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Fed-Cup-Finale 2014: Barbara Rittner will im Bademantel coachen

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Bei vorzeitigem Titelgewinn  

Rittner will im Bademantel coachen

05.11.2014, 16:48 Uhr | dpa, sid

Fed-Cup-Finale 2014: Barbara Rittner will im Bademantel coachen. Aus Australien reisten Barbara Rittner (Mitte) und ihre Spielerinnen im Schlafanzug zurück. (Quelle: Twitter)

Aus Australien reisten Barbara Rittner (Mitte) und ihre Spielerinnen im Schlafanzug zurück. (Quelle: Twitter)

Nach dem Halbfinale in Australien flogen die deutschen Tennis-Damen im Schlafanzug nach Hause. Für das Fed-Cup-Endspiel kündigte Teamchefin Barbara Rittner nun ein gewagtes Outfit an, das sie bereits in der Halle tragen will. Inspiriert von einem Udo-Jürgens-Konzert versprach sie der "Sport Bild", das Doppel im Bademantel zu coachen - wenn der Titel schon vorher perfekt wäre. "Wenn es dazu kommt, dann mache ich das gerne."

Die Chancen, dass es dazu kommt, schätzt Rittner allerdings nicht besonders hoch ein. "Wir fahren als krasse Außenseiter nach Prag. Ich beziffere unsere Chancen auf 20:80, aber ich weiß auch, dass wir immer gefährlich sind." Viel werde davon abhängen, "wie wir mit der Atmosphäre in einem Finale klarkommen". Da sieht Rittner die Gastgeberinnen im Vorteil, "denn die haben schon dreimal Finale gespielt".0

"Mission ist eigentlich nie erledigt"

Sollte dem deutschen Team die Überraschung gelingen, wäre Rittners Mission, das deutsche Damentennis wieder in der Weltspitze zu etablieren, eigentlich beendet. Das sieht sie selbst allerdings ganz anders. "Diese Mission ist ja eigentlich nie erledigt", sagt die frühere Nummer 24 der Welt: "Man kann sich danach ja beispielsweise das Ziel setzen, den Fed Cup im nächsten Jahr wieder zu gewinnen. Beendet ist es dann, wenn ich sage, 'jetzt reicht es, ich will was anderes machen'."

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Was das sein könnte, weiß sie im Moment noch nicht so recht, schließlich spielt Tennis seit 25 Jahren die Hauptrolle in ihrem Leben: "Ich weiß, dass ich Tiere über alles liebe, dass ich nie ohne Hund sein möchte. Aber ansonsten kann ich gar nicht sagen, was noch für mich interessant wäre." Zurzeit ist der braun-weiß gescheckte Vierbeiner, als Welpe vor etwas mehr als 13 Jahren ein Geschenk der großen Martina Navratilova, Rittners einziger Wegbegleiter.

Der Tenniszirkus gebe ihr bei allem Stress eine "gewisse Form von Halt und Sicherheit, weil ich in dieser Branche ganz genau weiß, was ich kann, weil ich dort Selbstvertrauen habe, weil mir wenige was vormachen können". Als Jugendliche hatte sie Elektrotechnik studieren wollen. Und auch jetzt kann sie sich durchaus vorstellen, "mal was ganz anderes zu machen in einem Bereich, in dem ich nicht so fest im Sattel sitze, in dem ich nicht so genau weiß, was geht, und in den ich mich ganz neu reinarbeiten müsste. Aber der Zeitpunkt ist noch nicht gekommen."

Auf das Bauchgefühl verlassen

Doch erst einmal geht es jetzt nach Prag. Und dort will Rittner ihr Team mit Angie Kerber, Sofia-Siegerin Andrea Petkovic ("Momentan für mich die Nummer eins und zwei"), Sabine Lisicki, Julia Görges und Ersatzspielerin Anna-Lena Grönefeld zum Sieg führen.

Vieles wird auf die Stimmung im Team ankommen, darauf, wie schnell die doch sehr gegensätzlichen Typen zu einer Einheit zusammenfinden. "Es ist eine echte Gratwanderung für mich und das gesamte Betreuerteam, die Aufmerksamkeit genau so zu verteilen, wie es nötig ist", sagt Rittner.

Sie verlässt sich dabei am liebsten wie immer in der Vergangenheit auf ihr Bauchgefühl und holt sich außerdem auch gerne mal Rat von prominenter Stelle. "Gerade bei Steffi (Graf, d. Red.) und Michael (Stich, d. Red.) ist es sehr interessant, wie nüchtern und sachlich speziell diese beiden die ganze Sache betrachten", sagt Rittner: "Das holt mich oft zurück aus diesem hochsensiblen Wirrwarr, in dem auch ich selbst mich manchmal befinde."

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