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Australian Open 2015: Benjamin Becker scheitert an Milos Raonic

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Alle deutschen Herren raus  

Becker verpasst Achtelfinale der Australian Open

24.01.2015, 14:23 Uhr | sid

Australian Open 2015: Benjamin Becker scheitert an Milos Raonic. Benjamin Becker hatte gegen Milos Raonic keine Chance. (Quelle: dpa)

Benjamin Becker hatte gegen Milos Raonic keine Chance. (Quelle: dpa)

Klare Sache: Benjamin Becker hat bei den Australian Open eine Überraschung deutlich verpasst und ist als letzter deutscher Spieler in der dritten Runde von Melbourne ausgeschieden. Der Weltranglisten-41. musste sich im Spiel um den Achtelfinal-Einzug dem an Nummer acht gesetzten Aufschlagriesen Milos Raonic mit 4:6, 3:6, 3:6 geschlagen geben. Eine Runde weiter sind dagegen die topgesetzten Novak Djokovic und Serena Williams, während Wimbledon-Siegerin Petra Kvitova überraschend ausgeschieden ist.

"Wenn man so glatt verliert, ist das natürlich enttäuschend. Ich habe gar nicht schlecht gespielt, aber gerade am Anfang habe ich seinen Aufschlag gar nicht lesen können", sagte der 33-jährige Becker und meinte über Raonic: "Er hat so viele Variationen bei seinem Aufschlag."

Dem kanadischen Wimbledon-Halbfinalisten von 2014 gelangen insgesamt 22 Asse. Mit seinem zweiten Doppelfehler beendete Becker das Match in der 10.000 Zuschauer fassenden Hisense Arena - und zog danach vor Raonic den Hut: "So ein Aufschlag ist ein Riesen-Vorteil. Wenn man so eine Gabe hat, kann man auf jeden Fall ein Grand-Slam-Turnier gewinnen."

Alle Hoffnungen ruhen auf Görges

Damit steht von den 17 im Hauptfeld gestarteten deutschen Profis nur Julia Görges im Achtelfinale. Die Fed-Cup-Spielerin trifft am Sonntag auf die an Position zehn gesetzte Linkshänderin Jekaterina Makarowa aus Russland. Die 26-jährige Görges stand in Melbourne bereits 2012 und 2013 in der Runde der letzten 16, war bei einem Major-Turnier aber noch nie darüber hinausgekommen.

Becker hatte mit seinem Drittrunden-Einzug das schlechteste Abschneiden der deutschen Männer in Melbourne seit vier Jahren verhindert. Gegen Publikumsliebling Lleyton Hewitt (Australien) hatte er in der zweiten Runde erstmals in seiner Karriere ein Fünfsatzmatch gewonnen und dabei einen 0:2-Satz-Rückstand aufgeholt.

Gegen Raonic allerdings stand Becker trotz der Anfeuerung einiger deutscher Schlachtenbummler auf verlorenem Posten. Mit seinem ersten Break holte sich Raonic den ersten Satz nach nur 30 Minuten.

Unmittelbar danach nahm Becker seinem Kontrahenten zum ersten und einzigen Mal den Aufschlag ab. Die deutsche Nummer zwei stemmte sich in der Folge zwar gegen die Niederlage, doch der vierte Matchball brachte bei 30 Grad Celsius die Entscheidung. Im Achtelfinale trifft Raonic entweder auf Feliciano Lopez (Spanien/Nr. 12) oder auf Jerzy Janowicz aus Polen.

Williams nach Fehlstart souverän

Keine Blöße gab sich der viermalige Turniersieger Djokovic beim 7:6 (10:8), 6:3, 6:4 gegen den Spanier Fernando Verdasco (Nr. 31). Die Nummer eins der Damen legte dagegen einen Fehlstart hin. Die 33-jährige Williams steigerte sich jedoch, besiegte Jelina Switolina aus der Ukraine in 1:39 Stunden mit 4:6, 6:2, 6:0 und darf weiter auf ihren insgesamt 19. Grand-Slam-Titel hoffen.

Das Familienglück machte am sechsten Turniertag bei 30 Grad Celsius Serenas Schwester Venus Williams perfekt. Die frühere Nummer eins steht nach einem 4:6, 7:6 (7:3), 6:1 gegen Camila Giorgi aus Italien ebenfalls in der Runde der letzten 16. Ausgeschieden ist dagegen überraschend Fed-Cup-Siegerin Petra Kvitova. Die an Position vier gesetzte Tschechin unterlag der US-Amerikanerin Madison Keys 4:6, 5:7.

Navratilova-Schützling will Schwestern-Duell verhindern

Williams trifft nun auf Agnieszka Radwanska. Die Weltranglistensechste aus Polen, die seit dieser Saison von Ikone Martina Navratilova gecoacht wird, gewann mit 6:0, 7:5 gegen Varvara Lepchenko aus den USA und hat nach drei Matches gerade einmal neun Spiele abgegeben. Zu einem "Sister Act" zwischen Serena und Venus Williams könnte es in Melbourne theoretisch im Halbfinale kommen.

Auch Titelverteidiger Stan Wawrinka gab sich beim 6:4, 6:2, 6:4 gegen den Finnen Jarkko Nieminen keine Blöße. Der Schweizer Davis-Cup-Sieger bekommt es im Match um den Sprung ins Viertelfinale mit dem Spanier Guillermo Garcia-Lopez zu tun.

Die letztjährige Melbourne-Finalistin Dominika Cibulkova aus der Slowakei wurde ihrer Favoritenrolle beim 7:5, 6:2 gegen die Französin Alize Cornet ebenfalls gerecht. Nächste Gegnerin ist die zweimalige Australian-Open-Siegerin Wiktoria Asarenka aus Weißrussland.

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