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Tennis - Djokovic und Federer raus: Finale Cilic gegen Nishikori

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Djokovic und Federer raus: Finale Cilic gegen Nishikori

07.09.2014, 09:14 Uhr | dpa

Tennis - Djokovic und Federer raus: Finale Cilic gegen Nishikori. Kei Nishikori ist der erste asiatische Tennisprofi in einem Grand-Slam-Finale.

Kei Nishikori ist der erste asiatische Tennisprofi in einem Grand-Slam-Finale. Foto: Justin Lane. (Quelle: dpa)

New York (dpa) - Doppelte Sensation bei den US Open! Nach dem Weltranglisten-Ersten Novak Djokovic hat auch der 17-malige Grand-Slam-Champion Roger Federer das Endspiel in New York verpasst.

Der 33 Jahre alte Tennisprofi aus der Schweiz musste sich dem Kroaten Marin Cilic mit 3:6, 4:6, 3:6 geschlagen geben. Nach nur 105 Minuten war die zweite Riesen-Überraschung des Tages nach dem Scheitern des Weltranglisten-Ersten Djokovic gegen den Japaner Kei Nishikori perfekt. Damit kommt es zum Duell der Grand-Slam-Final-Debütanten Cilic und Nishikori.

"Das wird ein sensationeller Tag für uns beide", sagte der Weltranglisten-16. Cilic nach seinem Coup gegen Federer. Zum ersten Mal seit fast zehn Jahren stehen damit weder Djokovic, Federer oder der aktuell verletzte Rafael Nadal im Endspiel eines Grand-Slam-Turniers. Zuletzt war dies 2005 bei den Australian Open im Finale zwischen Marat Safin und Lleyton Hewitt der Fall.

"Das ist ein wunderbarer Tag für mich. Davon habe ich nie zu träumen gewagt. Es war die beste Leistung meiner Karriere", sagte Cilic im Siegerinterview auf dem Platz, während Federer enttäuscht in der Kabine verschwand. Der fünfmalige US-Open-Champion verpasste nach der unerwartet klaren Niederlage die Chance auf seinen 18. Titel bei einem der vier wichtigsten Turniere. In drei Jahren erreichte der doppelte Zwillingsvater nur ein Grand-Slam-Endspiel - und das verlor er in diesem Jahr in Wimbledon gegen Djokovic.

Nach der Absage von French-Open-Sieger Nadal und spätestens nach dem Aus von Djokovic wenige Stunden zuvor schien der Weg bereitet für Federers ersten Major-Titel seit Wimbledon 2012. Doch im Gegensatz zu seiner Aufholjagd nach 0:2-Satzrückstand im Viertelfinale gegen den Franzosen Gael Monfils wollte Federer an diesem Tag wenig gelingen.

Gegen die harten Aufschläge des Kroaten fand Federer keine Mittel, und bei eigenem Service war er zu unkonstant und wechselhaft. Selbst ein Break zum 2:0 im dritten Satz half Federer nicht - nach nur einer Stunde und 45 Minuten musste er sich geschlagen geben.

Nishikori hatte gerade noch rechtzeitig vor dem einsetzenden Regen als erster Asiate das Endspiel eines Grand-Slam-Turniers erreicht. Der 24-Jährige setzte sich nach einer Gala-Vorstellung gegen Djokovic mit 6:4, 1:6, 7:6 (7:4), 6:3 durch.

Der von Boris Becker trainierte Djokovic dagegen verpasste sein fünftes US-Open-Endspiel in Serie und die Chance auf den zweiten Titel nach 2011. Bei Temperaturen von knapp 35 Grad Celsius litt auf der Tribüne Djokovic-Coach Becker sichtlich mit. Nach 2:52 Stunden im Arthur-Ashe-Stadium musste der dreimalige Wimbledonsieger mitansehen, wie Nishikori seinen zweiten Matchball verwandelte und sein Coach Michael Chang von seinem Sitz aufsprang. "Es ist ein großartiges Gefühl, die Nummer eins geschlagen zu haben. Ich bin so happy. Ich hoffe, das sind große Neuigkeiten in Japan", sagte Nishikori noch auf dem Platz. "Ich habe versucht, konzentriert zu bleiben nach dem zweiten Satz. Es waren schwere Bedingungen, sehr heiß, sehr feucht."

Im dritten Vergleich mit Djokovic erwischte Nishikori einen perfekten Start: Gleich das erste Aufschlagsspiel nahm er dem siebenmaligen Grand-Slam-Turniersieger ab. Er kassierte zwar sofort das Re-Break zum 2:2, doch nach 39 Minuten entschied er den ersten Satz für sich. Mit einem Eisbeutel auf dem Kopf und im Nacken versuchte sich der Grand-Slam-Halbfinal-Debütant während des Seitenwechsels abzukühlen.

Den zweiten Satz gab Nishikori in nur 30 Minuten ab und wirkte dabei kurzzeitig etwas müde und unkonzentriert. In den beiden Runden zuvor hatte er insgesamt mehr als achteinhalb Stunden auf dem Platz gestanden und sich gegen den an Nummer fünf gesetzten Milos Raonic im Achtelfinale und gegen Australian-Open-Sieger Stan Wawrinka im Viertelfinale jeweils über fünf Sätze gequält.

"Hoffentlich kann ich noch einmal hundert Prozent abrufen", hatte der Außenseiter vor der Partie gegen Djokovic gesagt. Er konnte. Im Tiebreak des dritten Satzes führte er 4:0 und 5:2, Djokovic kam noch einmal auf 5:4 heran, doch Nishikori nutzte die fünf unerzwungenen Fehler seines Kontrahenten im Tiebreak aus und entschied Durchgang drei in 66 Minuten für sich. Im vierten Satz nahm Nishikori seinem Gegner gleich das Aufschlagsspiel zum 1:0 an und wehrte im darauffolgenden Spiel drei Breakbälle Djokovics ab. Der Serbe konnte seinem Kontrahenten nie sein druckvolles Spiel aufzwingen und musste sich nach knapp drei Stunden geschlagen geben.

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