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Andrea Petkovic holt kampflos sechsten WTA-Titel

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Rückkehr in die Top Ten  

Petkovic holt kampflos sechsten WTA-Titel

15.02.2015, 15:18 Uhr | sid, dpa

Andrea Petkovic holt kampflos sechsten WTA-Titel. Andrea Petkovic darf sich nach einer guten Turnierwoche über ihren sechsten WTA-Titel freuen. (Quelle: imago/ZUMA Press)

Andrea Petkovic darf sich nach einer guten Turnierwoche über ihren sechsten WTA-Titel freuen. (Quelle: ZUMA Press/imago)

Marathonfrau Andrea Petkovic hat durch die verletzungsbedingte Absage ihrer Gegnerin Carla Suarez Navarro den Titel beim WTA-Turnier in Antwerpen gewonnen. Statt des mit Spannung erwarteten Endspiels gegen die Spanierin, der Nackenbeschwerden zu schaffen machten, stand für die 27-Jährige aus Darmstadt deshalb nur ein Showmatch gegen die ehemalige Nummer eins Kim Clijsters auf dem Programm. Der lockere Abschied aus Antwerpen war der verdiente Lohn für eine intensive Turnierwoche, in der sie an ihre Grenzen gegangen war.

Petkovic, die in ihren fünf Matches zuvor fast 13 Stunden auf dem Court gestanden hatte, kassierte 100.000 Euro Preisgeld. Suarez-Navarro durfte sich mit rund 53.000 Euro trösten. Schon vor dem Endspiel stand fest, dass Petkovic an diesem Montag wieder unter den Top Ten der Welt stehen wird. Damit wird die Darmstädterin auch Angelique Kerber als deutsche Nummer eins ablösen. Es läuft derzeit für Petko: Schon im Fed-Cup-Viertelfinale gegen Australien hatte sie mit ihren beiden Einzelsiegen den Grundstein für den Erfolg gelegt.

Barthel gelingt Achtungserfolg

Die immer wieder zu Selbstzweifeln neigende Kielerin Kerber, die erstmals seit Mai 2012 aus den Top Ten rutschen wird, war bereits im Achtelfinale mit 1:6, 1:6 an der Italienerin Francesca Schiavone gescheitert. Dort war auch für Annika Beck Endstation, Mona Barthel hatte dagegen eine überraschend starke Leistung gezeigt. Nach einem Dreisatzsieg gegen Eugenie Bouchard verlor sie aber im Viertelfinale gegen Barbora Zahlavova-Strycova.

Petkovic hingegen hatte im gesamten Turnier von Antwerpen nicht ihre beste Leistung gezeigt, ihren Kopf aber mit großem Kämpferherz immer wieder aus der Schlinge gezogen. "Andys größte Stärke, ihre beste Waffe, ist der Kampfgeist", sagte Fed-Cup-Teamchefin Barbara Rittner. Ihren letzten Titel hatte Petkovic im Juli 2014 in Bad Gastein gewonnen, bei den Australian Open in Melbourne war sie überraschend in der ersten Runde gescheitert.

Petko wehrt in der ersten Runde acht Matchbälle ab

Den Kampfgeist und diese "zweite Luft" hatte sich Petkovic im Training mit Alex Waske in der Schüttler/Waske-Academy auf der Offenbacher Rosenhöhe in mehrstündigen Fünfsatz-Matches erarbeitet. Davon hatte sie im Fed Cup und im Laufe des Turniers in Belgien gleich mehrfach profitiert. Schon im Achtelfinale, beim 7:6, 6:7, 6:2-Auftaktsieg gegen die Belgierin Alison van Uytvanck, hatte Petkovic satte 3:20 Stunden benötigt - und dabei acht Matchbälle abgewehrt.

Für die kommenden Wochen steht für Petkovic nun die Suche nach einem neuen Trainer an. Seit ihrer Trennung von Eric van Harpen im November 2014 reist sie alleine um die Welt, nach Dubai (16. bis 22. Februar) und Doha (23. Februar bis 1. März) wird "Petko" nun den früheren Tour-Profi Dirk Dier mitnehmen, Co-Trainer im Fed-Cup- und Davis-Cup-Team. Danach soll über eine weitergehende Lösung beraten werden - den nötigen Kampfgeist und die "zweite Luft" bringt Andrea Petkovic bereits mit.

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