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Australian Open 2015: Becker-Schützling Djokovic wirft Wawrinka raus

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Becker-Schützling im Finale  

Melbourne: Djokovic wirft den Titelverteidiger raus

30.01.2015, 13:45 Uhr | sid

Australian Open 2015: Becker-Schützling Djokovic wirft Wawrinka raus. Novak Djokovic bezwingt im Halbfinale von Melbourne Stan Wawrinka. (Quelle: dpa)

Novak Djokovic bezwingt im Halbfinale von Melbourne Stan Wawrinka. (Quelle: dpa)

Nach einem hart erkämpften Prestigesieg hat der topgesetzte Novak Djokovic das Finale der Australian Open erreicht und greift nach seinem fünften Melbourne-Titel. Der 27-jährige Serbe bezwang Titelverteidiger Stan Wawrinka mit 7:6 (7:1), 3:6, 6:4, 4:6, 6:0 und revanchierte sich damit für die im vergangenen Jahr im Viertelfinale erlittene Niederlage gegen den Schweizer.

Nach 3:30 Stunden verwandelte Djokovic seinen ersten Matchball und steht zum 15. Mal in einem Major-Endspiel. In der Box des zweimaligen Wimbledonsiegers machte Coach Boris Becker seine berühmte Faust.

Im Finale trifft der siebenmalige Majorgewinner Djokovic am Sonntag (9.30 Uhr MEZ) auf den Schotten Andy Murray. Es ist eine Neuauflage des Australian-Open-Finals von 2013, das Djokovic in vier Sätzen gewonnen hatte. Auch im direkten Duell mit dem Weltranglistensechsten liegt der Branchenführer mit 15:8-Siegen vorne.

Murray setzt sich gegen Berdych durch

Olympiasieger Murray hatte bereits sein Halbfinale gegen den Tschechen Tomas Berdych mit 6:7 (6:8), 6:0, 6:3, 7:5 gewonnen und war zum vierten Mal seit 2010 in das Endspiel der mit 28,3 Millionen Euro dotierten "Aussie Open" eingezogen.

Djokovic verlor im 20. Vergleich mit Davis-Cup-Sieger Wawrinka insgesamt fünfmal seinen Aufschlag, obwohl er zuvor im Turnierverlauf sein Service erst einmal hatte abgeben müssen. Trotzdem bewahrte der Weltranglistenerste, der allerdings nur sieben von 17 Breakchancen nutzen konnte, in den entscheidenden Momenten kühlen Kopf. Im fünften Satz ging er nach zwei frühen Breaks schnell mit 4:0 in Führung.

Weltrangliste: Wawrinka verliert an Boden

Wawrinka, dem in der Rod-Laver-Arena 68 unbedrängte Fehler unterliefen, wird nach dem verpassten Finale auf den neunten Platz im Ranking abstürzen. Der Gewinner des ersten Grand-Slam-Turniers des Jahres kassiert ein Preisgeld in Höhe von umgerechnet 2,1 Millionen Euro.

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