeutendsten Turniere abbrechen. Im Kampf um den Titel trifft Wozniacki nun auf die fünfmalige US-Open-Siegerin Serena Williams aus den USA, die mit der Russin Jekaterina Makarowa kurzen Prozess machte. Nach exakt einer Stunde stand Williams mit 6:1, 6:3 als Siegerin fest.

Williams hat nun die Chance, zum dritten Mal nacheinander in Flushing Meadows zu triumphieren. Die 32-Jährige spielt zudem um ihren 18. Grand-Slam-Titel. Damit würde Williams in der Bestenliste mit ihren Landsfrauen Martina Navratilova und Chris Evert gleichziehen. An der Spitze dieser Rangliste liegt die Australierin Margaret Court Smith (24) vor der deutschen Tennis-Ikone Steffi Graf.

Beziehungs-Aus gut überstanden

Wozniacki stand 2009 in New York in ihrem bislang einzigen Endspiel bei einem der vier wichtigsten Turniere und unterlag damals der Belgierin Kim Clijsters. Gegen die Grand-Slam-Halbfinal-Debütantin Peng tat sich die Dänin anfangs schwer und kassierte Breaks zum 3:4 und 5:6. Doch wie schon gegen Andrea Petkovic (3. Runde), French-Open-Siegerin Maria Scharapowa (Achtelfinale) und Sara Errani (Viertelfinale) ließ sich Wozniacki nicht aus der Ruhe bringen und entschied den Tiebreak nervenstark mit 7:1 für sich.

"Vergiss Rory", brüllte ein Zuschauer im größten Tennisstadion der Welt, als nach 66 Minuten Durchgang eins an Wozniacki ging. Nach dem abrupten Ende ihrer Beziehung mit dem nordirischen Golfprofi Rory McIlroy im Mai war Wozniacki zunächst in ein Loch gefallen. Bei den French Open schied sie in der ersten Runde aus, doch mit Boxen und Golfen arbeitete sie erfolgreich an mentaler und körperlicher Stärke und spielt derzeit so stark auf wie zuletzt vor vier Jahren.

"Habe nie an mir gezweifelt"

Die Jahre 2010 und 2011 beendete Wozniacki als Weltranglisten-Erste. Insgesamt führte die Wahl-Monegassin 67 Wochen lang das Ranking an, ohne je ein Grand-Slam-Turnier gewonnen zu haben. Im Juli dieses Jahres gewann sie in Istanbul erstmals seit Oktober 2013 ein WTA-Turnier. In Montréal stand sie zuletzt im Viertelfinale, in Cincinnati im Halbfinale. "Ich habe nie an mir gezweifelt. Ich weiß, dass ich an einem guten Tag jede schlagen kann", sagte Wozniacki nach ihrem Halbfinal-Einzug. Im Finale muss sie es nochmal beweisen.

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