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Australian Open 2015: Deutsche Tennis-Damen erleben Debakel

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Debakel "Down Under"  

Tennis-Damen erleben "Riesen-Rückschritt"

20.01.2015, 16:52 Uhr

Australian Open 2015: Deutsche Tennis-Damen erleben Debakel. Andrea Petkovic nach ihrer Erstrundenniederlage gegen die Amerikanerin Madison Brengle. (Quelle: dpa)

Andrea Petkovic nach ihrer Erstrundenniederlage gegen die Amerikanerin Madison Brengle. (Quelle: dpa)

Bundestrainerin Barbara Rittner hat das kollektive Erstrunden-Scheitern ihres Top-Trios Angelique Kerber, Andrea Petkovic und Sabine Lisicki bei den Australian Open als "Riesen-Rückschritt" bezeichnet. "Ich bin auch im Moment perplex, das ist eine neue Situation für mich", sagte die Fed-Cup-Teamchefin in Melbourne nach der 7:5, 6:7 (4:7), 3:6-Niederlage der Weltranglisten-13. Petkovic gegen Madison Brengle aus den USA.

Erstmals seit acht Jahren steht damit keine der besten drei deutschen Tennisspielerinnen bei einem Grand-Slam-Turnier in der zweiten Runde. "Dass es im Kollektiv so eingeschlagen hat, kann man nicht schönreden. Das hat mich auch ein bisschen umgehauen", sagte Rittner und räumte freimütig ein: "Australien war dieses Jahr ein Flop."

Rittner fordert kritische Selbstanalyse

Von ihren Spielerinnen forderte die 41-Jährige eine Aufarbeitung der Niederlagen und eine kritische Selbstanalyse. "Sie müssen jetzt alle in sich gehen und mit ihren Teams die Fehler besprechen und analysieren", sagte Rittner und gab zu: "Ich bin auch total traurig, das geht auch an mir nicht spurlos vorbei."

Für die Fed-Cup-Partie Anfang Februar gegen Australien erhofft sich die Teamchefin eine "Schocktherapie". "Das war jetzt ein Riesen-Rückschritt, ist aber auch eine große Chance, daraus zu lernen", sagte Rittner.

Petkovic: "Werde heute Nacht kein Auge zumachen"

"Mir hat in den entscheidenden Momenten das Selbstbewusstsein gefehlt, natürlich bin ich enttäuscht", sagte Petkovic nach der Niederlage gegen die Nummer 64 der Welt, die zuletzt beim WTA-Turnier in Hobart im Finale stand. "Ich habe gut angefangen, aber dann hat sie in einer Phase vom 3:5 bis zum 0:3 unglaublich gespielt", haderte die Hessin, wollte aber von einem "Riesenskandal oder einer Riesenüberraschung" nichts wissen. "Das Damen-Tennis ist unheimlich stark geworden, du kannst dir keine Schwächephase erlauben", sagte Petkovic, die sich in der Pressekonferenz erstaunlich gefasst zeigte.

"Ich habe schon so viele Niederlagen kassiert in meinem Leben, diese eine wird mich nicht umhauen", sagte die deutsche Nummer zwei, räumte aber auch ein: "Ich werde trotzdem heute Nacht kein Auge zumachen."

Tags zuvor waren bereits die an Nummer neun gesetzte Angelique Kerber, Sabine Lisicki, Annika Beck, Anna-Lena Friedsam und Tatjana Maria frühzeitig gescheitert.

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