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Australian Open 2015: Carina Witthöft sorgt erneut für Furore

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Auch Görges weiter  

Witthöft sorgt weiter für Furore bei den Australian Open

21.01.2015, 16:33 Uhr | sid, dpa

Australian Open 2015: Carina Witthöft sorgt erneut für Furore. Die 19-jährige Carina Witthöft aus Hamburg trumpf derzeit bei den Australian Open groß auf. (Quelle: imago/GEPA Pictures)

Die 19-jährige Carina Witthöft aus Hamburg trumpf derzeit bei den Australian Open groß auf. (Quelle: GEPA Pictures/imago)

Das deutsche Tennis-Talent Carina Witthöft hat bei den Australian Open die dritte Runde erreicht und den größten Erfolg ihrer noch jungen Karriere gefeiert. Bei dem Grand-Slam-Turnier in Melbourne setzte sich die 19-Jährige nach einer überzeugenden Vorstellung gegen Christina McHale aus den USA in nur 49 Minuten mit 6:3, 6:0 durch.

Auch Julia Görges kam durch einen schwer erkämpften 6:3, 4:6, 6:2-Erfolg in 2:11 Stunden gegen die Tschechin Klara Koukalova weiter und steht erstmals seit zwei Jahren wieder bei einem der vier wichtigsten Turniere in der dritten Runde.

Die 26-Jährige trifft im Kampf um den Einzug ins Achtelfinale in Lucie Hradecka erneut auf eine Tschechin. Die Qualifikantin hatte in der ersten Runde die an Nummer fünf gesetzte Ana Ivanovic aus Serbien bezwungen. "Es fühlt sich gut an, wieder in der dritten Runde zu stehen. Mal sehen, wie weit die Reise noch geht", sagte Görges. Nach zahlreichen Verletzungsrückschlägen ist die einstige Nummer 15 der Welt nur noch auf Platz 73 notiert, hat sich aber die Rückkehr in die Top 20 zum Ziel gesetzt.

Rittner: "Besser geht es nicht"

Erst einmal unter den besten 100 will sich Witthöft etablieren. Nach dem kollektiven Scheitern des Top-Trios Angelique Kerber, Andrea Petkovic und Sabine Lisicki sorgte der Teenager aus Hamburg mit einem unbekümmerten Auftritt auch bei Bundestrainerin Barbara Rittner für Begeisterung.

"Besser geht's nicht. Sie hat total unbeschwert und frei aufgespielt und beiden Gegnerinnen keine Chance gelassen", sagte die Fed-Cup-Teamchefin. In der ersten Runde hatte Witthöft die an Nummer 17 gesetzte Spanierin Carla Suárez Navarro mit einem ebenso erstaunlichen 6:3, 6:1-Sieg aus dem Turnier geworfen.

Witthöft: "Ich habe eine Chance"

"Ich kann es noch gar nicht richtig glauben. Ich bin natürlich superglücklich und freue mich schon auf die nächste Runde", sagte die Nummer 104 der Weltrangliste nach ihrem Erfolg gegen die 50 Plätze besser notierte McHale. Witthöft bekommt es nun am Freitag mit Irina-Camelia Begu zu tun. Die Rumänin hatte in der ersten Runde die Weltranglisten-Neunte Angelique Kerber aus Kiel besiegt.

"Ich kenne sie persönlich nicht so genau, aber ich denke, wenn ich so spiele wie in den letzten Tagen und versuche, mein Ding durchzuziehen, dann habe ich auf jeden Fall eine Chance", sagte Witthöft und kündigte an: "Ich werde jedenfalls mein Bestes geben."

Scharapowa wendet Debakel ab

Derweil hat Mitfavoritin Maria Scharapowa nach der Abwehr von zwei Matchbällen ein peinliches Zweitrunden-Aus bei den Australian Open gerade noch verhindern können. In einem russischen Duell musste die Melbourne-Siegerin von 2008 lange zittern, ehe das 6:1, 4:6, 7:5 gegen die Qualifikantin Alexandra Panowa unter Dach und Fach gebracht war.

"Ich bin einfach nur froh, es irgendwie geschafft zu haben. Ich habe nicht mein bestes Tennis gespielt, und Alexandra hatte nichts zu verlieren", sagte die 27-jährige Scharapowa, die sich 51 unerzwungene Fehler erlaubte.

Kohlschreiber wird Favoritenrolle nicht gerecht

Philipp Kohlschreiber hat unterdessen die dritte Runde verpasst und ist in Melbourne als zwölfter deutscher Profi ausgeschieden. Der Weltranglisten-24. wurde seiner Favoritenrolle beim 7:6 (7:5), 4:6, 6:7 (6:8), 6:7 (5:7) gegen den ungesetzten Bernard Tomic (Australien) nicht gerecht.

Nach 3:05 Stunden verwandelte der Lokalmatador, dem 23 Asse gelangen, in der Margaret-Court-Arena seinen dritten Matchball. Kohlschreiber indes hatte im dritten Durchgang vier Satzbälle nicht verwertet.

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