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Australian Open 2015: Benjamin Becker erreicht dritte Runde

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Barthel und Bachinger raus  

Benjamin Becker dreht Partie gegen Lleyton Hewitt

22.01.2015, 13:26 Uhr | sid, dpa

Australian Open 2015: Benjamin Becker erreicht dritte Runde . Benjamin Becker steht in der dritten Runde.  (Quelle: dpa)

Benjamin Becker steht in der dritten Runde. (Quelle: dpa)

Benjamin Becker hat nach einem packenden Fünf-Satz-Match gegen Lleyton Hewitt als einziger von anfangs acht deutschen Tennis-Herren die dritte Runde der Australian Open erreicht. Der 33-Jährige drehte im Duell mit dem gleichaltrigen Australier einen 0:2-Satz-Rückstand noch in einen 2:6, 1:6, 6:3, 6:4, 6:2-Erfolg. Nach 3:02 Stunden im ersten Spiel der Night Session verwandelte Becker seinen zweiten Matchball in der Rod-Laver-Arena.

Mona Barthel und Qualifikant Matthias Bachinger haben den Einzug in die dritte Runde verpasst. Die Weltranglisten-43. Barthel musste sich Wimbledonsiegerin Petra Kvitova (Tschechien/Nr. 4) trotz starker Leistung im zweiten Satz mit 2:6, 4:6 geschlagen geben. Von fünf Breakchancen gegen die Fed-Cup-Siegerin konnte die 24-jährige Barthel während des 79-minütigen Matches keine einzige nutzen.

Bachinger immer knapp dran

Bachinger hatte zuvor mit 6:7 (4:7), 5:7, 5:7 gegen den Finnen Jarkko Nieminen verloren. Zum Auftakt des ersten Grand-Slam-Turnier des Jahres hatte der 27-jährige Münchner den gesetzten Pablo Cuevas (Uruguay) ausgeschaltet.

Bei schwülwarmen 35 Grad Celsius in der Hisense Arena fand Barthel nach verlorenem ersten Durchgang immer besser ins Spiel. Beim Stand von 3:2 konnte sie dann aber gegen Linkshänderin Kvitova vier Breakchancen nicht nutzen. Die Tschechin holte sich das 16-minütige Spiel, das insgesamt neunmal über Einstand ging.

Djokovic und Williams souverän

Die topgesetzten Novak Djokovic und Serena Williams sind dagegen weiter ohne Satzverlust. Der viermalige Turniersieger Djokovic machte beim 6:0, 6:1, 6:4 gegen den Russen Andrej Kusnezow kurzen Prozess. Williams hatte beim 7:5, 6:0 gegen Wera Swonarewa (Russland) nur zu Beginn Probleme.

US-Open-Finalistin Caroline Wozniacki (Dänemark) scheiterte indes in der zweiten Runde mit 4:6, 2:6 an Wiktoria Asarenka. Die Weißrussin hat das Turnier 2012 und 2013 gewonnen. Nach einer Fußverletzung ist die ehemalige Nummer eins des Rankings aber inzwischen auf Platz 44 der Weltrangliste abgerutscht.

Die letztjährige Melbourne-Finalistin Dominika Cibulkova (Slowakei) gab sich beim 6:2, 6:0 in der zweiten Runde gegen Swetana Pironkowa (Bulgarien) keine Blöße.

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