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Tennis: Michael Stich kandidiert nicht als DTB-Präsident

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Wimbledonsieger zieht Kandidatur zurück  

Michael Stich kandidiert nicht als DTB-Präsident

13.11.2014, 14:40 Uhr | dpa, sid

Tennis: Michael Stich kandidiert nicht als DTB-Präsident. Turnierdirektor Michael Stich im Juni 2014 in Hamburg auf einer Pressekonferenz zum Tennisturnier am Hamburger Rothenbaum. (Quelle: dpa)

Turnierdirektor Michael Stich im Juni 2014 in Hamburg auf einer Pressekonferenz zum Tennisturnier am Hamburger Rothenbaum. (Quelle: dpa)

Deutschlands früherer Tennis-Star Michael Stich wird vorerst nicht zur Wahl des Präsidenten beim Deutschen Tennis Bund (DTB) antreten. Das erklärte der Wimbledonsieger von 1991. Damit scheint die Wahl des Rheinland-Pfälzers Ulrich Klaus für die Nachfolge von DTB-Boss Karl-Georg Altenburg nur noch Formsache zu sein. Klaus ist nach der Absage von Stich der einzige Kandidat.

Der 46-jährige Stich habe sich zuletzt intensiv eine mögliche Kandidatur überlegt, sei aber zu dem Schluss gekommen, bis zur DTB-Mitgliederversammlung in Berlin kein komplettes Präsidium mehr zusammenstellen zu können. "Mein Wunsch, etwas im deutschen Tennis zu verändern, ist aber weiterhin ungebrochen", sagte Stich.

Stich: Kandidatur "zu einem späteren Zeitpunkt"

Er betonte, weiter an der Entwicklung des deutschen Tennissports aktiv mitarbeiten zu wollen. Daher halte er es sich offen, "zu einem späteren Zeitpunkt" das DTB-Präsidentenamt übernehmen zu wollen. In den nächsten vier bis sechs Monaten wolle Stich nun mit Leuten wie der früheren Profispielerin Anke Huber über die Zukunft und eine mögliche spätere Kandidatur für die DTB-Spitze beraten. Schon bald will er den Verbandsmitglieder eine neues Konzept vorstellen.

Klaus wird wohl Vertreter der 18 Landesverbände

Derweil wird Klaus, ein 72-jähriger pensionierter Gymnasiallehrer und Präsident des Landesverbandes Rheinland-Pfalz, aller Voraussicht nach als neuer DTB-Präsident gewählt. Für ihn hatte sich schon vor Monaten der Bundesausschuss als Vertreter der 18 Landesverbände ausgesprochen. Trotzdem war es zuletzt zu einem bizarren Wahlkampf gekommen, in dem Stich plötzlich doch wieder eine Mehrheit zu erreichen schien.

Stich wollte keinen "Schnellschuss"

"Ich wünsche den Mitgliedern am Sonntag Einigkeit und die richtigen Entscheidungen für die Zukunft des deutschen Tennis", sagte Stich. "Alles Weitere möchte und werde ich zum jetzigen Zeitpunkt nicht weiter kommentieren." Er habe, so ließ er wissen, "den Fokus, dass es um die weitere Entwicklung und Zukunftsfähigkeit des deutschen Tennis geht, nicht aus den Augen verloren".

Ein "Schnellschuss" sei aber seiner Meinung nach "kein professionelles Vorgehen - schließlich ist das DTB-Präsidium kein Versuchslabor, in dem man einfach einmal irgendetwas ausprobiert, sondern eine sehr verantwortungsvolle Institution." Altenburg hatte das Amt vor drei Jahren übernommen, verzichtet aber aus beruflichen Gründen auf eine Wiederwahl.


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